Hagen: Türkennazis „Graue Wölfe“ und Talibanflaggen auf Demos gegen Israel

Die Polizei hatte laut eigener Verlautbarung alles im Griff und schönt die Fakten politisch korrekt:

Heute  fanden in der Hagener Innenstadt mehrere Veranstaltungen statt, die teilweise auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen führten. Die Polizei war mit annähernd 100 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. In der Spitze rund 1000 Personen führten ab 13.00 Uhr bis 14.50 Uhr einen Aufzug vom Bahnhofsvorplatz ausgehend über den Graf-von-Galen-Ring, die Elberfelder Straße, den Adolf-Nassau-Platz, die Bahnhofstraße und über die Hindenburgstraße sowie die Körnerstraße zurück zum Ausgangspunkt mit einer Abschlusskundgebung durch.

Das Thema der Demonstration lautete „Jerusalem den Palästinensern – Gegen den einseitigen Ausruf von Jerusalem als Hauptstadt Israels“. Ab ca. 12.00 Uhr versammelten sich rund 30 Personen zu einer Gegenveranstaltung an der Marienstraße und 40 Teilnehmer zu einer Mahnwache am Dr.-Ferdinand-David-Park. Das Thema der Demonstrationen in der Marienstraße lautete „Solidarität mit Israel – Gegen jeden Antisemitismus“. Die Mahnwache mit dem Thema „Gegen Antisemitismus – Absolute Solidarität mit den jüdischen Bürgern Hagens und Umgebung“ wurde um 13.30 Uhr beendet. Die Veranstaltung aus der Marienstraße endete gegen 14.15 Uhr.

Alle Veranstaltungen verliefen weitestgehend störungsfrei. Lediglich im Bereich der Karl-Marx-Straße kam es aufgrund der hohen Emotionalisierung zwischenzeitlich zu lautstarken verbalen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der Demonstration vom Bahnhofsvorplatz und Teilnehmern der Veranstaltung aus der Marienstraße. Die Polizei hatte die Lage jedoch unter Kontrolle und konnte eine unmittelbare Konfrontation verhindern.

Der Wolfsgruß ist das Zeichen der türkisch-islamischen Nationalisten „Graue Wölfe“ – das Rabia-Zeichen, welches häufig von Erdogan bei öffentlichen Auftritten gezeigt wird, ist die Erkennungsgeste der Muslimbruderschaft. Das gemeinsame Ziel lautet, über Jerusalem wieder die Flagge des Islams wehen zu lassen, wie zur Zeit des Osmanischen Reiches, dessen Untergang jahrzehntelang der Garant für Freiheit und Fortschritt in der von Mustapha Kemal geschaffenen türkischen Republik war. Seit Erdogans Machtergreifung drehen sich die Uhren am Bosporus wieder rückwärts. Weder Erdogan noch die Grauen Wölfe stehen für ein freies Palästina, sie wollen ein neues Osmanisches Reich.

Artikelbild: Symbolfoto O24

Berliner Polizei von türkischen Extremisten unterwandert

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2 Kommentare

  1. Wenn schon unsere Polizei das Wolfszeichen
    öffentlich zum Gruß ohne Strafe anwenden darf,
    war das einmal unsere Polizei.
    Ich lasse mich nicht von mittelalterlichen, primitiven Vollidioten „beschützen“ oder gar befehlen !
    Wer dieses Zeichen als Polizist macht, gehört sofort
    ohne wenn und aber, im ganz großen Bogen bis nach Anatolien befördert mit samt seiner ganzen Familie.
    Die Leute die dafür verantwortlich sind, aus solchen
    Furzen Beamte zu machen, für Ihr Leben lang in den
    Knast, damit Sie wissen, was Sie den deutschen Volk
    für Dienste erwiesen haben.
    So gehört Politik heute gemacht, denn wir stehen
    offensichtlich durch das Merkelsystem schon am Abgrund !

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