»Höckes Schachzug – drei Anmerkungen« von Götz Kubitschek

Was halten wir fest? So konstruktiv-destruktiv wie Höcke hat aus dieser Partei heraus noch keiner agiert. In Thüringen jemanden so auf einen Stuhl setzen, daß es in Berlin einem anderen Stuhl die Beine abschlägt: Das taktische Arsenal der AfD ist um eine feine Variante reicher.

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4 KOMMENTARE

  1. War klar, die Zeit der Analysten und Schönredner ist wieder mal gekommen. Gibt’s schon ein neues Buch?

    Von welchem taktischen Arsenal fabuliert der Großmeister? An wen richtet sich seine volksnahe, leicht verständliche Botschaft? Hat Troubadix etwa nicht mitbekommen, dass das Arsenal gerade vollständig zerstört wurde? Mutti hat, mit ihrem wohlgeformten Hintern, Höckes taktische Wunderwaffe einfach zu Mus zerdrückt. Doch hat sie, einfach mal so, plop…..und den Rest gleich mit….plop.

    Es hat schon seinen Grund, warum Intellektuelle noch niemals das Zeug zum König hatten. Während die noch Gedichte schreiben und bei frischer Landluft darüber sinnieren wie es gehen könnte, haben die Orks das Auenland längst unter sich aufgeteilt.

  2. Beim Schach geht es nicht darum einen kleinen unwichtigen sozialistischen Bauern wegzuputzen, sondern darum, den König Schachmatt zu setzen. Evtl. hat Kubitschek noch nicht bemerkt, dass er “Mensch ärgere dich nicht” spielt?

    • Richtig, aber manchmal muss man erst die Bauern schlagen, wenn man an den/die König/in ran will.
      Und im übrigen gilt : Angriff ist (oft) die beste Verteidigung !

  3. @ClaudiaCC

    Thüringen ist ein Sonderfall, überhaupt nicht übertragbar auf den Rest der Republik, auch nicht durch Kubitschekche Denkmodelle.

    Angriff lohnt nur, wenn eine reale Chance auf Sieg besteht oder wenn es ansonsten keine klügere Variante gibt, ansonsten gilt es abzuwarten. Sich vorzeitig aus der Deckung wagen und vor die Mauer laufen ist dumm. Gelegentlich einen Bauern stehen lassen, gehört genau so dazu, wäre hier viel klüger gewesen.

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