Gauland: Karlspreis statt Rausschmiss für Ungarn

Zu der Forderung des luxemburgischen Außenministers Asselborn, Ungarn wegen dessen Flüchtlingspolitik aus der EU auszuschließen, äußerte sich der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland mit bissigen Worten.

Photo by Metropolico.org
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„Die Äußerungen Asselborns sind grotesk. Dieser Mann vertritt einen Kleinstaat, der jahrelang auf Kosten seiner EU-Partner als Steueroase Kasse gemacht hat. Ausgerechnet er redet nun über europäische Werte. Das ist schon dreist. Zumal er Ungarn dafür kritisiert, dass es geltendes EU-Recht umsetzt. Sich an Gesetze und Verträge zu halten, scheint aber aus der Sicht einiger EU-Funktionäre nicht zu den europäischen Werten zu gehören.

Ungarn leistet als eines der wenigen Länder in der Europa gewissenhaft seinen vertragsgemäßen Beitrag zum Schutz der EU-Außengrenzen. Für diesen Verdienst hätte es eher den internationalen Karlspreis verdient, als sich die Schmähungen von selbstgerechten EU-Bürokraten anhören zu müssen.

Der Rückgang der illegalen Einwanderung nach Mitteleuropa ist nicht dem faden Deal Merkels mit Erdogan zu verdanken, sondern der Schließung der Balkanroute, gegen den Willen der Bundeskanzlerin. Es ist Ungarn und den Balkanstaaten hoch anzurechnen, dass sie sich von realitätsfernen deutschen und EU-Politikern dabei nicht beirren lassen.

Die verquere EU-Migrationspolitik, die von Politikern wie Merkel, Juncker, Schulz und auch Asselborn getragen wird, hat bereits die Briten dazu bewegt, der EU die kalte Schulter zu zeigen. Zumindest ein Jean Asselborn hat daraus offenbar gar nichts gelernt. Politiker wie er machen sich zu Totengräbern der ursprünglichen europäischen Idee.“

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1 Kommentar

  1. Es ist einfach nicht mehr auszuhalten, von welchen schizophrenen Gestalten wir in Deutschland und Europa bevormundet werden.
    Wenn Merkel behauptet; Terroristen nehmen nicht die Balkanroute und Ihr Innenminister sagt genau das Gegenteil, so scheint das in Deutschland normal zu sein, denn die gottverdammten Lügen-Medien berichten lieber über das „völkische“ von Petry.
    Viele AFD- Anhänger waren erfreut über die Wahlen in Meck, ich nicht !
    Denn wenn ein Volk zu 30 Prozent eine Partei wählt, die eindeutig Volksverrat betreibt, ist jeder Versuch dieses Land zu retten, sinnlos !

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