Hannover: Stalkender Iraker verfolgt Opfer bis in Polizeiwache

    Gestern Mittag haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Hannover einen Iraker (27) in Unterbindungsgewahrsam genommen. Er hatte einer Frau (21) nachgestellt und sie bedroht.

    Der Iraker lauerte der Frau vor ihrem Wohnhaus in Lehrte auf und verfolgte sie bis zum Bahnhof. Dort stieg er in den selben Zug nach Hannover und setzte sich neben sie. Dann drohte er der Frau in kurdischer Sprache mit dem Tod, falls sie erneut eine Anzeige gegen ihn erstatten sollte.

    Völlig aufgeregt und verängstigt ging die junge Frau in Hannover gleich zur Wache der Bundespolizei. Unbeirrt folgte ihr der lästige Begleiter bis in die Wache.

    Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass die 21-Jährige seit zwei Jahren von dem Mann gestalkt wird. Diesbezüglich wurde er bereits zu einer Geldstrafe verurteilt. Ein neues Verfahren gegen ihn wird im Dezember verhandelt. Der Mann gehört zu einer polizeibekannten Großfamilie aus Lehrte.

    Die Beamten nahmen den Iraker zum Schutz der Frau in Unterbindungsgewahrsam und leiteten weitere Verfahren wegen Bedrohung und Nachstellung ein.

    4 KOMMENTARE

    1. Diese nutzlosen Fachkräfte 😀
      Denken wirklich, die haben die Befehlsgewalt über Frauen. Naja was eben nicht das Hellste auf Erden ist.
      Aber ist doch schön, dass er schonmal von selbst zur Polizei ging. Da können sie ihn gleich mit einem Sender in ein Flugzeug setzen. Adiö, wir vermissen dich nicht.

    2. Ja und?
      Nach wenigen Stunden heißt es „keine Haftgründe“ und der Typ ist wieder frei.
      In ein paar Tagen, Wochen oder Monaten wird die Frau vielleicht überfahren, mit
      der Axt erschlagen, mit Benzin oder Säure übergossen, geschächtet oder sonstwie
      eliminiert.
      Von Polizei und Justiz ist NICHTS zu erwarten.

    3. @uschi

      Hätte der Vater der Gestalkten doch nur Befehlsgewalt über sein Kind. Die MÄNNER bei der Polizei dürfen doch auch bestimmen.

      @Jürgen
      Inhaftierung auf Verdach der neue deutsche lifestylet? Besser nicht.

    Comments are closed.