Hamburg: Leiche von schwer kranker Ghanerin einfach auf der Straße entsorgt

    Unfassbar. Da stirbt eine schwer kranke Frau und zwei Männer, die sich offenbar mit ihr in einer Wohnung aufhielten, entsorgen den Leichnam einfach auf der Straße. Bei der Toten und den beiden Männern handelt es sich allesamt um Afrikaner.

    Der Polizeibericht

    Hamburg: Polizeibeamte haben gestern Abend zwei Personen vorläufig festgenommen, die zunächst im Verdacht standen, mit dem Tod einer 50-jährigen Ghanaerin in Verbindung zu stehen. Ermittlungen hat das für Todesermittlungen zuständige Landeskriminalamt (LKA 41) übernommen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Zeugen gemeldet, dass eine offenbar leblose Frau auf dem Gehweg des Scheidingweges abgelegt worden sei. Die alarmierten Rettungskräfte stellten bei ihrem Eintreffen am Einsatzort sichere Todeszeichen fest.

    Im Zusammenhang mit dem Fund des Leichnams wurde zunächst ein 55-jähriger Mann auf der Straße angetroffen und vorläufig festgenommen.

    Erste Ermittlungen ergaben, dass sich die Frau in einer Wohnung des Hauses aufgehalten hatte. In der entsprechenden Wohnung wurde ein 37-jähriger Nigerianer angetroffen und ebenfalls vorläufig festgenommen.

    Sowohl der Verdacht gegen den 55-Jährigen, als auch gegen den 37-Jährigen erhärteten sich im weiteren Verlauf nicht. Der 55-Jährige wurde nach Identitätsfeststellung vor Ort entlassen, der 37-Jährige wurde aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthalts dem Polizeikommissariat 36 zugeführt.

    Der Zeitpunkt, der Ort und die Ursache des Todeseintritts sind bislang unklar. Der Leichnam wurde dem Institut für Rechtsmedizin zugeführt. Nach ersten Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Die Sektion des Leichnams steht noch aus.

    Die Ermittlungen des zuständigen Landeskriminalamts dauern an.

    1 KOMMENTAR

    1. Stoff für den nächsten Tatort:

      Marsch durch Kriegsgebiete und endlose Wüsten, Flucht aus libyschem Gefängnis, Misshandlung durch kriminelle Schlepper. Dann die Rettung durch eine deutsche Kapitänin.
      Die Traumatisierten erhielten weder Kirchenasyl noch Arbeitserlaubnis in Deutschland, versteckten sich aus Angst vor Abschiebung durch deutschen Behörden in einem Kellerloch. Gezwungenermaßen schlugen sie sich mit Drogenverkauf und Hühnerdiebstahl durch. Was sie sich vom Munde absparen konnten schickten sie ihrer kranken Mutter.
      Zu allem Unglück erkrankte auch noch eine Familienangehörige schwer, die dann bei Nacht und Nebel in eine Notaufnahme gebracht wurde. Der deutsche Arzt weigerte sich, die schwerkranke Frau kostenlos zu behandeln.

      Ende bekannt.

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