Gauland: Die etablierten Parteien sind selbst schuld

Zur Debatte um den Einzug der AfD in den Bundestag erklärt der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland:

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Foto by nicolausfest

„Aktuell setzt bei den anderen Parteien großes Wehklagen und die Suche nach den Schuldigen ein, die zu verantworten haben, dass wir, die AfD, in den Deutschen Bundestag eingezogen ist.

Dabei waren sie es durch ihr Politikversagen selbst, die Millionen von Wählern aus ganz unterschiedlichen Gründen und politischen Lagern zur AfD getrieben haben.

Die SPD hat schon lange aufgehört, die Vertreterin der sozial Schwachen, des kleinen Mannes, zu sein. Die Anwaltschaft für soziale Belange hat sie spätestens mit ihrer asozialen Positionierung in der Asylkrise aufgegeben. Sie ist mitverantwortlich für die massenhafte Einwanderung von schlecht qualifizierten Migranten, die nicht integrierbar sind und nie Steuern zahlen werden. Diese Menschen zu unterhalten kostet den Steuerzahler Milliarden, die nur durch steigende Sozialabgaben gegenfinanziert werden können. Das ist keine Politik für den kleinen Mann.

Die SPD ist zu einer linksliberalen Partei mutiert, die die Mentalität von Lehrern, Beamten und gut situierten Angestellten widerspiegelt.

Auch die Union ist maßgeblich selbst Schuld am Erstarken der AfD: Es ist die Asylkrise in Kombination mit Merkels ‚wir schaffen das‘, die den Unionsparteien die rechte Flanke weit geöffnet hat. Dank ihrer Positionierung der Asylkrise hat die Union ihren Linksruck perfekt gemacht. Mit ihrem konstanten Rechtsbruch und der immer noch offenen Grenzen, ist sie ist keine Rechtsstaatspartei mehr. Sie ist kein Garant mehr für die innere Sicherheit. Das haben mehr als eine halbe Million Wähler erkannt.

Die Linke hat Federn lassen müssen, in dem sie ihren alten Status als Ostpartei an uns abgegeben hat. Sie vertritt dank ihrer fortschreitenden politischen Weichspülung nicht mehr die linkskonservative Wählerschaft im Osten. Sie hat ihren Status als Volkspartei im Osten verloren.

Nicht zuletzt haben wir als einzige Partei geschafft, knapp eine halbe Million Nicht- und Neuwähler zu aktivieren. Diese Menschen wollten unter anderem auch, den anderen Parteien einen Denkzettel verpassen, womit sich der Kreis zum politischen Versagen der anderen wieder schließt.

Es mutet daher seltsam an, wenn die etablierten Parteien klagen oder gar die Schuld für unseren Einzug in den Bundestag bei den Medien suchen. Es zeugt von mangelnder Reflexion und Selbstkritik und belegt lediglich, dass sie immer noch verstanden haben, welche Politik die Menschen in Deutschland wollen um brauchen.“

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7 Kommentare

  1. Wenn man von der eigenen Wichtigkeit derart besoffen ist, dass man nur sich selbst als den Nabel der Welt sieht, muss man solche Klatschen einfach hinnehmen.
    Bei entspreched ausgebildetem Grips hätte man aber genau das erwarten müssen und auch können.
    Weitermachen ist Vergangenheit. Sonst wird die Klatsche für Drehhorst im Herbst 2018 noch viel lauter ausfallen. Von Jamaika mal ganz abzusehen. Der Zoll wird 2021 erst fällig. Aber es wird ein fetter Batzen werden.

  2. Das die Medien daran Schuld sind, dass die AFD nun drittstärkste Partei im BT ist, kann man mit totalen Irrsin nicht mehr überbieten.
    Den Herrmann hat man so ins Gehirn gesch….. , so das nur
    noch diese Masse zum Vorschein kommt.
    Schlimmer als die Medien im Wahlkampf die AFD verleumdet, verhetzt und gelogen haben, konnte es selbst nicht in der
    Hölle sein !
    Wie „unsere“ Politiker, Parteien, Medien und die sämtlichen
    Schwuchteln der System-Opportunisten auf diese Wahl
    reagieren, zeigt noch mehr, die Entfernung zum eigenen Volk auf !
    Die 12,5 Prozent werden sich bei den nächsten Wahlen
    verdoppeln, wenn diese dekadenten Schweine Ihre Volksverrats-
    politik so weiter fortsetzen.
    Falls Jamaika tatsächlich die neue Koalition werden sollte, ist
    offensichtlich, welche Hurensöhne sich in den Alt- Parteien befinden.
    Dieser, aus politischen Feinden zusammengesetzter Dreckshaufen,
    übersteht keine zwei Jahre !

  3. »Gauland: Die etablierten Parteien sind selbst schuld«

    Was wählt ein Wähler namens »MUUHH«?
    …….
    Wer hat uns auch verraten?
    …….
    Wer hätte gerne noch mehr Pinke?
    …….
    Und wer nennt Elend glatt »Fortün«
    …….
    Wer will der/die/das Größte sein in Spe?
    …….
    Da hilft nur eins, zum Zorn der Einen:
    Wählt AfD und laßt sie greinen …

  4. Der moralische Niedergang und das Totalversagen der SPD kann man an einem einzigen Beispiel festmachen: kurz vor Ende der Legislaturperiode hat diese Partei noch mit der Brechstange die Ehe für Homosexuelle zugänglich gemacht. Man muss daran erinnern, dass bis in die fünfziger und 1960er Jahre, die SPD für eine Politik einstand, die es den Arbeitern ermöglichen sollte, eine Familie zu gründen, mit dem Lohne des Familienvaters sie zu ernähren, Kinder zu haben, womöglich ein Reihenhaus zu bauen, den Kindern ermöglichen eine Ausbildung zu machen und nach Möglichkeit gesellschaftlich aufzusteigen. Schon lange reicht der Lohn eines Mannes nicht mehr aus um eine Familie zu ernähren. Seit den Hartz IV Reformen unter Schröder reichen noch nicht einmal zwei Löhne der Eltern um eine Familie mit Kindern ohne Sozialhilfen durchzubringen. Das heisst also auf den Punkt gebracht; der Enkel einer Arbeiterfamilie der fünfziger Jahren kann sich heute die Gründung eine Familie überhaupt nicht mehr leisten, er hat aber dank der Öffnung der Ehe für Homosexuelle, durch die SPD neue Rechte erhalten: er kann vor einem anderen Mann auf die Knie fallen, um ihn mit dem Munde zu verwöhnen bzw.die Hosen herunterlassen um sich den A….. aufreissen zu lassen! Und man wundert sich, das die früheren Arbeiterfamilien heute AFD wählen!

  5. „Hier liegt der eigentliche Ursprung der deutschen Obrigkeitshörigkeit, des ausgeprägten Untertanengeistes, die so verhängnisvoll gewirkt haben und bis in die unmittelbare Gegenwart wirken. Denn es ist prinzipiell kein Unterschied zwischen der Obrigkeit eines pompösen, hohlen „Gottesgnadentums“, eines aufgeblähten Usurpators oder der durch scheindemokratische Wahlen erhobenen egomanischen Parteienkaste, die heute mit denselben überkommenen Machtstrukturen ihre Herrschaft ausübt. Sie werden noch durch die modernen psychologischen Mechanismen einer vielseitigen medialen Bewusstseinsindustrie unterstützt, welche täglich die Herrschaft dieser Clique von Oligarchen propagandistisch absichert und die eingeschläferten Untertanen immer wieder zu deren Wiederwahl an die Urnen führt, in denen ihre Hoffnungen stets neu begraben werden.“

    Quelle: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/09/29/die-deutsche-obrigkeitshoerigkeit-und-ihr-ursprung/

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