Gauland: Petrys Entscheidung nicht nur ein Verlust

Nach der Absage Frauke Petrys an die AfD-Bundestagsfraktion hat Spitzenkandidat Alexander Gauland noch einmal nachgelegt.

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Foto by nicolausfest

„Ich habe mich im Wahlkampf nicht gut unterstützt gefühlt von Frau Petry“, sagte der AfD-Politiker am Montag im phoenix-Interview. „Frau Weidel und ich haben eine Menge Termine übernommen, die sie plötzlich abgesagt hat. Und dass man das Spitzenteam drei Tage vor der Wahlentscheidung in der ‚Leipziger Volkszeitung‘ angreift, macht die Sache noch schlechter.“ Von daher sei er skeptisch, ob Petrys Entscheidung, der AfD-Bundestagsfraktion nicht angehören zu wollen, „nur ein Verlust“ sei.

Auf die Frage, ob Frauke Petry in ihrer Funktion als Parteivorsitzende von nun an der Vergangenheit angehöre, antwortete Gauland: „Das weiß ich nicht. Das muss der Parteitag bestimmen. Und der tagt irgendwann Ende November, Anfang Dezember.“

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4 Kommentare

  1. Diese Erscheinungen in der AfD sind nicht neu. Es gibt sie seit Jahren.
    Eine Anzahl karrieregeiler Gestalten, die in anderen Parteien nichts werden konnten oder durften, liegen auf der Lauer. Hier ein Papa, der sein Söhnchen unterbringen will und muß, dort ein Söhnchen, der im freien Wettberwerb keinerlei Chance mangels Grundlagen hat. Der Gründe, sich wie Petry an Koalitionsträume zu klammern gibt es viele.
    Eine Frau Petry ist beileibe nicht alleine. Im schwächsten AfD-Wahlkreis von Rheinland-Pfalz´ist es genau
    eine solche Situation. Wenig Substanz, große Sprüche. Wir können gespannt sein, wie groß die BT-Fraktion der AfD am Ende wirklich sein wird.
    Haben doch viele darauf spekuliert, schnell durch Koalition mit der cdU in Amt und Würden und zu Kohle zu kommen. Die werden sich den U-Booten Pertry und Pretzel (P + P) anbiedern.

    • „Eine Frau Petry ist beileibe nicht alleine. Im schwächsten AfD-Wahlkreis von Rheinland-Pfalz´ist es genau so“ – stimme ich voll zu. Es ist unglaublich, unfassbar!

  2. Was für ein beschissener Egotrip. Den eigenen Leuten medienwirksam so umfassend in den Rücken fallen. Was reitet die Frau? Wenn’s ihr stinkt hätte sie sauber bis nach der Wahl IHRE Arbeit machen können und dann das Gespräch mit Kollegen suchen sollen. Das wäre ein sauberer Schlußstrich gewesen. Was die macht ist nur billig.

  3. CIA Handbuch:

    Wie man Organisationen von innen zerstört: Man bringe Spitzel in Positionen, wo sie wichtige Aufgaben erfüllen und lasse sie diese dann bewusst schlecht machen…

    Das Interview vor der Wahl und die plötzlich abgesagten Termine sind sicher nicht ganz zufällig.
    Wer hätte etwas anderes von der Zionistin Petry erwartet?

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