Tübingens OB Boris Palmer hat als Reaktion auf den Shitstorm wegen seiner Kritik an der Deutschen Bahn seinen Facebook-Account stillgelegt, wie zahlreiche Medien berichten. Zuvor hatte der Grünenpolitiker den offenen Brief von Maria Schneider erhalten und darauf auch geantwortet.

Offener Brief an die Deutsche Bahn: „Bist Du schon in Afrika oder deutschtümelst Du noch?

Nachtrag der Autorin: Ich habe diesen offenen Brief am 19.04. und 20.04. an verschiedene Stellen der Bahn, ca. 200 Privatpersonen, an die Fraktionen des Bundestags sowie an mehrere Landtage geschickt – wieder an alle Fraktionen, zum Teil persönlich die einzelnen Politiker. Teilwiese habe ich als einzige Fraktion „Die Linke“ weggelassen.

Insgesamt habe ich ca. 500 Emails verschickt.

Ferner habe ich diesen Brief an die Bild, den Focus, die FAZ, den Mannheimer Morgen, die MainPost, die RheinNeckar Zeitung, Tag24 und Pro7, die Blick, die Schweizer Wochenzeitung, die Achse des Guten, Epoch Times, Cicero, Tichys Einblick u.v.m. geschickt.

Von den direkt angeschriebenen Politikern haben 4 AfD-Politiker meinen Brief veröffentlicht, ein weiterer AfD Politiker hat geantwortet. Auch Herr Palmer hat mir persönlich geantwortet. Wenn er meinen Brief zum Anlaß für seine Aktion genommen hat, so habe ich mein Ziel erreicht: Eine öffentliche Debatte anzustoßen, was dringend notwendig ist und noch vor einigen Jahren normal war.

Von den Zeitungen hat mir die Bild mitgeteilt, sie würde keine „Offenen Briefe“ veröffentlichen. Der Focus hat mir eine freundliche Antwort geschrieben, dass er eventuell auf mich zurückkommt. Die Epoch Times – wo ich Gastautorin bin – hat mir ebenfalls freundlich geantwortet.

Ich sende meine Essays regelmäßig unterschiedslos an alle Medien und bin offen für jede Art der Zusammenarbeit.

Veröffentlicht wurde mein Brief von Opposition24, die Unbestechlichen und nun von PI-News. Getwittert wurde er von Hanno Vollenweider.

Ich freue mich, dass alle Parteien wieder miteinander ins Gespräch kommen und endlich wieder diskutiert wird.

Mit herzlichen Grüßen

Maria Schneider

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Maria Schneider war zehn Jahre lang eng mit einer syrisch-orthodoxen Flüchtlingsfamilie befreundet. Sie lernte arabisch und aramäisch und besuchte 2001 deren Verwandte 3 Wochen lang in Syrien. Dieser Besuch bestätigte ihre Erkenntnis, dass eher der Westen zermalmt und zuallererst die Frauenrechte verschwinden werden, als dass sich die archaischen, patriarchalen Gesellschaften des Morgendlandes integrieren werden. Sie schreibt ihre Geschichten auf, um ihnen eine Stimme zu geben. Kontakt: Maria_Schneider@mailbox.org

1 KOMMENTAR

  1. Eindeutig rassistische Werbung mit anschließender rabulistischer Schuldumkehr. Genau so wird Rassismus überhaupt erst befördert. Volkserziehung a la „Ihr habt andere mehr zu lieben, als eure Nächsten“ funktioniert nicht, erzeugt sogar generelle Anlehnung.

    Man stelle sich vor, irgendwo in Afrika wirbt der Kongo-Express mit ausschließlich weißen Kolonialherren. Wer da wohl wieder hinten sitzen soll?

    Der Kardinalsfehler war, ist und bleibt, dies nicht unmißverständlich zu benennen. Dieses zaghafte, politisch korrekte Drumrumgeseier wird von anderen gnadenlos ausgeschlachtet. Palmer (und nicht nur der) hätte das ganz klar als Rassismus benennen und argumentativ belegen sollen…wer hätte ihn dann angreifen können?
    Aus Angst als Rassist dazustehen nimmt man in Kauf, als Rassist dazustehen. Dümmer gehts nimmer.

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