Gerald Grosz: Das elende Schweigen Europas angesichts der Kriegsverbrechen Erdogans

Recep Erdogan lässt unschuldige Menschen dahinmetzeln, begeht vor den Augen der abgestumpften Weltöffentlichkeit schreckliche Kriegsverbrechen und was macht die alte Tante Europa angesichts des Blutbads? Feig, mut- und wertelos beschränkt sich die Europäische Union und ihre sinn- und nutzlose Führungsentourage auf verurteilende Mahnungen ohne jegliches Substrat, geschweige denn einer effektiven Konsequenz, zerdrückt mediengerecht einige Krokodilstränen angesichts des sich anbahnenden Völkermordes. Menschen werden ermordet, unter den Rufen von brutalen Barbaren hingerichtet und die europäischen Staats- und Regierungschef übermitteln angesichts diese Akts wider jeglicher Zivilisation ihre immer wiederkehrenden Phrasen des kollektiven Bedauerns.

Warum? Weil wir uns freiwillig in die Geiselhaft des fanatischen Autokraten begeben haben, weil wir erpressbar sind, weil das Schicksal unseres Kontinents von einem geisteskranken Gewaltverbrecher abhängig gemacht wurde. „Man kann mit einem Tiger schlecht reden, mit dem Kopf in seinem Maul“, wurde unlängst Churchill in einem Film zugeschrieben. Schon die Geschichte lehrt uns, dass man mit einem kriminellen Größenwahnsinnigen nicht verhandeln kann, sondern ihn in die Knie zwingen muss. Wie? Recht einfach: Endgültiger Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen, komplettes Waffenembargo, umfassende Wirtschaftssanktionen, sofortiger Ausschluss aus der Nato, Ausweisung des diplomatischen Personals der Türkei aus den europäischen Ländern, Aktivierung des Den Haager Kriegsverbrechertribunals, sofortiger Stopp von Visaerteilungen an Türken, europaweites Verbot von AKP-nahen türkischen Vereinen. Denn wer nicht hören will, muss fühlen!

1 KOMMENTAR

  1. Dass ErdoWAHN ein KriegsVERBRECHER ist, ist zweifelsohne zutreffend. Die Westeuropäer, namentlich UK und Frankreich, sowie Deutschland, aber auch ! Die USA sowieso.

    Deshalb: Es ist nicht ratsam, mit Steinen zu werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt, auch wenn es – objektiv aus völkerrechtlicher Perspektive betrachtet – richtig wäre.

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