Gauland glaubt nicht an GroKo-Ende und Neuwahlen

Quelle: Bundestag.de

Alexander Gauland ist noch nicht überzeugt davon, dass nach dem gestrigen, überraschenden Wahlausgang im Kampf um die SPD-Spitze nun das Ende der großen Koalition naht. „So recht glaube ich nicht an Neuwahlen, weil ich nicht weiß, wen die SPD als Spitzenkandidaten aufstellen will. Das neue Duo kennt ja niemand“, so Gauland im Fernsehsender phoenix (Sonntag. 1. Dezember). Er beobachte die Entwicklung jetzt mit „einer gewissen Gelassenheit“, doch würde seine Partei auch von Neuwahlen nicht überrascht werden. „Wir sind vorbereitet.“

Mit der personellen Ausrichtung der AfD war Gauland sehr zufrieden. „Qualität setzt sich durch, das finde ich sehr gut.“ Eine Unzufriedenheit einzelner AfD-Strömungen könne er nicht feststellen. „Es setzen sich die durch, von denen die Partei das Gefühl hat, dass sie gut sind und einen Beitrag leisten können.“

Dass sich die Union in den kommenden Jahren auf die AfD zubewegen werde, sei nicht zu erwarten, so Gauland weiter. „Von absehbarer Zeit kann da nicht die Rede sein. Dafür gibt es noch zu viele in der CDU, die sich das gar nicht vorstellen können.“ Andererseits werde die CDU in einigen Jahren ohne Optionen sein, sollten Linke, SPD und Grüne ein Bündnis schließen.

1 KOMMENTAR

  1. Eitler Schwätzer!

    Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass niemand mit der AFD spielen will (wird). Die CDU schon mal gar nicht. Nur aus einer Position der Stärke heraus (25% bundesweit) bestünde diese Möglichkeit (minimal) und selbst dann hätte die AFD noch 75% „demokratischen“ Gegenwind.

    Der opportunistische Kriecherkurs der AFD wird sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen. Enttäuschte Wähler verlassen alsbald das sinkende Schiff. (Meine Stimme ist längst weg!)

    In 10 Jahren wird sich die SPD wieder erholt haben (insbesondere nach 8 Jahren Schwarz/Grün/Gelb) und wieder als Koalitionspartner akzeptabel sein. Zwischenzeitlich wird die 3. SPD-Garnitur als Bauernopfer verbrannt, irgendwem muss man die Schuld geben.

    Im Grunde ist es mittlerweile sowieso völlig Wumpe, weil sich vollendete Tatsachen nicht mehr rückabwickeln lassen. Dazu hätte die AFD früher aufstehen müssen, das Eisen schmiedet man wenn es heiß ist.

    Das einzige was die AFD überhaupt noch tun kann ist aufpassen, dass sich ihre Nasenhaare nicht zu sehr mit den Arschhaaren der CDU verknoten.

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