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Ein Artikel der oberösterreichischen Zeitung Wochenblick sorgt derzeit für großes Aufsehen im Netz.

Dieser thematisiert ein Kapitel, das an dunkelste Zeiten Deutschlands erinnert, nämlich die Ächtung von Menschen aufgrund ihrer politischen Einstellung und die Verbannung ihrer hergestellten Produkte aus den Regalen.

Und das ist mehr als bedenklich, sollte jedem Demokraten Angst machen.

Um das geht es:

Der Biokonzern Alnatura hat Produkte der Firma „Spreewälder Hirsemühle“ aus seinen Regalen verbannt, da der Geschäftsführer der Mühle AfD-Mitglied ist.

Die thüringische Landtagsabgeordnete Wiebke Muhsal (AfD) rief ihre Facebook-Fans auf, Alnatura Beschwerden zu schreiben.

Hier:

Quelle Screenshot/Bildzitat: Facebook (https://www.facebook.com/wiebke.muhsal/photos/a.730136340400297/2471997572880823/?type=3)

Mehrere tausend Facebook-Nutzer kommentierten den Beitrag und sagten dem deutschen Bio-Laden ihre Meinung.

Der Wochenblick schreibt weiter:

Ein Wochenblick-Leser teilte uns seine Nachricht an Alnatura mit, die folgendermaßen lautet:

Sie wollen also Ihre Zulieferer, Partner und wohl auch Kunden „politisch korrekt“, nach „korrekter“ Gesinnung aussuchen? Das finde ich nicht nur undemokratisch, höchst bedenklich — nein, als Familienvater und überzeugter Bio- und Naturprodukt-Konsument finde ich diese ausgrenzende Markenpolitik schlicht widerlich! Behalten Sie Ihre Produkte und füttern Sie doch jene, die Ihnen zum Gesicht stehen. Bis Sie diesen Standpunkt nicht öffentlich widerrufen, kaufe ich kein einziges Produkt mehr von Alnatura.

Er bekam darauf folgende Antwort des Darmstädter Unternehmens:

Lieber *****,
Alnatura hat sich gegründet unter dem Leitgedanken, Sinnvolles für Mensch und Erde zu leisten. Der Klimawandel ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen menschengemacht. Der Ökolandbau ist aus Sicht des Weltklimarats eine der Möglichkeiten, um dem Klimawandel zu begegnen. Deshalb gehen wir mit Akteuren Partnerschaften ein, die auf der Erkenntnis dieser wissenschaftlichen Grundlage diesen Weg konsequent mit uns gehen wollen.
Beste Grüße Christoph

Quelle: https://www.wochenblick.at/deutschland-mega-shitstorm-im-netz-gegen-biounternehmen-alnatura/

Inzwischen beteiligen sich noch andere Firmen am „AfD-Hirseboykott“,  etwa BioCompany und Biomare sowie der Fachgroßhändler dennree und Weiling.

Biomare schrieb an den Geschäftsführer der Spreewälder Hirsenmühle, der AfD-Mitglied ist:

Quelle Screenshot/Bildzitat: https://bio-mare.com/wp-content/uploads/2019/08/e-mail-verlauf-sprewaelder-hirsemuehle-1.pdf

Dass dies natürlich aus dem grün-linken Spektrum kommt, ist klar.

So ist es nicht verwunderlich, dass Biomare-Chef Malte Reupert Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Nordsachsen ist „und nach eigenen Angaben „Teilnehmer der friedlichen Revolution 1989 in Leipzig“.

Quelle: https://taz.de/Biohaendler-listen-AfD-Hirse-aus/!5631051/

Hier:

Quelle Screenshot/Bildzitat: https://www.gruene-tdo.info/impressum/

Christian Lüth, Pressesprecher der AfD-Bundestagsfraktion, rückte die Hirsemühle-Auslistung in die Nähe mit dem Boykott jüdischer Geschäfte, den das nationalsozialistische Regime ab 1933 organisierte.

Damals hieß es auf Plakaten: „Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei(m) Juden!“ Lüth twitterte nun über das Biomare-Schild zur Hirsemühle: „Ökos! Wehrt Euch! Kauft nicht bei AfDlern!“

„Das ist inhaltlich falsch, weil ich nicht Politik oder Staat oder Medien bin, sondern Unternehmer, der eine Sortimentsentscheidung für sich selber trifft“, sagte Reupert der taz. Die Kriterien lege er „nach den Erwartungen meiner Kunden und meinen eigenen Werten“ fest. Das sei von seiner im Grundgesetz verankerten Gewerbefreiheit gedeckt.

Quelle: https://taz.de/Biohaendler-listen-AfD-Hirse-aus/!5631051/

Vom Grundgesetz ist aber noch etwas ganz anderes abgedeckt:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.


Foto: Wikimedia Commons (Autor: Foto: Wikimedia Commons (Autor: Rimbob Schwammkopf) (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:No-afd-logo.jpg)

Quelle: guidograndt.de

6 KOMMENTARE

  1. Ab heute boykotiere ich Alnatura und ’sogenannte‘ Biolebensmittel aus China, Asien und außerhalb Europas.

    Wieso? Aus gesundheitlichen Gründen.

    Der Anlass: Alnatura nimmt einen regionalen Hirseanbauer aus dem Sortiment, da dieser bei AFD ist. (Auch Biomare und andere Bioläden ziehen nach.)

    Dafür nimmt Alnatura mal wieder verseuchte Chinaware (Schwermetalle, Pestizide) rein, von denen sie eh schon viel zu viel haben.

    Nachhaltig ist das natürlich auch nicht, die Chinaware hierher zu transportieren.

    Ich kaufe ab heute nur noch regionale Ware aus Deutschland, den direkten Nachbarländern oder wenigstens Europa. Damit erhalte ich gesunde Lebensmittel und unterstütze die lokale Wirtschaft.

    Welche politische Gesinnung der jeweilige Erzeuger hat, ist für mich zweitrangig. Seine Beweggründe kann ich sowieso nicht persönlich überprüfen.

    Und ich gehe in einen Bioladen nicht wegen Politik, sondern wegen der Qualität der Lebensmittel.

    Vielleicht wollt Ihr das in Eurem Netzwerk weitergeben?

  2. Und jetzt erst Recht, alle Produkte von AfD Firmenchefs!!!!!!!!!! Schließlich bin ich kein Nationalist und lebe weder in Weimarer Zeitepoche noch im dritten Reich.
    Also bloß nicht mehr einschüchtern lassen.
    Grüße aus Bayern

  3. Und jetzt erst Recht, alle Produkte von AfD Firmenchefs!!!!!!!!!! Schließlich bin ich kein Nationalist und lebe weder in Weimarer Zeitepoche noch im dritten Reich.
    Also bloß nicht mehr einschüchtern lassen.
    Grüße aus Bayern

  4. Heute morgen habe ich auf unserem Frühstückstisch auch ein Produkt von Alnatura entdeckt. Meine Frau ist allerdings schon fündig geworden und kann mich künftig mit einem Ersatz-Produkt versorgen. Liebe Geschäftsführung von Alnatura, wenn Sie mein Geld nicht wollen, müssen Sie es auch nicht nehmen. So tolerant bin ich.

  5. Ihr müsst diesen Bio Affen die Hölle Heiß machen,
    – anrufen
    – Mails schreiben
    – bei der Lebensmittelkontrolle beschwerden einreichen über Hygiene, Deklaration etc. pp. die
    – Mitarbeiter in den Läden anmachen wegen Kleinigkeiten (Sorry, auch die müssen es spüren) frei nach dem Motto „Wie du mir – so ich dir“
    – Einkaufen gehen, wagen voll machen, dann im Gang stehen lassen (Ist sehr wirksam, schafft Beschäftigung bei den Grünen Affen)
    – bei der Berufsgenossenschaft anschwärzen wenn irgendetwas Sicherheitsrelevant nicht in Ordnung ist (lose Kabel, heraushängende Lampen, Stolperfallen)
    – man kann da auch mal ein Bioöl auslaufen lassen, dazu Flasche hinten im Regal aufdrehen und umlegen, sieht so schnell keiner, gibt eine schöne Sauerei,

    Es gibt da so viele Möglichkeiten

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