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Screenshot: deutschlandsfreiemedien.de

UPDATE: Im Nachhinein bereue ich, die notwendige Sorgfalt vernachlässigt zu haben. Gründungszweck der Vereinigung war die Errichtung von unterstützenden Strukturen für freie Blogger, Journalisten, Autoren u.a. als gemeinnütziger und „eingetragener Verein“. Nur unter diesen Voraussetzungen habe ich damals ein „Vereinskonto“ zum Spendensammeln eröffnet, das von Ramin Peymani und mir als Bevollmächtigte (nicht Inhaber) verwaltet werden sollte. Dieses Konto wurde seitens der Bank gekündigt, da ich Monate nach der Vereinsgründung keinen Registerauszug einreichen konnte. In den entsprechenden Mitteilungen auf der Vereinsseite wurde dies von „Hanno Vollenweider“ anders dargestellt und ein politischer Hintergrund behauptet. Auf mehrfaches Nachfragen erklärte mir Vollenweider mündlich, das „Finanzamt“ habe eine Gemeinnützigkeit abgelehnt bzw. das zuständige Amtsgericht einen Eintragung abgelehnt. Wie mir das Amtsgericht Charlottenburg bestätigte, wurde nie ein Eintrag eingereicht. Wer lügt in dieser Angelegenheit? Das Amtsgericht oder Hanno Vollenweider, der seine Identität verschleiert?

Aktuell kann die Gruppierung, zu der neben „Vollenweider“ auch noch Vera Lengsfeld zählt,  für sich den Status eines nicht eingetragenen Vereins beanspruchen, mehr aber nicht. Einfache Mitglieder und Fördermitglieder wurden nie, wie von mir gefordert, über den geänderten Status informiert oder überhaupt regelmäßig in Kenntnis über Aktivitäten gesetzt. Warum im Nachhinein niemand aus dem „Vorstand“ noch Mitglieder, in deren Namen hier auf schäbige Weise Spendengelder akquiriert und Aktivitäten gerechtfertigt wurden, erschließt sich mir nicht. Mir ist eine solche Vorgehensweise zuwider, inwieweit diese juristisch zu beanstanden ist, ist eine andere Frage.

Was aber dem Fass den Boden ausschlägt und an Dreistigkeit von Herrn „Vollenweider“ nicht zu überbieten ist, könnte sehr wohl zu einer Anklage führen. Es wurde nämlich ohne meine Zustimmung und selbst noch nach meinem Austritt ein Account bei der Briefkastenfirma „Clevvermail“ geführt. Und nicht nur das: Für einen kürzlichen Gerichtstermin wollte man auch noch eine eidesstattliche Versicherung von mir bekommen, die die falschen Behauptungen bestätigen sollte, dass ein entsprechender Vertrag zur Anmietung von Büroräumen von mir abgeschlossen worden sei. Den genauen Sachverhalt habe ich bereits geschildert, siehe Erstmeldung im Anhang.

Die Darstellung von Frau Lengsfeld in Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Verein und ihr Wirken darin, finde ich mehr als befremdlich. U.a. wurde sie vor laufender Kamera damit überrascht, dass der Name „Hanno Vollenweider“ ein Pseudonym sei, was sie energisch bestritt. Hinterher will es ihr wieder eingefallen sein. Lengsfeld, die erfahrene DDR-Bürgerrechtlerin und langjährige Bundestagsabgeordnete erklärte dieses Versehen mit „Verhörstress“ durch die Journalisten. Nun ja …

Erstmeldung vom 21.02.2020

Unangenehmes zur „Vereinigung der Freien Medien“

Bereits im September 2019 habe ich meinen Austritt aus der „Vereinigung der Freien Medien“ verkündet und dies mit einer Kurzmeldung dokumentiert. Außenstehende mit schmutziger Wäsche zu langweilen liegt nicht in meinem Interesse, aber aus gegebenem Anlass muss ich mich hierzu noch einmal äußern.

Die Person „Hanno Vollenweider“ und der Rechtsstatus der „Vereinigung der Freien Medien“ waren Gegenstand mehrerer Artikel bei T-Online, Correctiv und eines TV-Beitrags bei Frontal 21. Aufgrund eines in Zusammenhang mit der Vereinigung stehenden Gerichtstermins wurde ich diese Woche von dem Anwalt kontaktiert, der die Vereinigung weiter vertritt, ob ich bezüglich der Anmietung einer Geschäftsadresse bei der Firma Clevvermail eine Eidesstattliche Versicherung abgeben könnte. Der Mietvertrag sei auf meinem Namen abgeschlossen worden und die Richtigkeit der Angaben würde von der Gegenseite infrage gestellt.

Durch den Entwurf und dem darin ausgewiesenen Datum wurde deutlich, dass offenbar Herr „Hanno Vollenweider“ den besagten Vertrag mehrere Wochen nach meinem Austritt abgeschlossen hat. Hier kann es sich keinesfalls um ein Versehen handeln, sondern Vorsatz. Der Rechtsanwalt, dem in dieser Sache sicher nichts vorzuwerfen ist, verzichtete nach kurzer Richtigstellung auf die Eidesstattliche Versicherung. Auf meine Bitte, mir eine Kopie des Mietvertrags einzusenden, hat er bis jetzt leider nicht reagiert.

Die Firma Clevvermail weigerte sich sodann auf meine Nachfrage per Email, mir den entsprechenden Vertrag auszuhändigen. Ein anonymer „Oliver“ ohne Nachnamen wollte dazu ein Foto von mir eingesandt haben, auf dem ich meinen Personalausweis neben meinem Kopf halte, um meine Identität nachzuweisen. Ohne diesen Nachweis dürfe man mir keine Daten herausgeben, so Herr „Oliver“. Erst eine schlechte Google-Bewertung provozierte dann eine weitere Antwort zu dem Vorgang, der deutlich macht, wie schlampig die Firma mit Identitätsnachweisen umgehen muss – jedenfalls in meinem Fall.

Screenshot Google Eintrag Clevvermail

Hier behauptet der durch Google verifizierte Firmeninhaber, der ebenfalls anonym bleibt, es läge eine Kopie meines Ausweises vor. Ich habe niemals, zu keiner Zeit, Zugang zu dem entsprechenden Account gehabt und wie bereits erwähnt, war ich zum Zeitpunkt des Abschlusses des Mietvertrags über Büroräume nicht Mitglied der Vereinigung. Hier wurde also definitiv mit meiner Identität Missbrauch betrieben. In der Sache habe ich Strafanzeige erstattet. Nun aber zu den wichtigen Details:

Gibt es Geschädigte in dieser Sache?

Wenn ja, dann bitte melden. Spendengelder, die zu meiner Zeit als Kontoführender eingegangen sind, wurden ausnahmslos zurück überwiesen, da die Bank das Konto wegen fehlender Unterlagen (Registerauszug) gekündigt hat. Wie rechtmäßig dieser Vorgang war, bzw. wie vorschnell, ist die eine Sache, jedenfalls ist damit dokumentiert, dass an mich nicht ein Cent der Gelder geflossen ist, noch dass ich sonstwie finanzielle Vorteile aus der Mitgliedschaft gezogen habe, im Gegenteil hatte ich nur Auslagen.

Seit einiger Zeit ist die Webseite offline, wie es heißt in Überarbeitung, eine Kontaktmöglichkeit ist somit nicht mehr gegeben. Nachfragen über den Eingang und den Verbleib von Spendengeldern hat Herr „Vollenweider“ verweigert. Zur Finanzierung der Flyer (Sachsen / Thüringen) seien Gelder aus einer Privatspende verwendet worden, die ein unbekannter Spender, der anonym bleiben wollte, an Vollenweider geleistet habe. Mit der Summe sollten über ihn weitere Projekte des Vereins gefördert werden.

Inwieweit auch Spenden direkt an den Verein gegangen sind, kann ich demnach nicht sagen, weder zur Höhe, noch über deren Verwendung. Ich wurde mehrfach danach gefragt und verweise dazu erneut an Herrn „Hanno Vollenweider.“ Wer ein berechtigtes Interesse nachweisen kann, dem teile ich auf Anfrage gerne seine ID und ladungsfähige Anschrift in Mömlingen, Kreis Miltenberg, mit. 

 

Austritt aus der „Vereinigung der Freien Medien“

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