Hamburg: Konzert für Flüchtlinge aus Eritrea mündet in Massenschlägerei

Hamburg: Während und nach einem Konzert kam es im Bereich St.Pauli zwischen 1:45 Uhr und 04:40 Uhr zu mehreren Schlägereien. Die ersten Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst übernommen.

Der Veranstalter eines Konzertes für eritreische Flüchtlinge alarmierte um 01:45 Uhr die Polizei, weil es in dem Veranstaltungszentrum zu einer größeren Schlägerei mit mind. 30 Beteiligten gekommen sei. Beim Eintreffen der Polizeibeamten befanden sich noch etwa neunzig Personen in den Räumlichkeiten. Der Veranstalter beendete das Konzert und die Besucher verließen das Gebäude. Verletzte Personen konnten nicht festgestellt werden. Trotz angespannter Stimmung kam es im Beisein der Beamten zu keinen weiteren Vorkommnissen.

Um 03:30 Uhr kam es im Bereich des U-Bahnhofes Feldstraße erneut zu einer Schlägerei. Als die alarmierten Streifenwagenbesatzungen am Einsatzort eintrafen, konnten diese auf dem Bahnsteig etwa 50 Personen antreffen. Es wurden mehrere Personen von dem vorherigen Einsatz in der Sternstraße wiedererkannt. Auf dem Bahnsteig beobachteten die Beamten, wie eine 17-jährige Eritreerin aus der Gruppe eine Bierflasche in die Menschenmenge warf und unmittelbar danach von einem 21-jährigen Landsmann attackiert wurde. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.

Im Verlauf des Einsatzes wurden drei weitere Männer (27, 27 und 38) vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, an einer Schlägerei bzw. gefährlichen Körperverletzung auf dem Bahnsteig beteiligt gewesen zu sein. Drei leicht verletzte Personen konnten ermittelt werden. Ein 27-Jähriger wurde am Einsatzort von Rettungssanitätern medizinisch versorgt. Der Bahnsteig und die Bahnhofshalle wurden geräumt. Es erfolgten 18 Personalienfeststellungen. Die fünf Festgenommenen wurden zunächst zum Polizeikommissariat 16 verbracht und nach erkennungsdienstlichen Behandlungen entlassen.

Die Polizei setzte insgesamt 17 Funkstreifenwagen ein.

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