Nein, Eleven!

Gefühlt sind mehr als zwanzig Jahre vergangen. So drastisch hat sich die Welt nach dem 11. September 2001 verändert. Damals war Bush junior unter höchst zweifelhaften Umständen zum Amt des US-Präsidenten gekommen.

Und dann "ereignete" sein Glücksfall. Selbst Demokratenwähler waren angeblich erleichtert, dass sie unter diesen Umständen einen republikanischen Präsidenten hatten, der nicht lange fackeln würde. Den roten Knopf hat er nicht gedrückt, aber Fliegen war nie wieder so einfach wie bis dahin. Die von den USA an ihre "Verbündeten" weitergereichten Sicherheitsverschärfungen im "Krieg gegen den Terror" würden heute in Zeiten der Pandemiehysterie niemanden mehr jucken. Immerhin durfte man ohne Maske an Bord der Urlaubsflieger, nein, man musste sogar. Damals folgte ein Vermummungsverbot in vielen Ländern, heute ist es umgekehrt.

Aufgeklärt ist zwanzig Jahre danach nichts. Wer die offizielle Version glaubt, ist wahrscheinlich zweifach geimpft und wartet schon auf den dritten Pieks. An der Mondlandung hat er natürlich keinen Zweifel und ist wohl immer noch der Ansicht, dass Christoph Kolumbus "Amerika" entdeckt hat. Er fürchtet sich vor Querdenkern, Nazis, Reichsbürgern, Maskenverweigerern, der AfD und selbst der unter Merkel nach links gedrehten CDU.

Nur manchmal, dann gerät er ins Grübeln. Wie kann es sein, dass Muslime für den größten Terrorangriff in den USA verantwortlich sein sollen? So etwas machen doch nur die Breiviks, McVeighs, das NSU-Trio und so weiter ... Doch kurz bevor sich der Begriff "False Flag" in seinem Bewusstsein festsetzen kann, fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. Die meisten der Attentäter, die dabei noch ums Leben kamen, haben lange Jahre in Deutschland gelebt. Dort wurden sie sicher diskriminiert und konnten gar nicht anders. Wieder so ein Massenmord, an dem der Deutsche Verantwortung trägt. Hört das denn nie auf?