Medienprofessor Tobias Gostomzyk schwadroniert in einem Gastbeitrag der SZ über eine  „europäische, öffentlich-rechtliche Alternative zu Facebook und Youtube“. Nach der üblichen Gleichsetzung des gesamten Kontinents mit der EU, folgt die Abgrenzung zu China und den USA und dann ein bißchen Blabla, warum „Europa“ nicht so einfach zur „Digitalmacht“ aufsteigen kann. Politisch müsse nämlich noch so einiges geändert werden.

Wie auch immer, wer die Kosten zu tragen hat, steht bereits fest: Der Nutzer. Ob dieser einen Nutzen darin erkennt und das Angebot überhaupt wahrnehmen will, spielt keine Rolle. Die nächste „Demokratieabgabe“ wird fällig, wahrscheinlich in verdeckter Form, wenn diese Pläne Gestalt annehmen. Glücklich, wer ein Brite ist und mit dem ganzen Konstrukt nichts mehr am Hut hat!

4 KOMMENTARE

  1. „Europa“ kann und wird auch nicht so einfach zur „Digitalmacht“ aufsteigen ;o)) Wie denn ??? Die Digitalmacht ist bereits voll im Besitz von den Grossmächten, für Die die Digitalisierung kein “ Neuland “ war. Ähnlich wie damals im deutschen Kailserreich kam man viel zu spät. Fast alle Kontinente waren bis auf Rest-Anteile komplett aufgeteilt…beim Löwen-Anteil am Kolonialismus. hatten die Anderen.

  2. Was ist denn das für ein Dummschwätzer? Schland bekommt doch eh nichts mehr auf die Reihe von wegen Teutscher Ingenieurskunst und so …

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