„Wann wird's mal wieder richtig Sommer …

 ... ein Sommer, wie er früher einmal war“, sang Rudi Carell vor fast 50 Jahren.

Er vermisste die warmen Sommer seiner Kindheit, er schwärmte von Hitzefrei und Sonnenbrand am Strand. Von Sonne und Wärme können auch wir an trüben, nasskalten Tagen im Mai nur träumen …

Brüssel, Berlin, Wien, um die Mittagszeit 15°, Nieselregen, die Frisur sitzt nicht, am Himmel alle Schattierungen von Grau, fröstel, fröstel. „Liebe Klima-Erwärmung, wann kommst du endlich“, schrieb ich schon im vergangenen extrem kalten und schneereichen Winter. Wir erinnern uns an „Schnee-Katastrophen“ auch in Südeuropa, an Bilder von Skifahrern in der Madrider Innenstadt. Ja, sogar in der saudischen Wüste staunten Kamele über den nie geschauten Schnee. (Foto: Twitter)

Dann kam der „kälteste April seit über 40 Jahren“ und jetzt im Mai sieht es auch kaum besser aus, obwohl die „Eisheiligen“ doch jetzt endlich mal vorbei sein müssten. Man fragte sich auch jetzt, ob es vielleicht doch nicht stimmt, dass es unaufhaltsam immer heisser werden wird, bis wir schliesslich alle gegrillt werden.

Steuern wir gar anstatt auf die vorausgesagte Hitze-Katastrophe auf eine neue kleine oder sogar grössere Eiszeit zu?

Das zieht jedenfalls der „Locus“ in Betracht und titelte: „Trotz Klima-Erwärmung: Forscher sagen Mini-Eiszeit wie im Mittelalter voraus“* Laut einer „Studie von US-Forschern“ schwächele die Sonne.

Schaudernd müssen wir erfahren, dass „Wissenschaftler der University of California in San Diego“ im Fachjournal "Astrophysical Journal Letters" konstatieren, uns stehe ein „Aktivitäts-Tiefpunkt der Solarzyklen“ bevor.

Deshalb könne es in den nächsten Jahrzehnten ziemlich übel kalt werden, ähnlich wie in der kleinen Eiszeit, die von Anfang des 15. bis ins 19. Jahrhundert hinein dauerte.

Viele Forscher bringen die passive Sonne mit jenen Witterungsunbilden in Verbindung, unter denen die Menschen damals litten. In Holland froren die Grachten zu, in England die Themse, sodass die Anwohner auf dem Fluss öfter Frostjahrmärkte feierten. Sogar die Ostsee war mindestens zweimal vollständig von Eis bedeckt. Die Sommer blieben kühl und feucht, der Weizen verfaulte auf den Halmen. Sinkende Ernten und Hungersnöte waren die Folge. Mehrmals drangen in den Alpen die Gletscher vor und zerstörten Dörfer und Gehöfte.

Ja, was jetzt, ich dachte, 99 Prozent der Wissenschaftler (und der Medien und Altparteien-Politiker) seien sich einig über die menschengemachte bevorstehende Hitze-Katastrophe und alle anderen seien Klima-Leugner und böse Umwelt-Ketzer?

Hatte etwa die deswegen ausgelachte Frau v. Storch, AfD, recht, als sie vermutete, das Klima hänge mehr von der Sonne ab als von den Menschen?

Kann es sein, dass 99 % irren?

Ja, ist schon passiert, nicht nur bei Galileo Galilei, der vor der damaligen Inquisition seine richtigen Erkenntnisse widerrufen musste, auch in der Neuzeit : Der Entdecker des Kontinenten-Drifts Alfred Wegener (1880 -1930) beispielsweise wurde sogar von 100% seiner Geologen-Zeitgenossen verlacht. Heute gilt seine Theorie als bahnbrechend. Ein ganzer Zweig der Geologie gründet jetzt auf seiner Erkenntnis der Plattentektonik, also der Lehre vom Aufbau der Erde und der Bewegung der Kontinente.

Unbeirrt orakeln aber sowohl die Ex-Vielfliegerin und x-malige Welt-Umrunderin, jetzt zur Klima-Aktivistin geläuterte Luisa Neubauer, als auch Klima-Katastrophen-Prophet v. Hirschhausen im öffentlich-UNrechtlichen (zuletzt beim Sender „phoenix“), wir hätten nur noch 10 Jahre, um das Ruder herum zu reissen! Schliesslich müssen die es wissen. Die Natur sei jetzt schon ausser Rand und Band!

Tatsächlich, Vorboten eines heissen Sommers sind jetzt nicht mehr wie einst die Veilchen oder die Schwalben, sondern die zunehmenden „Party“-Aktivitäten von „Gruppen Jugendlicher“ (aka Fachkräfte) in Parks, Strassen und Innenstädten …

Tja, jetzt sind sie halt da, Mutti Merkels ISlamistisch sozialisierte „Geflüchtete“.

Und die grösste Gefahr für die Juden und auch sonst kommt immer noch von Rääächz! Das sagen jedenfalls ReGIERung und Qualitäts-Medien und deren Verlautbarungen haben wir gefälligst zu vertrauen, weil sonst, ja sonst sind wir ganz, ganz pööse Nazis und Demokratie-Zerstörer*innen!

Ja, was gibt's noch zu sagen zum Klima, zum gesellschaftlichen und zum wettermässigen:

Kräht rot-schwarz-grün auch auf dem Mist,

dann ändert sich´s Klima oder es bleibt, wie es ist …