Hagen: IC muss wegen Steinewerfern notbremsen

    Bislang unbekannte Personen warfen am gestrigen Nachmittag (24. Juli) in Hagen vermutlich Steine auf einen fahrenden IC der DB. Dieser musste eine Schnellbremsung einleiten und konnte seine Fahrt später nicht fortsetzen. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

    Die Bundespolizei wurde am gestrigen Nachmittag von der DB über einen Vorfall in Hagen informiert. Ein IC auf der Strecke von Hamburg nach Regensburg ist gegen 15.25 Uhr zwischen Hagen-Vorhalle und Hagen Hauptbahnhof, im Großbereich des Güterbahnhofes, vermutlich mit Steinen beworfen worden. Durch diese Würfe wurden nach aktuellem Kenntnisstand drei Scheiben des Zuges beschädigt. Das Zugpersonal betätigte sofort die Notbremse, wodurch eine Schnellbremsung des IC eingeleitet worden ist. Nachdem der Zug zum Stehen kam, wurde der Schaden zunächst durch Mitarbeiter der DB begutachtet. Aufgrund der Beschädigungen konnte der Zug seine Fahrt nicht fortsetzen und begab sich mit langsamer Fahrt zum Hauptbahnhof Hagen. Zuvor musste jedoch aus Sicherheitsgründen eine komplette Scheibe aufgrund der starken Beeinträchtigungen durch den Bewurf entfernt werden. Im Zug befindliche Reisende verließen im Hauptbahnhof den Zug.

    Die Bundespolizei hat ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und sucht nun Zeugen, die Angaben zur Tat machen können. Ebenfalls bitten wir Reisende, die sich bei dem Zwischenfall verletzt haben, sich bei uns zu melden. Erste Befragungen haben ergeben, dass 4-5 Kinder/Jugendliche als Täter in Betracht kommen könnten. Hinweisgeber wenden sich bitte unter der kostenfreien Rufnummer 0800 6888 000 an die Bundespolizei.

    1 KOMMENTAR

    1. Wenn wir zukünftig alle nur noch im Eselskarren verreisen, wird dass nicht mehr vorkommen.
      Da bin ich mir sicher.

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