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Gestern Nachmittag wurde die Polizei in ein Mehrfamilienhaus in der Delsterner Straße gerufen. Dort fanden Polizeibeamte eine 59-jährige Bewohnerin des Hauses tot in einem Kellerraum auf. Aufgrund der Auffindesituation (Werkzeug und bereitgelegte Zementsäcke) wird davon ausgegangen, dass das Opfer im Kellerboden einbetoniert werden sollte.

Da derzeit ein Gewaltverbrechen angenommen wird, hat eine Mordkommission der Hagener Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Tatverdacht steht ein 75-jähriger Nachbar der Getöteten, welcher eine Wohnung im gleichen Haus bewohnt. Dieser hat selber die Polizei informiert und wurde kurz nach Auffinden des Opfers in dem Haus vorläufig festgenommen. In einer ersten Vernehmung gab der 75-Jährige an, dass er am gestrigen Tage mit seiner Nachbarin in Streit geraten sei. Im Zuge der Streitigkeiten sei diese zu Tode gekommen. Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet.

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1 KOMMENTAR

  1. Warum lese ich sowas bloß immer wieder.

    „Tatverdächtiger wollte die Leiche einbetonieren“

    Es ist natürlich sehr abwegig, dass Werkzeug und Zementsäcke im Keller aufbewahrt werden.
    Normalerweise kommt so etwas doch in die Vitrine im Wohnzimmer. Gut, der Presslufthammer für das vorzubereitende Loch im Kellerboden kommt normalerweise in den Besenschrank und die Quittung vom Kauf der Zementsäcke und den benötigten Sand und Kies gehört in den Kühlschrank.
    Hätte der geständige Tatverdächtige, der die Polizei selbst alarmiert hatte, die Frau portionieren und einkochen wollen, wenn im Keller leere Einmachgläser abgestellt gewesen wären?

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