Hackerangriff oder nur ein Reichstagsbrand 2.0?

Ein paar Fragen...

Gibt es eigentlich unabhängige Zeugen, die den Hackerangriff auf den Reichstag bestätigen können?

Einen digitalen Angriff kann man noch leichter behaupten und der Öffentlichkeit vortäuschen als einen richtigen Brand.

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Man muss nicht mal einen Täter präsentieren, den man auf frischer Tat ertappt hat, oder wenigstens so tun, weil er unter Zwang ja doch alles gesteht, was man von ihm hören will.

Nicht, dass wir jetzt eine weitere Verschwörungstheorie in die Welt setzen wollen, aber ohne Beweise aus mindestens zwei voneinander unabhängigen Quellen sollte man nicht einfach irgendetwas glauben. Das gehört zum journalistischen Handwerkszeug.

Es gibt eigentlich keinen Grund, einer Regierung oder der Presse zu misstrauen – schließlich sagen sie immer die Wahrheit, wenn auch manchmal etwas spät. Wie zum Beispiel bei den Massenvernichtungswaffen im Irak oder den Konzentrationslagern in Jugoslawien.

Erst verbreitete die Presse die Propagandalügen der Regierungen, später deckte sie diese total investigativ auf. Unabhängige Quellen sind Presse und Regierungen zum Zeitpunkt des Erscheinens solch brisanter Nachrichten eher selten.

Also muss sich der Bürger woanders informieren oder eben mindestens zehn Jahre warten, bis die Wahrheit auf den Tisch kommt.

Hinterher ist man klüger und wünschte sich, man hätte das alles nicht so leichtfertig geglaubt, dann hätte man so einiges anders gemacht. Man hätte nicht die Grünen gewählt, wenn man gegen Kriegseinsätze deutscher Truppen im Ausland ist.

Man hätte nicht die CDU gewählt, wenn man keine PKW Maut wollte und gewusst hätte, dass die Kanzlerin lügt, oder?

Dass man hinterher klüger ist, wenn man dann endlich von der Presse aufgeklärt wird, das bedeutet im Umkehrschluss, dass man für dumm verkauft worden ist – wer möchte das schon?

Niemand wäre 1933 dem Führer so bedingungslos in den Totalen Krieg gefolgt, hätte man gewusst, dass die Nazis den Reichstag selbst in Brand gesteckt haben. Aber, Halt – selbst heute ist das angeblich immer noch nicht einwandfrei geklärt.

Nun wissen wir nicht, ob es stimmt, was der Stern gestern schrieb, nämlich, dass sich die Hinweise “verdichten”, dass die “Cyberattacke” einen russischen Hintergrund hätte. Sind diese Hintergründe vielleicht genauso erdichtet, wie die Hitler Tagebücher?

Zurück zur Gegenwart: Wir haben vielleicht gar keine vertrauliche Quelle, die uns den Hackerangriff auf den Reichstag bestätigen kann.

Wenn die Presse über einen analogen Einbruch berichtet, einen Banküberfall oder ein Verkehrsunglück, dann gibt es Spuren und unabhängige Zeugen, die nichts mit dem Staatsapparat oder der Presse zu tun haben – Opfer, Verwandte, Nachbarn, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen und Passanten.

Sie alle wissen etwas und sind keine Geheimnisträger – einen digitalen Angriff jedoch kann man nicht beobachten, hören oder Auswirkungen davon bemerken – es sei denn, es handelt sich um die abgestürzten Server einer Online Bank, bei der man selber Kunde ist.

Welcher unabhängige Zeuge kann also berichten, dass sein Kundenkonto beim Reichstag gehackt worden ist und nun mit seiner Kreditkarte kostenlos bei Amazon eingekauft wird?

Das ist natürlich alles sehr naiv gefragt und gedacht, denn was im Netz geschieht, das kann man nicht sehen und nur ausgewiesene Fachleute können es nachvollziehen.

Für einen Laien ist es einfacher, mit einem Geigerzähler aus dem Baumarkt die Strahlenbelastung in der Umgebung des nächsten Atomkraftwerkes zu ermitteln, wenn er den Daten der Betreiber misstraut oder das als gesund gepriesene Mineralwasser in einem unabhängigen Labor überprüfen zu lassen.

Wenn es um das Netz geht, dann sind wir denen ausgeliefert, die die Hoheit über die Daten haben. Ihnen müssen wir alles glauben.

Wenn sie uns erzählen, dass Vorratsdatenspeicherung und noch mehr Totale Überwachung das Internet und die Server im Reichstag sicherer machen und solche schlimmen Hackerangriffe dadurch verhindert werden, was haben wir dann zu entgegnen?

Qui bono, das fragt man nicht, denn damit stellt man sich selbst die Diagnose PVTPS aus. (paranoid verschwörungstheoretische Persönlichkeitsstörung)

Was können die Russen, wenn sie es denn waren, nun mit den Daten anfangen? Den dritten Weltkrieg auslösen?

Der ist doch längst im Gange, nur noch nicht bei uns.

Ganz sicher aber wird der Hackerangriff Konsequenzen haben, die in Forderungen nach neuen Gesetzen münden.

Dafür müssen wir nicht auf neue Presseberichte, ausgelöst durch die Pressesprecher der Ministerien, warten, das sagt uns die Erfahrung.

In zehn Jahren kommt dann die Wahrheit auf den Tisch, wie beim Irakkrieg.

Machen wir es doch einmal anders, und glauben den Sachverhalt solange nicht, bis unabhängige Experten den Hackerangriff und den Ausmaß des Schadens so gut und allgemein verständlich erklären, dass auch der letzte Zweifel ausgeräumt wird.

Als vertrauensbildende Maßnahme könnte aber auch die Kanzlerin ganz einfach den Koalitionsvertrag kündigen und die PKW Maut zurücknehmen, wie sie es versprochen hat.

Sie könnte auch wie bei der Energiewende eine Eurowende vollziehen, denn schließlich hatte sie einst versprochen, dass es keine weiteren Rettungspakete geben würde, mit den Worten: “So lange ich lebe!”

Als Alternative bliebe ihr noch, auf der Stelle tot um zu fallen, was wiederum um Jahre zu spät käme, aber immerhin als ein Zeichen des guten Willens zu deuten wäre.

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3 Kommentare

  1. Ich sage nie mehr unüberlegt – da hat aber einer getürkt – damit tut man einem ganzen Volk Unrecht. Mit den Daten dieses gleichgeschalteten Bundestages, seiner ganzen Mitläufer, Abnicker und Merkeljasagen kann wohl keiner etwas anfangen. Natürlich müssen auch hier die Russen (Putin) dran glauben…das sie es gewesen wären. Den Koalitionsvertrag zu kündigen, wäre sicherlich eine Vertrauensbildende Maßnahme aber größeres vertrauen hätte zumn letzten Absatz aber dies wird leider auch nicht gelingen. Trotz meiner Gebete in einer kleinen Kapelle im Westerwald hat der “liebe Gott” in dieser
    Richtung kein Einsehen ! So müssen wir uns wohl oder übel über dieses Politmonster weiter ärgern ! Schlimm ist nur, dass der sog. “deutsche Michel” es nicht einmal merkt, was um ihn herum passiert.
    Gleichgültigkeit, Desinteresse und natürlich die Fehl- und Falschinformationen der Presse sind vornehmlich daran schuld.
    Erich Richter

  2. Oh, Herr Richter – sollten Ihre Gebete doch noch zum Erfolg führen, dann finde auch wieder zum Glauben zurück!!!

  3. Zitat :
    Gibt es eigentlich unabhängige Zeugen, die den Hackerangriff auf den Reichstag bestätigen können?

    Reichstag ?
    Egal… Bundestag war glaub ich das Wort.
    Iwie sind die Experten …die IT Experten, die für den Reichs..äääh Bundestag zuständig sind, bei C 64 hängen geblieben, oder ?
    Verstehe ich das nun richtig : Der ReichsBundestag verfügt doch über ein INTERNes Netzwerk. Da kann mann/frau kommunizieren, wie auch immer will. Kommunikation nach Aussen muss aber auch gegeben sein. Email,Liebesgrüße,Pizzabestellungen, was weiss ich. ok.
    Wo liegt nun das Problem, die Server, die angeblich 20k PCs verwalten, so sicher zu machen, das da kein Trojaner o.äh. reinkommt ? Das sind doch alles hochbezahlte Leute, oder ? Und die Updates für XP Rechner gibt es für Firmen ja immer noch ! Diese angeblichen Netzwerk Administratoren haben weder ihren Beruf, noch ihr Gehalt verdient. Verarsche ohne >Ende. Sorry.

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