Von Armin Körner | Am Freitag den 16.10. hat die Bürgerbewegung PAX Europa mit Michael Stürzenberger als Redner eine Kundgebung in Bruchsal zur Aufklärung über den politischen Islam veranstaltet. Zeitweise entwickelte sich eine lebendige Diskussion mit Teilnehmern aus dem Publikum, während auch die von ähnlichen Veranstaltungen bekannten Pöbeleien und Beleidigungen gegen den Protagonisten hier nicht ausblieben. Stürzenberger blieb durchweg sachlich und bemühte sich, seine Argumentation auf belegbaren Zitaten und historisch dokumentierten Fakten aufzubauen, was aber letztlich nicht jeden der Teilnehmer überzeugen konnte. Dass die Ordnungskräfte einige der Anwesenden vom Platz begleiten mussten, blieb aber trotzdem die Ausnahme.

Zeitgleich Terroranschlag in Paris

Was während der Veranstaltung noch niemand ahnen konnte war am späten Freitagnachmittag die Enthauptung des 47-jährigen Geschichtslehrers Samuel Paty auf offener Straße in Paris. Der grausame Mord, hier ebenfalls mit einschlägigem Hintergrund, reiht sich in eine Serie von inzwischen zahlreichen islamistisch motivierten Anschläge in Frankreich ein. Inwieweit Stürzenbergers Kritik durch das zeitgleiche Ereignis aber möglicherweise Gültigkeit erhält, könnte gegebenenfalls für einige Denkanstöße gut sein.

Bruchsaler „Bündnis für Menschlichkeit“ mit zweifelhaftem Bekenntnis

Stürzenberger betonte mehrfach, dass er jede Form des politischen Extremismus, von Nazis, Linksradikalen oder religiösen Fundamentalisten gleichermaßen verurteile. Beim Auftritt des Bruchsaler „Bündnis für Menschlichkeit“ lud er diese zum gegenseitigen Austausch ein, die Erwiderung bestand im Wesentlichen in gemeinsam angestimmten „Nazis raus“-Parolen vonseiten der Gegendemonstranten.

Für Verstörung sorgte das beim besagten Bündnis mitgeführte Banner der „Antifaschistischen Aktion“. Neben mehreren stadtbekannten Gesichtern der Linksfraktionen, hatte auch Bruchsals OB Petzold-Schick offensichtlich wenig Berührungsängste mit dieser Symbolik (vgl. Bild).

Bild: Bruchsals OB Petzold-Schick vor Antifa-Banner (Quelle: EWO Livestream)

Die sogenannte „Antifa“ steht für das eindeutige Bekenntnis zu physischer Gewalt gegen politisch Andersdenkende, zuletzt eindringlich durch den Mordanschlag an Gewerkschafter Andreas Ziegler im Umfeld der „Querdenken-Demo“ vom 16.05.20 in Stuttgart zum Ausdruck gebracht. Nicht nur das ein Grund, warum derzeit in verschiedenen Ländern, wie bspw. in USA & Österreich, die Diskussion um eine Einstufung dieser Organisation als Terrorvereinigung längst Gegenstand der öffentlichen Debatte ist. Inwiefern sich in diesem Kontext Themen wie Menschlichkeit oder das Betätigungsfeld einer Oberbürgermeisterin vereinbaren lassen, sei dem Leser selbst überlassen.


Einen weiteren Bericht lesen Sie hier: POLITISCHER INFANTILISMUS IN BRUCHSAL

1 KOMMENTAR

  1. All die linksgrün-versifften und faschistischen „Bündnisse“ sind ja hinlänglich bekannt, alles dasselbe widerwärtige Geschmeiß.

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