Heimkinder: Von jetzt an kein Zurück!

+++ Kinostart am 12. März +++

Nach der misslungenen ARD Verfilmung Die Auserwählten über die Geschehnisse an der Odenwaldschule startet am 12. März nun der Film VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, der sich mit der Geschichte der Heimkinder beschäftigt.

Der Regisseur Christian Frosch auf Facebook:

Drei Wochen bis zum Kinostart und ich bin am Wirbeln. Ich erfahre wundervolle Unterstützung vor allem von „ehemaligen Heimkindern“. Ein gutes Gefühl…

In einem Brief an den Verein ehemaliger Heimkinder schildert er die Idee zum Film für den er auch das Drehbuch verfasst hat:

VON JETZT AN KEIN ZÜRUCK entstand auf der Basis von Gesprächen mit Opfern und Tätern. Konkret werden die Zustände im berüchtigten Heim der Diakonie “Freistatt” und in einem katholischen Mädchenheim der sog „Barmherzigen Schwestern“ exemplarisch gezeigt. Der Film beginnt im Jahr 1967 und endet 1977

Der erste Anstoß zu dem Film war, dass ich vor 7 Jahren jemanden kennen lernte, der Opfer dieser “Erziehung” wurde und ich darauf hin unbedingt wollte, dass dieser dunkle Teil der Geschichte mit einem Spielfilm gewürdigt wird.

Es ging mir in dem Film nicht nur um die Rekonstruktion der äußeren Tatsachen, sondern auch darum, zu zeigen, was für (innere) Konsequenzen und Traumata die Folge sind.

Ferner wollten wir den gängigen Bildern der 60er Jahre, die durch Pop, Revolte und Sexuelle Revolution dominiert werden, etwas entgegen halten. Das Bewusstsein über Geschichte wird ja wesentlich auch durch Bilder aus Filmen geprägt.

Unser Film will die Ereignisse im Bewußtsein halten und Diskussionen un Kontroversen auslösen.
Die Geschichte soll auch nach dem “Runden Tisch” nicht ad acta gelegt werden!!!!!

Von JETZT AN KEIN ZURÜCK ist auch das Portrait einer Zeit in der Bundesrepublik, in der die Gegensätze aufeinander prallten.

„Die Geschichte ist nicht tot. Sie ist nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner)

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen könnten. Da wir nicht die Mittel für eine große PR- Maschinerie haben ist es wichtig, dass der Film sich über diejenigen verbreitet, denen dieses Thema am Herzen liegt.

Denn es gibt auch mächtige Gegner, die kein Interesse daran haben, dass das Thema in der Öffentlichkeit bleibt.

Vielen Dank im Voraus und auch vielen Dank für die großartige und wichtige Arbeit, die Sie leisten und geleistet haben.

Das Publikum erwartet eine gut besetzte Rückblende auf ein dunkles Kapitel der Bundesrepublik, das bis heute nach Aufarbeitung und Aufklärung verlangt.


Bildquelle:Public Domain / pixabay

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6 Kommentare

  1. Mein Name ist Martin MITCHELL (Ehemalige Heimkind Jg. 1946). Ich lebe in Australien seit dem 24. März 1964 (ausgewandert im Alter von 17 ½). Ich war unmittelbar zuvor in FREISTATT (d.h. in der berüchtigten Bethel-eigenen geschlossenen Anstalt „Diakonie Freistatt im Wietingsmoor“, Niedersachsen, wo ich Sommer und Winder schwere Zwangsarbeit im Moor habe leisten müssen — ohne Lohn).
    Die oben (mit meiner Erlaubnis und mit des Verfassers Einverständnis) zitierte Mail, ist eine Mail, die ich kürzlich von Christian Frosch hier in Australien erhielt. Ich bin, obwohl ich in Australien lebe, Mitglied, nicht im „Heimkinderverband“, sondern im »Verein ehemaliger Heimkinder e. V.« (»VEH e.V.«), dem *größten registrierten Heimkinderverein in Deutschland* (http://veh-ev.eu und https://www.facebook.com/VEHeV).
    Ich selbst betreibe, u.a., auch ein Forum, worin ich regelmäßig zu allen Ehemalige-Heimkinder-Angelegenheiten berichte (http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com), so auch über den KINOSPIELFILM „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=830#p830 (und siehe auch die darauffolgenden Beiträge in diesem dortigen Thread).

  2. .
    KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD.

    Ein Medienbericht zum „KINOSPIELFILM“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“

    DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

    Z i t a t A n f a n g

    Beitrag vom 07.03.2015

    KINOFILM ÜBER HEIMERZIEHUNG

    „Mir war es wichtig, dass es ein Zeitporträt wird“

    [ Interview mit Christian Frosch ]

    MODERATION: SUSANNE BURG

    [ FOTO: Christian Frosch, Drehbuchautor und Regisseurs des Films „Von jetzt an kein Zurück“ (Deutschlandradio Kultur/ Norbert Wassmund) ]

    Ein verstörender Film: „Von jetzt an kein Zurück“ kommt am Donnerstag [ 12. März 2015 ] [ deutschlandweit ] in die Kinos und erzählt von zwei Kindheiten im Heim. Im Interview spricht der Regisseur Christian Frosch darüber, was ihn an dem Thema interessiert hat und warum es für ihn bis heute so wichtig ist.

    Z i t a t E n d e

    Interview aufgezeichnet @ http://www.deutschlandradiokultur.de/kinofilm-ueber-heimerziehung-mir-war-es-wichtig-dass-es-ein.2168.de.html?dram%3Aarticle_id=313609
    .

  3. .
    Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

    KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD (beginnt 12. März 2015)

    „KINOSPIELFILM“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“

    Die TAGESSPIEGEL Redakteurin, Christiane Peitz (Jg. 1959), die das Kulturressort des Tagesspiegels leitet, summierte den FILM am 12.03.2015, wie folgt:

    ANFANG DES ZITATS.

    Gut, dass der FILM erneut das Schweigen über die Heimkinder bricht. Nicht gut, dass er seine Helden auf den Opferstatus reduziert. Ruby, die alkoholsüchtige Schlagersängerin in den Siebzigern, Martin, der bei der RAF und im Knast landet – sie sind verloren. Ist der Mensch nicht mehr als das Ergebnis seiner Erziehung?

    ENDE DES ZITATS.

    QUELLE: DER TAGESSPIEGEL @ http://www.tagesspiegel.de/kultur/schwarz-weiss-film-von-jetzt-an-kein-zurueck-wer-ins-heim-kommt-ist-ein-nichts/11490796.html

    Ich persönlich habe dann aufgrund dessen dort beim TAGESSPIEGEL zum „KINOSPIELFILM“ „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ auch sogleich folgenden Leserkommentar abgegeben:

    Beitrag getätigt von MartinMITCHELL am Fr. 13.03.2015, um 04:31 Uhr
    @ http://www.tagesspiegel.de/kultur/schwarz-weiss-film-von-jetzt-an-kein-zurueck-wer-ins-heim-kommt-ist-ein-nichts/11490796.html ( bitte dort ganz weit nach unten scrollen)

    ANFANG DES ZITATS MEINES DORTIGEN BEITRAGS.

    Wer ins Heim kommt, ist ein Nichts

    Ich als ex-FREISTÄTTER der frühen 1960er Jahre bin folgender Meinnung: Dieser Kinospielfilm „VON JETZT AN KEIN ZURÜCK“ ist mit ziemlich kleinem Budget gedreht und hat auch nicht unbedingt den Zuspruch der Kirchen. Zumindest ist dieser Kinospielfilm aber realitätsnah und nicht an der Wahrheit vorbei. Diese verbrecherische Art von Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung in den Nachkriegsjahrzehnten in Westdeutschland – sowohl wie auch in der DDR – hat tatsächlich vielfach ihr weiteres Leben zerstört; und nur dadurch sind sie zu Opfern geworden; und auch viele leben daher schon lange nicht mehr; und wieder andere von ihnen fristen daher heute nur noch ihr Dasein (auch weil Kirche und Staat, und die an ihrer Zwangsarbeit beteiligten Firmen, Landwirte und Großgrundbesitzer, sie einfach nicht „angemessen entschädigen“ wollen). Es ist also nicht, dass die Opfer ihren „Opferstatus“ feiern. Es kann einfach nicht unter diesen hunderttausendfachen gleichlautenden Umständen und Biographien ein »Happy End« geben. Der Film ist »exactly on the mark«.
    Dieser Beitrag wurde verfasst und getätigt von Martin MITCHELL in Australien, der im Alter von 17½ Jahren, unmittelbar aus FREISTATT kommend, im März 1964 nach Australien entfliehen konnte.

    ENDE DES ZITATS MEINES DORTIGEN BEITRAGS.
    .

  4. .
    UND JETZT NOCH EIN WEITERER AUFSCHLUSSREICHER FILM !!!

    KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT ( „Freistatt im Wietingsmoor“, Niedersachsen, BRD )

    FREISTATT (TRAILER OFFICIAL) YouTube
    Hochgeladen von EditionSalzgeber

    https://www.youtube.com/watch?v=b72pSA7aGyY (Länge 2 Min. und 27 Sek.)

    Der damit in Zusammenhang stehende Kommentar der Person/Organisation, die es hochgeladen hat:

    ANFANG DES DIESBEZÜGLICHEN KOMMENTARS IM SOZIALEN NETZWERK YOUTUBE.

    Published on Apr 29, 2015

    FREISTATT
    ein Film von Marc Brummund
    Deutscher Kinostart: 25. Juni 2015
    mit Louis Hofmann, Alexander Held, Max Riemelt, Katharina Lorenz, Stephan Grossmann, Uwe Bohm u.a.
    D 2015, 104 Minuten, deutsche Originalfassung
    UA: Max Ophüls Preis Saarbrücken, Wettbewerb

    KURZINHALT

    Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren. Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater. Als er von seiner Familie in die abgelegene, kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung. Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.

    Category
    Film & Animation

    License
    Standard YouTube License

    ENDE DES DIESBEZÜGLICHEN KOMMENTARS IM SOZIALEN NETZWERK YOUTUBE.

    Beschlagwortet mit TAGS / LABELS:
    Haus Gottes, Bethel, Hölle, FREISTATT, Kinofilm, ev. Erziehungsanstalt FREISTATT, Erziehungsanstalt, Salzgeber, FREISTATT YouTube, YouTube FREISTATT, Marc Brummund, ein Film von Marc Brummund, Louis Hofmann, Alexander Held, Max Riemelt, Katharina Lorenz, Stephan Grossmann, Uwe Bohm, Max Ophüls Preis Saarbrücken, Publikumspreis, Preis der Jugendjury, kirchliche, Fürsorgenanstalt, kirchliche Fürsorgenanstalt, kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT, abgeschoben, Freiheitsdrang, verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill, Erziehung, Arbeitseinsätze in den Mooren, Moor, Torf, Torf stechen, Torfgewinnung, Sehnsucht nach Freiheit, Freiheit, Keine Freiheit in FREISTATT, Beklemmendes Jugenddrama, grausame Praktiken, Grausamkeiten, Gewaltanwendung, Brutalität, 1960er Jahre, wahren Begebenheit, grausamen Geschehnisse, Kindesmissbrauch, Kindesmissbrauch in kirchlichen Einrichtungen, kirchlichen Einrichtungen, Forderungen der Opfer auf Entschädigung, Forderungen der Opfer, Entschädigung, dunkelsten Kapitel in der modernen Geschichte deutscher Erziehungsmethodik, Erziehungsmethodik, Fürsorgeheim, Fürsorgeheim für Schwererziehbare, Schwererziehbare, geballten Härte schwarzer Pädagogik, schwarzer Pädagogik, Pädagogik, sexueller Missbrauch, körperliche Züchtigung, knochenharte Zwangsarbeit im Moor, knochenharte Zwangsarbeit, Zwangsarbeit, despotische Anstaltsleiter, Anstaltsleiter, diabolischen Helfer, Diakone, Brüder, Diakonschüler, Willen brechen, anvertrauten Schützlinge, anvertrauten, Schützlinge, Regisseur Marc Brummund, norddeutsche Moorlandschaft, Moorlandschaft, Kamerafrau Judith Kaufmann, Judith Kaufmann, Hausvater, Schutzbefohlenen, Jugendlichen, eingekerkerten Jugendlichen, die Hölle auf Erden, Hölle auf Erden, Gefangenschaft,
    .

  5. .
    KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT ( „Freistatt im Wietingsmoor“, Niedersachsen, BRD )

    ERSTENS:

    „FREISTATT“ DER FILM @ http://www.freistatt-film.de/

    RECHTS UNTEN AUF DIESER HOMEPAGE
    Menü – Auswahl – Möglichkeiten – Knöpfe – IN GROßBUCHSTABEN
    ( Ungeachtet wo auf der Webseite man sich gerade befindet, die URL und Hompage-Maske auf dieser Internet-Präsentation bleibt jeweilig unverändert )

    ZWEITENS:

    „FREISTATT“ DER FILM
    Alles in einem Dokument @ http://www.gew-hb.de/Binaries/Binary23739/FREISTATT.pdf ( insgesamt 8 Seiten – 288.28 KB – erstellt 2015 )
    .

  6. .
    KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT ( „Freistatt im Wietingsmoor“, Niedersachsen, BRD )

    ANFANG DER FILM-KRITIK ZU DIESEM FILM VERÖFFENTLICHT SEITENS epd-film.

    epd film @ http://www.epd-film.de/filmkritiken/freistatt

    Kritik zu „FREISTATT“

    Marc Brummund gelang ein eindrücklicher Film über gewalttätige Heimerziehung in den späten 60er Jahren. Gedreht wurde an den realen Schauplätzen [ im Bethel-eigenen FREISTATT im Wietingsmoor (Niedersachsen) ]

    13.05.2015

    Rudolf Worschech

    Wer an die späten 60er Jahre in der Bundesrepublik denkt, dem kommen unweigerlich Bilder in den Sinn von protestierenden Studenten, jungen Männern mit langen Haaren, Rockkonzerten mit kreischenden Jugendlichen. 1967 schon drehte Peter Fleischmann seinen legendären Dokumentarfilm Herbst der Gammler, ein Blick auf jene Gruppe der Wohlstandsverweigerer – und vor allem die Reaktionen auf sie. Aber bis der Aufbruch wirklich in der Gesellschaft ankam – darüber sind Jahrzehnte vergangen.

    [ BILD: Filmzene aus dem Film „FREISTATT“ ]

    Nicht umsonst beginnt Freistatt im Sommer 1968. Der Umbruch war noch ganz weit weg von der norddeutschen Kleinstadt, in der der 14-jährige Wolfgang (Louis Hofmann) von seinem Vater (Uwe Bohm) und mit Billigung seiner Mutter (Katharina Lorenz) in die Diakonie Freistatt, ein sogenanntes Fürsorgeheim für schwer erziehbare junge Männer, abgeschoben wird. Als er mit dem VW-Bus im Heim ankommt, bietet sich eher eine Idylle: Der Heimleiter beschäftigt sich mit der Pflege seines Gartens, und über dem Ganzen liegt eine sonnendurchflutete Friedfertigkeit.

    [ BILD: Filmzene aus dem Film „FREISTATT“ ]

    Aber die hält nicht lange an. Im Heim regiert die Gewalt. Die Erzieher, die sich mit »Bruder« anreden, prügeln und strafen drakonisch, und unter den Jungs gibt es ein genau abgestuftes Machtgefüge. In das sich Wolfgang nicht einpassen will. Die echte Anstalt Freistatt, in der der Film auch gedreht werden konnte, war eine Dependance der Betheler Bodelschwinghschen Anstalten – und schweißtreibende Arbeit war Teil des Konzepts. Die Jungs müssen im Moor Torf stechen, den der Anstaltsleiter Herr Brockmann an lokale Bauern verkauft.

    [ BILD: Filmzene aus dem Film „FREISTATT“ ]

    Es kommt nicht von ungefähr, dass im Zuschauer unweigerlich Assoziationen an KZ-Häftlinge aufsteigen, wenn die Zöglinge in Draisinen und mit Holzpantinen bekleidet ins Moor fahren. Und noch dazu das Lied von den Moorsoldaten singen, das im KZ Börgermoor entstand. Das kommt aber nicht als billige Kirchenkritik herüber (80 Prozent aller Heime waren damals in kirchlicher Trägerschaft), sondern wirkt eher als Hinweis auf die Kontinuität autoritärer Strukturen, die sich von der faschistischen in die Nachkriegsgesellschaft – die ja alles andere als liberal war – herübergerettet haben.

    [ BILD: Filmzene aus dem Film „FREISTATT“ ]

    Man merkt dem Film sein Anliegen durchaus an – ein Thesenfilm ist daraus aber nicht geworden. Das liegt auch an seinen Darstellern, allen voran Louis Hofmann als Wolfgang und Alexander Held als Anstaltsleiter, der eine umwerfende Performance in Sachen subtilem und explizitem Sadismus hinlegt. 3000 solcher Heime hat es, informiert der Nachspann des Films, in den 60er Jahren noch gegeben; ihre gewalttätige Geschichte ist aber erst spät ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gedrungen. Es gibt heute noch Menschen, die die Folgen der Studentenbewegung infrage stellen. Die sollten sich schleunigst diesen Film anschauen.

    ENDE DER FILM-KRITIK ZU DIESEM FILM VERÖFFENTLICHT SEITENS epd-film.
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