Gauland lehnt Ausschlussverfahren gegen Höcke weiterhin ab

rbb exklusiv: Der Spitzenkandidat der AfD, Alexander Gauland, lehnt ein Parteiausschlussverfahren gegen den thüringischen Fraktions- und Landesvorsitzenden Björn Höcke weiterhin ab.

Photo by Metropolico.org

Im Sommerinterview mit dem rbb-Nachrichtenmagazin Brandenburg aktuell sagte er: „Was ich abgelehnt habe und weiterhin ablehne, ist ein Ausschlussverfahren, das zu dauernden Kämpfen in den Landesverbänden führt.“ Höcke habe sich für seine Dresdner Rede öffentlich entschuldigt, in der unter anderem eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad gefordert hatte und das Holocaustmahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnet hatte. „Dann müsse es gut sein“, so Gauland.

Damit stellt sich der 76-Jährige gegen seine Co-Spitzenkandidatin Alice Weidel. Sie hatte gefordert, Höcke schnell aus der AfD auszuschließen. Gauland kündigte im Wahlkampf „thematische Zuspitzungen“ in der Einwanderungsdebatte an. Es sei richtig, dass es der Kanzlerin gelungen ist, die Bilder aus dem Fernsehen zu vertreiben. Aber die Probleme kämen erst jetzt in der Gesellschaft an, so Gauland.

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5 Kommentare

  1. GUT SO, Herr Gauland!
    Man oh man, wie bin ich diesen weibischen Hick-Hack um Björn Höcke (und den Flügel) leid!

  2. Danke Herr Gauland! Petry will auf partout die Partei führen. Seit sie mit Pretzell zusammen ist, ist es noch schlimmer geworden! Werft PP aus der Partei, dass endlich Ruhe einkehrt!

  3. DOKU

    1. Das Land ist noch weitgehend intakt und nur ganz wenige sind echt arm (dran)!!
    Die Kriminalitätsrate steigt zwar rasant und deutlichst, aber es trifft dennoch absolut nur wenige, und die meisten denken, sie werde es schon nicht treffen.

    2. Von Mitgefühl für die Opfer oder gar einem Verantwortlichkeitsgefühl fürdie herrschende Politik ist man weit entfernt, umso mehr wird gejammert und empört und auf ahnungslos, unschduldig und ohnmächtig gemacht, eine Schande für dieses Volk. In keinem anderen Lebensbereich kann man sich lange und meist ungestraft, Machtkaste wie Volk und Einzelne, ein derart asoziales bis offen kriminelles Verhalten erlauben wie in der Politik!!

    3. Das breite Volk ist träge, fett und dumm (viele wollen das Alternative erst gar nicht hören geschweieg denn annehmen) und wird die antideutschen Einheitsparteien WIEDER ZU 90% WÄHLEN.

    4. WÜRDEN ABER DIE BLÖDEN NICHTWÄHLER SO WÄHLEN, WIE SIE LAUT UMFRAGEN DENKEN, WÜRDE DIE PARTEIENLANDSCHAFT UMGEKREMPELT UND AUCH DIE MACHTLAGE.

    EBENSO MÜSSTEN SICH ENDLICH DIE ZU ZWEI DRITTELN EHER GEMÄSSIGT-RECHTS EINGESTELLTEN ALT-WÄHLER VON Spd UND Cdu ZUR AFD ODER ÄHNLICHEN WENDEN!

    5. KOMMT NICHT BALD IRGENDWIE EINE UNERWARTETE WENDE, GEHT ES WEITER SCHNURSTRACKS IN DEN UNTERGANG, sihe nru die demografischen Brutal-Verädnerungen. ABER UM 1/3 DES VOLKES WERKELT JA VERKOMMEN-LUSTVOLL DARAN MIT!

    https://philosophia-perennis.com/2017/07/23/liste-der-schande/comment-page-1/#comment-32082

    info68 23. Juli 2017 um 20:27
    Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

  4. 1. Beide Flügel, der mittistische um Petry-Weidel und der national-konservative, repräsentieren Teile der Bevölkerung, der Wählerschaft, da sollte man doch -wie bei den anderen Parteien mit ihren Flügeln- ein Arrangement finden können,denn es geht um die Rettung von Volk, Land, Werten, Institutionen.

    2. Das Andocken an die ominöse „bürgerliche Mitte“ als Axiom des Petry-Flügel ist kein Patentrezept für den Erfolg, sogar in NRW zuletzt kamen die meisten Wähler wieder (und siehe die letzten Fakten mit AfD als Arbeiterpartei und SPD als Partei der neuen, in Karrieren neureich gewordenen Kasten-Bourgeoisie) aus den Bezirken der kleinen Leute; die bürgerliche Mitte hatte längst Zeit, sich von CDU und FDP zu lösen, das geschah nur minimal.
    Massenwirksam kann eine Pratei nur werden, siehe die Erfolge Hitlers und der CDU früher, wenn sie glaubwürdig und faktisch sozial auftritt, womit man sich durchaus von den heutigen Perversionen des leistungslosen Wohlfahrtsstaates à la SPD-Jusos, DGB-DKP, LINKE = SED, GRÜNE abgrenzen darf und muß.

    3. Grundlage aller AFDler muß sein eine Treue zu GG-FDGO und Anerkennung der BRD. Strikte Trennung muß gezogen werden zu allen braunen und sonstigen anti-demokratischen Kreisen, die sich massenhaft in etlichen patriotischen blogs rumtreiben. Auch ein primitiver Amigohome-Kurs und Anbiederung an Putin ist abzulehnen, sondern es kommt darauf an, korrekte Beziehungen zum deutschen Vorteil zu allen Staaten zu finden – ohne niedere Ressentiments zu bedienen!

    4. Zu erwarten ist, daß sich die Bundestagsfraktion bald spaltet, und das wäre auch nicht schlecht, denn wenn der Petry-Flügel so weitermacht, ist er patriotisch keine Alternative, sondern Anpasssung an das herrschende Übel!!
    Wenn dann das Volk keine nicht-braune patriotische Partei haben will, soll es willig in den Untergang gehen, dann sollten es die Patrioten auch endlich nach zig Versuchen sein lassen, sich weiterhin frustran abzustrampeln für ein hoffnungsloses Unterfangen.

  5. Interessante Beiträge hier, das Elend der Lage und des Volksbewußseins spiegelnd.

    https://sezession.de/57334/lueckenpresse—vom-umgang-mit-einem-bestseller

    „Ich war sprachlos angesichts der Ereignisse ab dem Spätsommer 2015 (und bin es bis heute hin immer noch): Bei Diskussionen mit einigen Freunden und Altbekannten wurde ich, der ich mich nachdenklich-kritisch über die Geschehnisse, das Staatsversagen und die regierungsmeinungsflankierenden, Andersdenkende diffamierenden Medien äußerte, als „Nazi“ oder „Rechter“ abgestempelt, im besten Falle milde belächelt, meine Argumente wurden gar nicht angehört. – Mit diesen „Freunden“ ist der Kontakt abgebrochen, mit Argumenten kam ich da nicht weiter. Es ist einerseits traurig, aber solche „Freunde“ braucht kein Mensch.
    – Das Bewusstsein, dass ich außer der Unterstützung entsprechender Medien und dem richtigen Kreuz bei der Bundestagswahl nicht sehr viel mehr tun kann, um meinem sich langsam verfestigenden Eindruck entgegenzuwirken: Wenn der „deutsche Michel“ eben so blöd ist, als wie er sich in den letzten Jahren erwiesen hat, dann geht das uns bekannte christlich-jüdisch geprägte, aber dennoch säkularisiert aufgeklärte, wirtschaftlich prosperierende und sozial weitgehend gerechte und befriedete Deutschland und Westeuropa eben unter. Ich bin da leider pessimistisch und es ist eben offensichtlich, warum ein klarer ehrlicher Denker wie Herr Rolf-Peter Sieferle selbst posthum von den angeblich „Meinungsbildenden“ dermaßen niedergemacht wird: die Systemlinge wissen: Sieferle hat Recht.“

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