Glaubst Du an Gott oder an Google?

Wir sind wieder voll da - Serverattacke hat gestern unsere Seite teilweise lahmgelegt

Ein sehr netter Kommentator bezweifelte die Echtheit der Petition des niederländischen Moslems, der kein Oktoberfest möchte, weil es den Islam beleidigt.

Zur Begründung gab der fromme Mann, der sich auch per Mail an die Redaktion wandte, an, dass man zu dem Petenten über Google keinerlei Daten finden könne – also könne es ihn gar nicht geben.

Die „Bundesrepublik“ wäre wahrscheinlich um 20 Millionen Bürger ärmer und wir hätten kein Problem mit „Migranten“ es gäbe genug Platz, wenn diese Annahme richtig wäre.

Von der Generation unserer Eltern und Großeltern findet man selten personenbezogene Daten, weil viele von ihnen kein Facebook oder Twitterkonto haben und wenn möglich noch einmal im Monat zur Sparkasse gehen, um dort „Bargeld“ abzuheben.

„Sie würden mich wahrscheinlich auch einen Religioten nennen“ bemerkte der offenbar evangelische Christ in seiner Email – nein, das tun wir nicht. Schließlich glaubt er mehr an Google als an seinen Herrgott.

Er kann also unmöglich ein Religiot sein – anders dagegen Google. Nachfolgende Mail beweist, wie gottgefällig die prüden Amerikaner mit ihren Kunden umspringen. Das hat natürlich genauso wenig mit Frömmigkeit zu tun, wie die gestrige Serverattacke mit der Religion des Friedens.

Bei Google geht es um Zahlen, für die sie zahlen müssen – die Zugriffsraten sind in den letzten Wochen nämlich so hoch wie nie – gut eine Million allein diesen Monat. Damit steigt auch die wirklich mickrige Vergütung unserer Google Adsense Werbung – Grund genug für Google nach ein paar Verstößen zu suchen, um sich die paar Kröten einzusacken.

Wir verzichten gerne darauf –  es gibt auch deutsche Advertiser, die ihre Steuern bei uns abführen!

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Photo by surrealpenguin

 

Lieber Publisher,

wir möchten Sie hiermit darauf hinweisen, dass Ihr AdSense-Konto zur Einhaltung der AdSense-Programmrichtlinien überarbeitet werden muss. Nachfolgend haben wir weitere Informationen sowie die Schritte aufgeführt, die auf Ihrer Seite durchzuführen sind.

Betroffene Website: opposition24.de

Beispielseite, auf der der Verstoß aufgetreten ist: https://opposition24.com/category/satire/page/2

Erforderliche Maßnahmen: Nehmen Sie umgehend Änderungen an Ihrer Website vor, sodass sie wieder den AdSense-Programmrichtlinien entspricht.

Aktueller Kontostatus: Aktiv

Beschreibung des Verstoßes

Warum diese Maßnahme in Bezug auf Ihr Konto durchgeführt wurde:

Google Anzeigen dürfen nicht auf Seiten mit Content nur für Erwachsene oder nicht jugendfreiem Content platziert werden. Dazu gehören unter anderem Seiten mit Bildern oder Videos auf bzw. in denen Folgendes dargestellt wird:

  • Aufreizend bedeckte Körperteile
  • Durchscheinende oder durchsichtige Kleidung
  • Anzügliche oder provokative Posen
  • Großaufnahmen von Brüsten, Gesäßbacken oder des Unterleibs

Content dieser Art gilt als Verstoß gegen die Richtlinien, auch dann, wenn sie in harmlosen Kontexten platziert werden. Es genügt nicht, den Content zu zensieren, um den Verstoß zu beheben. Stattdessen sollten Sie keinen Anzeigencode mehr auf der Seite einfügen.

Ressourcen zum Schutz Ihres Kontos:

Problemlösung:

  • Wenn Sie eine Benachrichtigung erhalten haben, weil der Content auf einer Seite gegen die Richtlinien verstößt, entfernen Sie entweder den betreffenden Content von Ihrer Website oder entfernen Sie Anzeigen von den Seiten mit diesem Content.
  • Wenn Sie eine Benachrichtigung hinsichtlich der Implementierung von Anzeigen auf Ihrer Website erhalten haben, ändern Sie bitte die Implementierung entsprechend.

Es ist nicht erforderlich, dass Sie uns über vorgenommene Änderungen informieren. Im Fall von weiteren Verstößen ist es möglich, dass wir die Anzeigenschaltung auf der oben genannten Website deaktivieren. Nehmen Sie sich daher umgehend Zeit dafür, Ihren Content zu überprüfen und sicherzustellen, dass er unseren Richtlinien entspricht.

Bei der oben genannten URL handelt es sich lediglich um ein Beispiel. Es können auch andere Seiten dieser Website oder andere Websites Ihres Kontos von diesen Richtlinienverstößen betroffen sein. Damit Sie in Zukunft keine Warnungen mehr von uns erhalten, empfehlen wir Ihnen, Ihre Websites auf die Einhaltung unserer Richtlinien hin zu überprüfen. Unter den folgenden Links finden Sie hilfreiche Informationen:

Weitere Informationen zu Verwarnungen wegen Richtlinienverstößen finden Sie in der AdSense-Hilfe.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Kooperation.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Google AdSense-Team

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1 Kommentar

  1. Alles wieder paletti .. wir können das Buch der opposition24 wieder aufschölagen und das ist gut so

    Wir glauben nicht an den Fake von Jesus – der ist doch nie auferstanden, wenn dann wären nach ihm noch mehr Heilsbringer zu nennen, die dringend auf Erden gebraucht werden, um unser Leid zu tragen, zu mildern und für uns zu sterben; wo fange ich bloß an mit wem?

    Ich wünsch mir Mozart zurück und Moses Mendelssohn und seine Großnichte, weil sie so schön Klavier hat spielen konnte; und Primo Levi und Christoph Schlingensief und Friedrich Hölderlin und Aylan, der die Tage für uns an der Küste von Bodrum starb.

    Hat Jesus und seine 12 Jünger eigentlich Konten bei Facebook? – Ich meine natürlich wegen der nahen Verwandtschaft – Mark ist auch Jude – und das ist auch gut so – vielleicht sollten sich die ganzen Hassprediger im Netz ein Beispiel an der jüdischen Kultur nehmen, die hat uns nicht nur den größten Erlöser gebracht, sondern auch Facebook – die Buchreligion par excellence wurde aus dem Geist der jüdischen Kultur geboren – Wer wäre sonst dazu im Stande – doch nicht die Popen im Vatikan oder die Imame von Mekka – so was braucht die Liebe zum freien Geist und selbständigen Denken.

    Ich glaube nicht an Google, ich glaube an G’tt. Warum, weil im Netz nur in der Google Suchleiste nicht gelogen wird und das ist mir einfach unheimlich.

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