Höchste Zeit den Iran in die EU aufzunehmen

EU-EU-EU: Wir schlittern von einer Krise in die nächste. Das sollte so nicht weitergehen. Zumindest energetisch brauchen wir mit Blick auf den Winter dringend echte Entspannung. Es ist keine lustige Perspektive ausgerechnet für den Weltfrieden erfrieren zu dürfen. Deutschland gibt alles für dieses Ziel, nicht nur schwere Waffen und viel Geld. Schon klar! Die Priorität muss selbstverständlich bei den Waffen liegen. Das sind wir dem militärisch-industriellen Komplex schuldig, ohne dem angeblich gar kein Überleben möglich sei. Nur mit noch mehr Waffen lässt sich derzeit richtig Frieden schaffen, bis hin zur absoluten Grabesruhe.

Die EU hat allerhand Schlüssel dazu in der Hand. Sie setzt ihre Mittel sehr weise ein und schießt sich dabei regelmäßig selbst ins Knie. Sowas macht kriegsuntauglich und ist eine ganz geniale Methode sich dem Weltfrieden zu nähern. Das haben auch die Menschen im fernen Georgien begriffen und demonstrieren dort lauthals dafür endlich in die gelobte EU eintreten zu dürfen. Proteste in Georgien: Zehntausende demonstrieren für EU-Beitritt … [Epochtimes]. Europa ist halt doch etwas größer als man der Landkarte nach vermuten möchte.

EU schaut auf falsche Beitrittskandidaten

Angesichts der aktuellen Situation ist Georgien vermutlich der falsche Beitrittskandidat, selbst wenn man mit Georgien die Friedensfackel deutlich weiter an Russland herantragen könnte. Zwar ist der Wunsch innerhalb der EU verständlich, endlich ein zusätzliches Armenhaus in die Gemeinschaft integrieren zu wollen, aber im Moment wenig zweckmäßig. Es reicht aus nur wenige hundert Kilometer weiter zu schauen und schon haben wir einen „Traumkandidaten“ im Blick, den Iran. Der Iran hat alles was wir im Moment in der EU gerade benötigen. Energie ohne Ende.

Alles was im Moment zählt sind handfeste und monetarisierbare Werte. Jetzt noch ein Blick auf die Landkarte, zusätzlich fix die Türkei als „Kollateralnutzen“ in die EU aufgenommen und schon haben wir eine solide Landverbindung zu ergiebigen Gas- und Ölquellen innerhalb der EU. Das rockt. Damit könnten wir Deutschland und die EU als Industrieregion auf den letzten Metern über die Runden retten, statt aufgrund unserer harten Friedensbemühungen wieder eine reine Agrarregion zu werden.

Ja schaffen wir das denn?

Nach dem BER und und S21 sind hier ernsthafte Fragezeichen angebracht. Die Lehren daraus haben gesessen. Wenn wir in dieser Sache China jetzt sofort mit dem Bau entsprechender Pipelines beauftragen, sollte es doch sicher bis zum Winter noch klappen, sodass in der EU niemand mehr für den anvisierten Weltfrieden erfrieren muss. Geld spielt im Moment sowieso keine Rolle mehr, denn das kann bis zum finalen Zusammenbruch einfach so gedruckt werden.

Mit etwas gutem Willen und einen klaren Blick für die strategischen Interessen unserer besten Freunde aus den USA muss das was werden. Friedensgas und -öl aus dem Iran ist zwar die zweite Wahl, aber angesichts der aktuellen Situation mit Sicherheit die leichter zu schluckende Kröte für die EU. Entscheidend bleibt die ernstliche Berücksichtigung der strategischen Interessen unserer Freunde aus den USA. Immerhin sind die USA bereit bis zum letzten Europäer gegen Russland zu kämpfen, solange sie selbst dafür nicht an die Front müssen. Das zeichnet diese edle Freundschaft aus.

Also, worauf noch warten? Jetzt eine „Blitzeintegration“ des Iran in die EU und die meisten Probleme sind auf Anhieb gelöst. Das Ganze mag sich etwas unrealistisch anhören, ist es aber nicht. Für eine EU-Gemeinschaft, die sich fortgesetzt mit Wonne ins eigene Knie schießt um den Weltfrieden zu realisieren, ist diese Maßnahme ein glatte Entspannung an allen Fronten.

Quelle: Qpress

3 Kommentare

  1. Falls die großartige EU zu einer kleinen Opfergabe als – quasi – Kollateralschaden bereit ist, könnte der Iran-Deal in der Tat eine große Sache werden. Die EU müsste dafür die LGBTQIXYZ-Community den sehr leistungsfähigen iranischen Baukränen überantworten. Dann könnte das ein Jahrhundert-Deal werden. Und zusätzlich müsste noch in jedem abgelegenen Bauerndorf eine Moschee mit Minarett errichtet werden, und die europäischen Frauen müssten sich ab sofort verschleiern.Dann dürfte dem Deal nichts mehr im Wege stehen.

  2. Zu kurz gedacht ! Warum Kleckern und nicht gleich richtig Klotzen ? Ich bin für eine Spontan-Aufnahme von ASERBAIDSCHAN und UZBEKISTAN ! Ungeahnte Möglichkeiten ! Damit könnte man den Blinddarm von Hinten an die Nase tackern ….aber das schaffen unsere Profis halt nicht !

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