Gefährliche Satire: Uwe Ostertag muss 22 Monate ins Gefängnis

Wenn man  nicht Böhmermann heißt ist die Justiz im Lande nicht so gnädig. Der schwer behinderte Rentner Uwe Ostertag muss ins Gefängnis, weil seine Netzsatire mit der politischen Korrektheit kollidierte. Immerhin wurde er nicht erschossen, dafür war er wohl noch nicht ganz bekannt genug. In Paris soll so etwas ja schon einmal bei einer größeren Redaktion geschehen sein.

 Photo by superscheeli

Früher schrieb Ostertag mal für das Contra-Magazin. Und nicht nur dort. Seine Kommentare bei den Mainstream-Medien brachten ihm gewissen Ruhm ein. Mehrfach interessierte sich die Journaille für ihn und zeichnete ein wenig sympathisches Bild von dem Frührentner. „Hass im Netz: Ich bin der Troll“, schrieb die FAZ  schon 2014.

Nun wurden der Politik seine Späße offenbar zu derbe. Jeder Netzleser kennt die Spruchtafeln von Ostertag, auf denen er manchmal Politikern Zitate in den Mund legte, die sie so nie gesagt haben. Stets gekennzeichnet mit „In Satira by Uwe Ostertag“.  Mehrfach bekam er Besuch von der Polizei, weil er immer wieder wegen Volksverhetzung angezeigt wurde. Weil er sich bei einem „Besuch“ zur Wehr setzte, kam zur „Volksverhetzung“ noch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinzu und dafür kassierte er jetzt 22 Monate Haft.

Vielleicht sollte man in Berlin mal darüber nachdenken, ob man nicht Bautzen wieder in Betrieb nimmt, nur so ein Gedanke …

 

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5 Kommentare

  1. Hier lohnt sich sicher eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
    Satire mit 22 Monaten Haft zu bestrafen ist jenseites aller Vernunft.
    Das ist einfach nur abartig und sowas bringt nur ein auf dem letzten Loch pfeifendes diktatorisches Knebel-System zustande.

  2. Bautzen ist zu weit im Osten.
    Weimar mit Buchenwald ist doch viel näher und verkehrgünstig gelegen.
    In Sichtweite der A 4 im schönen Bundesland Thüringen mit der SED-Nachfolgepartei die den
    Regierungschef stellt und die Antifa mit zigtausenden Steuereuros „für dan Kampf gegen Rächchzzzzzz“ versorgend.
    Passt alles fast perfekt.

  3. Mir fallen da gewisse Zeiten in Deutschland ein, da man in solchen Fällen mit einer Hinrichtung im Gefängnishof in den frühen Morgenstunden zu rechnen hatte. Frage an Herrn Maas: Sind wir davon noch weit entfernt, oder ist das bereits angedacht?

    • Kann man sich eigentlich den Knast aussuchen wenn man sagte
      Der Maas sei ein Granatenarschloch ? Dann will ich nach Oberammergau.
      Dann könnte ich in meine Biografie schreiben: Der Maas war eine arme Sau und ich saß in Oberammergau. Ein Mindestmaas an Poesie in diesen harten Zeiten muss doch auch sein.

  4. ….und dann, ihr Vertreter der NWO-BRiD und dann? Was wenn Einschüchterung
    und Abschreckung nicht mehr wirken sollten und die Gefängnisse voll sind?
    Kommen dann die Fema-Lager? Ihr seid erkennbar ideologisch Verbrämt und
    geschichtspolitisch unterbelichtet, darum etwas Nachhilfe.
    Nachdem die braunen Sozialisten abgewirtschaftet hatten und die roten Sozialisten
    dran kamen, drehten diese den Spieß rum und rächten sich furchtbar an ihren
    braunen Brüdern.
    Was macht euch so sicher, das sich Geschichte hier nicht wiederholen könnte?
    Nicht das die braunen Sozialisten wieder ne Chance hätten, die Zeiten sind
    hoffentlich vorbei.
    Aber, werden hinterher die zigtausenden eurer Opfer denselben Langmut besitzen
    wie ihn z.B. die DDR- Dissidenten, am Ende der DDR, gegenüber ihren Peinigern
    aufbrachten? Ich hoffe, das sich die Geschichte in diesem Punkt nicht wiederholt!

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