#HamburgRaeumtAuf und Dresden zeigt wie’s geht bis der Kessel platzt

Glaubt jemand das Märchen von der wehrlosen Polizei in Hamburg? Erinnert sich noch jemand an den Schwarzen Donnerstag von Stuttgart? Ein Demonstrant verlor die Hälfte seines Augenlichts, im Schlossgarten wurde nicht nur eine harmlose Schulklasse Opfer brutaler Polizeigewalt, sondern auch ein pensionierter Richter vom Wasserwerfer kalt erwischt. Wenn gewisse Herrschaften das so wollen, dann wird eben doch hart durchgegriffen, der Protest im Keim erstickt und niemand zur Rechenschaft gezogen.

Noch perfider, die Rolle der Antifa in Stuttgart: Die hatte nämlich großen Anteil an der Spaltung der breiten Bürgerinitiative, die eben nicht nur aus linksgrünen Strassenkämpfern gespeist wurde, sondern auch von ganz normalen Menschen, die die sinnlose Verschwendung von Steuergeldern und die Zerstörung des Parks nicht einfach hinnehmen wollten.

Die Leiterin vom Arbeitskreis Jura, dem auch der pensionierte Richter Reicherter angehörte, wurde im Internet von der Antifa denunziert. Ebenso der ehemalige OB-Kandidat Jens Loewe. Einige Einträge dazu kann man heute noch auf der kriminellen „Linksunten“-Seite finden.  Welche Hetzkampagnen noch so liefen und welchen Anteil die Antifa daran hatte, dass aus dem Wagen von Sybille K. die zusammengetragenen Unterschriften zur Auflösung des Landtags „gestohlen“ wurden, darüber kann man nur spekulieren, ebenso, ob der heutige „Ministerpräsident“ dann heute vielleicht nicht im Amt wäre. Anlass für die anonyme Hetze war u.a. die Beteiligung der Genannten beim Stuttgarter Aktionsbündnis für direkte Demokratie (ADD). Dazu gehörten auch einige Mitglieder der PDV (Partei der Vernunft), weitere konservative Eurokritiker, angebliche Verschwörungstheoretiker und auch Beatrix von Storch – damals noch nicht AfD – hielt die ein oder andere Rede. Mit Verwunderung las ich in einer „Reportage“ der Linksunten-Schmierfinken, dass ich sogar an einem Tag dort aufgetreten sein soll, an dem ich krank im Bette lag. So sind sie halt, diese Spinner, sie biegen sich die Wahrheit zurecht.

Aber Stuttgart 21 ist Geschichte. Dort ging es vorrangig nicht um Politik, sondern ums Geschäft und viel Geld, das in dunkle Kanäle geflossen ist. Wenn bei Großbauprojekten immer wieder Verzögerungen eintreten und die Kosten in die Höhe getrieben werden, hat das wenig mit Versagen, sondern eher mit der Mafia zu tun. Mit dem Thema hat sich die in Venedig lebende Journalistin Petra Reski ausgiebig beschäftigt.

Zurück zur Gegenwart. Trat die Antifa vor ein paar Jahren noch häufig in Gestalt von Israel-Flaggen schwenkenden Pickelgesichtern auf, zeigt sie sich seit dem Aufkommen von Pegida und der AfD vermehrt wieder als der „Schwarze Block“, wie man ihn sonst nur am 1. Mai erleben darf. Die Nachfrage ist enorm gestiegen. Und Hamburg war erst der Anfang.

Natürlich hätte die Polizei in Hamburg genauso gekonnt wie in Stuttgart, wenn sie denn gedurft hätte. Darüber sollte sich niemand Illusionen machen. Auch die Verdrehungen und Verharmlosungen der Ausschreitungen durch linksversiffte Politiker und Journalisten gehören zum Spiel. Es wird maximale Aufmerksamkeit erzeugt und Hass auf allen Seiten. Irgendwann platzt der Kessel, ob in Hamburg oder einer anderen Stadt, das ist nur eine Frage der Zeit.

Heute Abend sollten die Hamburger nach Dresden schauen. Da demonstrieren fast jeden Montag tausende Menschen und nur einmal hat es gebrannt – als „Gegendemonstranten“ von der „Antifa“ die Autos von Pegida-Teilnehmern „abfackelten“. Ein anderes Mal soll ein Reporter von einem Pegida-Anhänger geschubst worden sein, das wars dann auch mit der Gewalt von der Seite.

Wer den Livestream bei Youtube verfolgen möchte, bekommt vielleicht wieder nur das hier zu sehen.

Über Pegida kann man genauso wie zu Stuttgart21 geteilter Meinung sein, Fakt ist, in Dresden kam es nie seitens der Demonstranten zu Ausschreitungen, wie man sie in Hamburg gesehen hat. Wenn die Polizei etwas zu tun hatte, ging es um die manchmal recht dürftigen Aufmärsche der Antifa. Aber über friedlich verlaufende Demonstrationen mag niemand gerne berichten, das passt nicht ins Programm und nutzt nicht dem Hassaufbau.

Was auf den ersten Blick seltsam anmutet ist die Frage, warum es die Polizei auch bei zahlenmäßig größerem Gegenprotest stets geschafft hat, die beiden Lager zu trennen und kein Schwarzer Block ins Herz von Pegida vordringen konnte. Die Antwort darauf ist einfach. Die Bilder von marodierenden Linksterroristen wie sie auf friedliche Demonstranten einschlagen, kann niemand gebrauchen. Nur zu gerne würden gewisse Kreise den trotzigen Pegidianern eine Tracht Prügel verpassen lassen und die Polizei zu diesem Zwecke zurück pfeifen.

Sollte jedoch auch nur ein kleiner Teil der Demonstranten während einer Veranstaltung vom Dogma der Gewaltlosigkeit abrücken und auch nur mit Wattebäuschchen werfen, kann man sicher sein, dass dann der „Rechtsstaat mit seiner vollen Härte“ zuschlagen wird.

pegida dresden photo
Foto by Journalistenwatch

Um dann doch etwas zu finden, haben sich die Undercover-Journalisten von Team Wallraff auf Spurensuche begeben. Demnächst dann bei Schwiegertochter gesucht oder Frauentausch zu sehen. Ein tiefer Fall für eine Reporterlegende …

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Wolfgang van de Rydt
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Freier Journalist - Autor - Musiker

1 Kommentar

  1. Die Taktik der in Hamburg eingesetzten Polizei war schwammig. Aber schon der hirnbefreite Kommentar des le broque de Kotz Stegner machte klar um was es ging: Wenn auch nur in jedem Satz einmal das Wort Rechte oder rechts vorkommt bleibt davon etwas hängen. So in der Art:
    „Ich habe nie behauptet, dein Vater wäre ein Schwuler. Ich kann es nämlich nicht beweisen.“
    Das ist die perfide Art Linker, etwas in den Raum zu stllen ohne Butter bei die Fische geben zu müssen.
    Mit Dreck werfen. Es wird schon etwas hängen bleiben.
    Dass es eine Gewaltenteilung hier schon lange nicht mehr gibt, ist wohl unbestreitbar, sieht man sich das Kungeln der Justiz mit der Legislative an.
    Bananenrepublik.

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