Gefängnisstrafe für Holocaust-Leugnerin Haverbeck: „Keine Fahnenflucht“

NDR: Die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck muss nun doch ins Gefängnis: Nach mehreren Verurteilungen ist ein erstes Urteil gegen die 89-jährige Rechtsextremistin rechtskräftig geworden. Dem NDR-Politikmagazin „Panorama“ im Ersten sagte sie, sie wisse noch nicht genau, wie es nun weitergehe. Unterstützer hätten ihr eine Flucht ins Ausland nahe gelegt. „Fahnenflucht kommt für mich in meinem Alter aber nicht in Frage“, unterstrich Haverbeck.

Zwei Jahre Haft stehen der Auschwitz-Leugnerin Haverbeck jetzt bevor, weil sie wiederholt die Nazi-Verbrechen bestritten und damit die Herrschaft der Nationalsozialisten gerechtfertigt hatte. Das Oberlandesgericht Celle hat die Revision gegen ein Urteil vom Landgericht Verden zurückgewiesen, wie eine Sprecherin „Panorama“ bestätigte. Damit ist das Urteil rechtskräftig und Haverbeck muss demnächst ihre Haftstrafe antreten. Über eine mögliche Haftunfähigkeit muss die zuständige Staatsanwaltschaft Verden entscheiden.

Das Landgericht Verden hatte Haverbeck im August vergangenen Jahres wegen Volksverhetzung in acht Fällen zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt. Hintergrund waren Beiträge der Rechtsextremistin im Neonazi-Blatt „Stimme des Reiches“. Darin bestritt sie den Holocaust. „Wir haben nicht die Erwartung, dass Sie aufhören“, sagte Richter Joachim Lotz bei der Urteilsverkündung zur Angeklagten. Haverbeck ist mehrfach vorbestraft und macht dennoch weiter. Haverbeck tritt nicht nur regelmäßig in rechtsextremen Kreisen als Referentin auf, sondern stellt den Massenmord der Deutschen an den Juden auch in ihren Schriften als „Lüge“ dar. Auch im „Panorama“-Interview hatte sie den Holocaust mehrfach geleugnet. Ihre krude Argumentation, dass Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei, ist freilich widerlegt. Dennoch hat die Auschwitz-Leugnerin ihre Anhänger in weiten Teilen der rechtsextremen Szene. Unterstützer prangern im Rahmen der Prozesse gegen Haverbeck eine vermeintliche „Gesinnungsjustiz“ an. Seit Ende 2015 sammelt Haverbeck Urteile mit Gefängnisstrafen ohne Bewährung. Zuletzt hatte das Berliner Amtsgericht sie wegen Volksverhetzung verurteilt. Weil die Rechtsextremistin stets durch alle Instanzen geht, ziehen sich die Verfahren. Mit dem Urteil aus Verden, das jetzt rechtskräftig ist, muss Haverbeck nun erstmals ins Gefängnis.

Foto: Ursula Haverbeck –  Youtube Screenshot

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12 Kommentare

  1. Wir haben sonst keine Probleme in diesem Land als eine alte Frau die Sachen leugnet die kaum noch jemand als Augenzeuge beurteilen kann.

    So schlimm damals im 2WW alles war, aber wir Alle wissen das die Sieger die Geschichtsbücher schreiben.

    All die Lügen die uns aufgetischt werden müssen wir still hinnehmen – aber diese alte Frau geht in den Knast.

    Ich persönlich kann nicht beurteilen was damals war, ich bin da ambivalent, aber muss hier so ein Fass aufgemacht werden?

    Wann hört das linke Pack endlich auf???

    Wo sind die Staatsanwälte und Richter wenn Demo Organisatoren des Nachts angegriffen werden, Häuser oder Autos brennen nur weil das linke Antifa Pack langeweile hat und nicht ganz sauber ist im Oberstübchen?

    Wo sind all die Richter wenn wir Deutschen von irgendwelchen Muselmanen oder Links Grünen Politiker Müll aufs übelste als Köterrasse beschimpft werden etc. pp.?

    • Warum muss „die Wahrheit“ vor einem Paragraphen 130 im Strafgesetzbuch geschützt werden? Das ist Volksverhetzung! Eine 86-jährige Rechtsextreme, ah ja. Ja da muss man schon einen extremen Schaden haben um so etwas zu glauben.

  2. Im Grunde ist das doch nur eine Falsche Rhetorik,
    die diese Frau ausspricht. Ein jeder normaler Mensch
    weiß doch, dass Ihre Aussage falsch ist.
    … und dafür muss Sie ins Gefängnis ?
    Während selbst in unserem Parlament Menschen sitzen,
    die ständig durch Lügen das ganze Volk betrügen, ja
    sogar töten lassen, müssen 80 jährige wegen falscher
    Aussagen ins Gefängnis.
    Jetzt fehlt nur noch die erste Strophe des Deutschlandliedes.

  3. Da der Holocaust ja so klar bewiesen ist, braucht es ja kein Gesetz, das die Leugnung verbietet. Und keine über 100 Zeugen rumgereicht in TV-Shows, bei denen sich später rausstellt, dass sie gar nicht im KZ gewesen sind.

    Und da der Holocaust so klar ist, brauchte es auch keine über 1000 Seiten gefälschte Unterlagen im Nürnberger Prozess und keine Folter der ganz offensichtlich für die abstoßende und den Menschenrechten widersprechende Folter Verantwortlichen.

    Machen wir es zukünftig wie in der DDR und leiten jede kontroverse Aussage mit der Floskel ein:
    Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich davon, dass wir in einem völligen Unrechtssystem leben, das einzig auf mindestens 6 Millionen Lügen gründet. Die Gedanken sind allerdings frei.

  4. Hat man je einen Nazirichter oder – Staatsanwalt nach dem Krieg vor einem bundesrepublikanischen Gericht gesehen ? Ist das hier ein Rechtsstaat oder eine selbstgerechte Justiz ? Es ist einfach lächerlich eine 89 jährige als Bauernopfer vorzuführen. Das gesamte deutsche Establishment bringt einen zum Kotzen.

  5. Wenn Moslems öffentlich Juden ins Gas plärren ist das straffrei und die meinen das ernst.
    Die deutsche Obrigkeit war eben schon immer reaktionärer Abschaum.

  6. Die Wahrheit benötigte noch niemals RICHTERLICHEN Schutz. Das brauchen nur Lügen. Wie ist es vor einiger Zeit denen ergangen, die behaupteten, die Erde sei eine Kugel bzw. die Erde dreht sich um die Sonne?
    Leider ist die Tatsache der massiven Verfolgenen und unverhältnismäßigen Bestrafung von Gedankenverbrechen, seien sie richtig oder falsch, ein Hinweis, wo die Wahrheit, wo die Lüge liegt.

  7. Entschuldigen Sie bitte, ich habe folgenden Kommentar falsch und versehentlich unter dem Thema „tagesfake“ eingesetzt, er soll hierher gehören.

    Und wer bestraft die Leugner der Kriegverbrechen der Alliierten wie beispielsweise das Verbrechen der Massenbombardierung der Wohngebiete von Dresden im Februar 1945?
    Es sollen nach den Feststellungen einer sogenannten „Dresdener Historikerkommission“ (2005) nur 25000 Menschen bei diesem Kriegverbrechen der Alliierten umgekommen sein.
    Dazu kann ich nur sagen, dass diese ideologiegesteuerte Kommission eine der plumpesten Lügen vertritt, die der Reinwaschung des Hauptkriegsverbrechers und Trägers des Aachener Karlspreises 1955 Winston Churchill (die Auswahl der Preisträger soll dem Anspruch folgen, der Friedenspreis zur Anerkennung für vollbrachte Leistungen in der europäischen Völkerverständigung zu sein) und des damals senilen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt dienen soll.
    In einem selbst verfassten Buch gab 1948 der Chef der britischen Terrorbomber Sir A. Harris zynisch und skrupellos zu, dass die Bombardierung von dichtbesiedelten Wohnquartieren in Deutschlands Städten den Vorrang vor militärisch relevanten Industrie- und Verkehrsanlagen hatte, um die Zahl der zivilen Opfer zu maximieren.
    Mit jeder Wiederholung der Lüge von den nur 25000 Ermordeten, mit der die bundesdeutschen privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und TV-Anstalten dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit verniedlichen, sterben die tatsächlichen 250.000 verbrannten und zerfleischten Männer, Frauen und Kinder (Flüchtlinge, Krieginvaliden, Rot-Kreuz-Angehörige u. a.) ein zweites, ein drittes und … ein zehntes Mal.
    Mit jedem Denkmal, das die Verherrlicher des verbrecherischen Massenmordes von Dresden den alliierten Luftgangstern und ihren Befehlshabern setzen, beschmieren sie sich ihre Hände erneut mit dem Blut der Unschuldigen.
    Fäulnis am lebendigen Leibe soll diejenigen treffen, die dieses schwere Verbrechen heute, 73 Jahre nach seinem Geschehen, zu rechtfertigen suchen.

    • Es wird auch nicht wahrer wenn man jahrelang wiederholt dass es bei der Bombardierung Dresdens „nur“ 25.000 Todesopfer gegeben hätte. Die tatsächliche Anzahl der Todesopfer dürfte seriösen Schätzungen zufolge etwa zw. 500.000 und 650.000 Toten liegen. Was völlig vergessen wird war dass die Stadt Dresden im Februar 1945 völlig überfüllt mit hunderttausenden von Vertriebenen aus dem damaligen deutschen Ostgebieten war. Die Stadt selbst war militärisch gesehen unbedeutend. Zudem wurden auch nicht die Industriegebiete am Stadtrand bombardiert sondern gezielt die Wohngebiete.
      Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein Terrorangriff zu Ermordung unschuldiger Zivilisten.

  8. Hallo,
    ich bin sehr enttäuscht, daß der Betreiber von opposition24 die Frau Haverbeck eine Rechtsextremistin nennt!!!
    Leber Herr van de Rydt, haben Sie die Seiten gewechselt oder waren Sie schon immer da???
    Mir ist bei Ihnen schon öfters aufgefallen, daß Sie die Ausdrucksweisen der Lügen- und Gehirnwaschpresse benutzen („gegen die 89-jährige Rechtsextremistin“ s.o.). Was unterscheidet Sie noch von denen? Wer ist Ihr Auftraggeber?
    Ich finde es schade, wie Sie sich verhalten. Es fing an, als sie die Russenseiten von Ihrer Seite verbannt haben. Das war wahrscheinlich der Knackpunk, da wurden Sie von irgenjemandem gekauft!
    Schade schade.

    das.kerlchen

  9. Geschichte, Holocaust: Strafbewehrte Wahrheiten und was noch erlaubt ist
    Legal darf man folgendes mitteilen, äußern, weil
    dies von der BRD-Justiz nicht verfolgt wurde:

    1.) In einem Frankfurter Prozeß in den 60ern äußerte der damals führende Holocaust-Experte in der BRD, Professor Martin Broszat vom (auf Umerziehungslinie liegenden) Institut für Zeitgeschichte München, die 6 Millionen seien “eine symbolische Zahl”.
    2.) Laut dem international angesehenen, in den 90ern verstorbenen, Militärhistoriker Ferdinand Miksche, als Offizier einst im Exil-Stabe De Gaulles der NS-Nähe unverdächtig, kann (laut seinem, bis heute weder für lügenhaft beschimpften noch verfolgten, noch verbotenen Buch von 1990 „Das Ende der Gegenwart“) die Zahl der jüdischen Opfer insgesamt „nur“ 1,5 Millionen betragen.
    3.) Laut o.a. Prof. Broszat fanden Juden-Vergasungen nur statt in KZs außerhalb des deutschen Reichsgebietes. (Am 19. 8. 1960 in der ZEIT S. 16) Dennoch wird seit einigen Jahren von einigen Stimmen behauptet, auch im KZ Dachau habe es Mord-Vergasungen gegeben. (Letzteres besser nicht bestreiten!!)
    4.) Viele mit dem Thema Befaßten rieben sich die Augen, als im Jahre 1990 mitgeteilt wurde selbst von der polnischen Lagerverwaltung der Gedenkstätte Auschwitz unter Frantiszek Piper, daß in Auschwitz nicht 4 Millionen, sondern „nur“ 1-1,5 Millionen, die meisten Juden, ermordet wurden. (Zudem hat der bekannte Holocaust-Autor und Anhänger der offiziellen Version, Prof. Eberhard Jäckel, vor einigen Jahren ungestraft in der FAZ ausführen dürfen, daß aus seiner Berechnung nicht 500.00 sogenannte Zigeuner, heutige Sprechweise: Sinti und Roma, vom NS ermordet wurden, sondern nur 90.000!)
    5.) Dies (1,5 Millionen zu Auschwitz) wurde dann völlig überraschend noch einmal im Jahre 2002 reduziert auf 500.000 Auschwitz-Opfer durch einen Zeitschriften-Aufsatz des SPIEGEL-Redakteurs Fritjof Meyer, der ausführte, daß die Vergasungen dazu nicht –wie in der bisherigen Version- im Lager Auschwitz, Stelle II Birkenau, stattfanden, sondern in zwei Bauernhäusern außerhalb, welche aber abgerissen wurden, nicht mehr vorhanden sind. Nachdem nun gegen den Autor Meyer Anzeige erstattet wurde, weigerte sich die angeschriebene Staatsanwaltschaft, diesen zu verfolgen; ja mit einem solchen prominenten Autoren eines mächtigen Medienorgans legt man sich nicht so gerne an! Jedenfalls blieb die Meinung Meyers straffrei und darf man sie deshalb auch zitieren.
    6.) Weiterhin hat, was die Gaskammern als Tötungsart angeht, der jüdische Autor Goldhagen –ebenfalls bis heute ungestraft- ausgeführt, daß die meisten Opfer des Holokaust (das Wort wird heute –eigentlich inkorrekt- meist verwendet als Synonym für den Völkermord) gar nicht in Gaskammern umkamen, sondern anderswie: Erschießungen, Epidemien wie Typhus!! Demnach darf angenommen werden, daß etwa 2/3 der jüdischen Opfer nicht in den Gaskammern von NS-Vernichtungslagern ermordet wurden, zutode kamen.
    7.) Und die bekannte jüdische Autorin Gitta Serenyi behauptete sogar, in England ungestraft: “.. ” / Bitte googeln, könnte hierzulande strafbar sein!
    8.) Sinngemäß aus dem Gedächtnis: Der bekannte jüdische!! US-Autor Norman Finkelstein (Buch “Die Holocaust-Industrie”) sagte: Meine Mutter, eine von den Nazis verfolgte Überlebende, fragt sich manchmal, wieviele Juden Hitler denn dann ermordet hat, wenn die Zahl der Wiedergutmachungsanträge von Überlebenden ständig zunimmt! 23.4.15 – Erstfassung beim blog vitzlisvierter

  10. Eben wiedergefunden im Archiv:

    Millionen Morde in der kommunistischen Sowjetunion „unter jüdischer Verantwortung“

    1991 -laut taz (sinngemäß, inhaltlich richtig)- stand ein russischer Jude vor der Botschaft der BRD in Moskau um ein Übersiedlungs-Visum gemäß Vertrag Kohl-Galinski (100.000 Juden aus SU-Rußland nach Deutschland) an.

    Da wurde er gefragt: „Wie können Sie in ein Land gehen, wo 6 Millionen Juden ermordet wurden!“

    Da antwortete dieser Jude: „Aber in diesem Land wurden unter unserer Verantwortung weit mehr Menschen ermordet, und das russische Volk wird das unbedingt mit uns begleichen!“

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