Goldmarkt: 56 Prozent als Schmuck “angelegt” – nur bedingt als Krisenwährung geeignet

6842d4ce56624cc0_640_goldMehr als 630 Tonnen Gold wurden im dritten Quartal 2015 für Schmuck aufgewendet.

Das zeigen Daten des World Gold Council. Das sind etwa 56 Prozent der gesamten weltweiten Nachfrage. Der zweitgrößte Part geht in den Bereich „Investment“.

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Rund acht Prozent der Goldnachfrage im dritten Quartal 2015 kommen aus der Industrie, Der größte Anteil davon wiederum, etwa 67 Tonnen, entfallen auf die Verwendung in Elektronik-Gegenständen. 4,7 Tonnen Gold benötigte die Zahnmedizin im dritten Quartal.

Teurer Schmuck für indische Brautleute oder an den Faltenhälsen westlicher Damen mit gutbetuchten Herren an ihrer Seite sind nicht selten nur ein Ausdruck von Liebe und Wertschätzung, sondern ebenso eine, wenn auch versteckte, Wertanlage.

Ob man in Zeiten wirtschaftlicher Not daraus einen Vorteil ziehen kann ist fraglich. Als Tauschmittel sind Kaffee, Zigaretten und in Deutschland auch Kartoffeln wohl besser als Schwarzmarktwährung geeignet, wenn alle Dämme brechen.

Auch gewisse Naturalien, die wir hier nicht näher definieren müssen, stellen eine Alternative für Personen mit dem passenden Geschlecht dar, neben Hygieneartikel für den täglichen Bedarf, wenn sie plötzlich knapp werden.

Gold als Krisenwährung lohnt sich nur für den, der es kassiert und der es sich leisten kann, es zu horten, um später nach der Krise daraus einen Vorteil zu ziehen. Dazu muss er heute nur die richtigen Produkte, die in der Krise knapp werden auf Vorrat halten.

Wer allerdings vor der Krise kein guter Geschäftsmann war, der wird wohl kaum reich werden, sondern kann froh sein, wenn er überhaupt über die Runden kommt.

Infografik: Das meiste Gold wird zu Schmuck | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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