Goldkauf soll strenger reguliert werden – Bundesrat verlangt Schwelle von 1000 Euro

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Die Bundesregierung will schärfer gegen Geldwäsche vorgehen und dafür unter anderem die Verschwiegenheitsverpflichtung der freien Berufe einschränken und den Edelmetallhandel stärker regulieren, berichtet der Nachrichtendienst des Bundestags (hiB).

Der Entwurf sieht eine Absenkung des Schwellenbetrages vor, ab dem Händler geldwäscherechtlichen Pflichten unterliegen. Laut Erkenntnissen der nationalen Risikoanalyse wird im Goldhandel häufig knapp unterhalb der aktuellen Grenze von 10.000 Euro die Meldepflicht umgangen. Daher soll die Schwelle von 10.000 auf 2.000 Euro gesenkt werden. Der Bundesrat verlangt zahlreiche Nachbesserungen und eine Absenkung des Schwellenbetrags auf 1.000 Euro.

Weiter geht es in dem Gesetzentwurf um die Regulierung des Handels mit Kryptowährungen und eine Erweiterung des Kreises der „geldwäscherechtlich Verpflichteten“. Künftig zählen dazu auch Mietmakler und Kunsthändler. Auch die Verdachtsmeldepflicht freier Berufe bei Immobilientransaktionen wird ausgeweitet.

1 KOMMENTAR

  1. Das Pack in Berlin macht nur Politik gegen das Volk. Das zeigt nur, wie fertig der Euro ist und dass dessen Untergang kommen wird.

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