Gaulands schwarzblauer Alptraum: Von der Klöcknerin zur Kanzlerin

Alexander Gauland hat den gleichen Alptraum wie viele an der Basis und aus der potentiellen Wählerschaft der AfD.

„Frauke Petry will Höcke loswerden, weil sie der Meinung ist, dass wir mit ihm nie politisch ankommen und Teil einer Koalition werden könnten“, sagte er in einem Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT: „Sie will die Partei an die CDU andocken.“

Mit Merkel ist ein solches Andocken an die CDU jedoch unmöglich und der Kurs müsste langfristig verfolgt werden für die Zeit nach Merkel, etwa wenn sie nach der verlorenen Wahl im September zurück tritt. Dann aber wäre in der Causa Höcke keine solche Eile geboten. Oder doch?

Die zweite Frau in der CDU nach Merkel ist Julia Klöckner. Mit ihren Positionen, wie beispielsweise beim Burkaverbot, dockt Klöckner schon lange regelmäßig bei der AfD an. Sie wagt es als eine von wenigen Frauen in der CDU sogar das Wörtchen Heimat zu verwenden. Und natürlich grenzt sie sich immer wieder auch von der AfD ab, jedoch nie, ohne die Anschlussfähigkeit zu gefährden.

Bei einem Putsch gegen Merkel noch vor den Wahlen, könnte Klöckner die Frau der Stunde sein, richtige Männer mit Rückgrat hat Merkel über Jahre entsorgt und verhindert, dass nur noch Frauen mit falschem Lächeln übrig geblieben sind. Alle Mitglieder des Merkel-Kabinetts würden bei einem Putsch gegen die böse Stiefmutter Angela mit über die Klinge springen, so auch Flinten-Uschi von der Leyen und Schatzkanzler Schäuble.

Die Puzzelstücke im blauschwarzem Alptraum haben nur einen Pferdefuß und der heißt wiederum Frauke Petry. Petry ist nicht nur schwanger, sondern käme als Mehrheitsbeschafferin bei angestrebten Neuwahlen wohl aus ganz anderen Gründen nicht für ein Amt im Klöckner-Kabinett infrage. Ihr Ruf ist außerhalb der AfD auch nicht besser als der von Höcke, was der Bundesklöcknerin bei der Chance zur Machtergreifung ziemlich egal wäre, nicht aber der Journaille. Zudem hat Klöckner lange genug von Merkel gelernt und würde eher lauter Milchbubis um sich scharen, die sie nach Belieben abschießen kann, wenn sie gefährlich werden.

Wenn sich aber die AfD an der Spitze schon mit solchen Gedankenspielchen beschäftigt und diese auch noch in der Presse kundtut, wird aus dem schwarzblauen Alptraum in der Realität doch noch Rot-Rot-Grün, das genauso verhindert werden sollte, wie Merkel endlich weg muss.


Foto von CDU [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

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3 Kommentare

  1. Taja, genau so ist das !
    Wenn sich die AFD durch Petry und Konsorten auseinander Dividieren lässt,
    ist das Brot für diese Partei gebacken.
    Das schlimmste ist, das selbst solche objektive Blätter innerhalb der Mitte-Szene
    wie „Die Freiheit“ gegen Höcke hetzen.
    Ich sage nur noch, entweder sofort ein Bruch, oder Petry mit Ihren Stimmverrätern
    tritt ab !

  2. Die war zwar auch mal so fett wie Fatima Roth aber hat wenigstens keine Warzen in der Visage.
    Und ne Rockermatratze war sie meines Wissens auch nicht.
    Weinkönigin, also eignet sie sich für quasi jedes politische Amt, wie der Brüderle ja auch.
    Und noch nuschelt sie nicht so wie der.

  3. Ob ihr der Edathy den Feldherrnblick eingeübt hat ?
    Schon schwer beeindruckend.
    Kauder kann es nicht gewesen sein. Der schaut immer nur wie er radebrecht: tumb.
    Wie der Schwarzwaldelch des SWR.

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