Gauland hält individuelles Recht auf politisches Asyl für nicht mehr zeitgemäß und kritisiert Petry

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Foto by nicolausfest

Bremen – AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hält das durch das Grundgesetz garantierte individuelle Recht auf politisches Asyl für nicht mehr zeitgemäß. Er sei zwar nicht generell für die Abschaffung des Artikels 16 a, so der stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, „aber ich halte es als individuell einklagbares Recht für höchst problematisch. Eine institutionelle Garantie im Grundgesetz reicht aus“, sagt Gauland im Interview mit dem Bremer WESER-KURIER (Freitagausgabe).

Das Asylrecht sei „jedenfalls ein Recht, das wir uns bei einer Völkerwanderung auf Dauer nicht mehr leisten können“. Angesprochen auf die innerhalb der AfD sehr in der Kritik stehende Parteivorsitzende Frauke Petry sagte Gauland: „Um es ganz deutlich zu sagen: Auch Frauke Petrys Führungsversuch, sich von bestimmten Leuten abzusetzen und bestimmte politische Vorgaben vorzuformulieren, ist bis jetzt völlig erfolglos. Die AfD lässt sich so nicht führen.“ Seine Partei sei nun einmal „ein besonders gäriger Haufen“, so Gauland. Deshalb sei er sehr dafür, dass „sich unsere demokratische Graswurzelkultur ausleben kann“. Es werde, sollte die AfD im Herbst in den Bundestag kommen, sicher nicht leicht, die inhomogene Fraktion zu führen.

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„Aber ich werde alles dafür tun, dass der Laden zusammenhält“, sagte der Spitzenkandidat. Für den Parteivorsitz will Gauland nicht kandidieren. Dafür gebe es genügend andere. Er werde dann „in der Fraktion eine Menge Arbeit haben“.

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3 Kommentare

  1. Der Vorsteher eines der grössten Asylzentren in der Schweiz war gefragt worden wie viele politische Flüchtlinge er denn in den letzten 25 Jahren gehabt habe, unter all den unzähligen Wirtschaftsflüchtlingen:

    Seine Antwort was sogar für einen „Rechten“ höchst irritierend:

    „Nicht einen Einzigen.“

    Man braucht ja nur mit unseren angeblichen Flüchtlingen nur einmal ein politisches Gespräch zu führen, dann erkennt man sehr schnell, dass sie von Politik keine Ahnung haben, dass sie in ihrem ganzen Leben nicht einen einzigen politischen Gedanken gedacht haben.“

    Sie haben Interesse am Geld unserer Sozialkassen, an Sex und an Gewalt für Mohammed, das war es dann auch: „Fressen, ficken, killen“.

    Das wertet unser Land garantiert auf – bis zum Untergang.

    • Ich bin -spät „berufen“- Aktivist gegen Überfremdung und Geschichtslügen seit 1990, aber es wurde jedes Jahr schlimmer.

      Der BRD-Wahlpöbel schaut aufreizend passiv dem allem zu, wir hatten doch schon in den 90ern eine starke Asylantenflut, die die Machtkaste hätte ins Wanken bringen müssen. Damals kamen zwar mal REPs und DVU in Landesparlamente, aber das verpuffte -teils eigenverschuldet- auch wieder.

      Es gibt noch große Machtfaktoren von außen seit 1945, aber Fakt ist zunächst, daß das deutsche Volk, Ossis nicht besser als die Wessis, zwar in Einzelumfragen meist vernünftige bis patriotische Positionen äußert, aber in der Wahlkabine zu 80-90% das Gegenteil passiert!!

  2. Protest gegen die AfD:

    https://www.op-online.de/region/neu-isenburg/friedlicher-protest-gegen-petry-8628624.html

    Schon mehr als eine Stunde, bevor die AfD-Frontfrau auf Einladung des Kreisverbands Offenbach-Land in der Huha sprach, waren Sprüche wie „Bunt statt braun“ und T-Shirts mit der Aufschrift „Neu-Isenburg – Refugees welcome, ich bin dabei“ an der Frankfurter Straße zu sehen. Und viele Polizeiautos und Beamte. .

    Und es gab auch ein Wiedersehen mit dem „Goldenen Gartenzwerg für Deutschtümelei“. Zur Erinnerung: Diesen hatte die Isenburgerin Alice Blum, die diesmal eine der Organisatorinnen der Gegendemo war, vor drei Jahren in der Huha dem damaligen AfD-Parteivorsitzenden Bernd Lucke zu überreichen versucht. Gestern hatte der Isenburger AfD-Stadtverordnete und Bundestags-Direktkandidat Arno Groß diesen Zwerg wieder mitgebracht – und wollte ihn Blum zurückgeben.

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