Gauck und die Linke: Winke Winke – Lala!

Gauck hadert mit der Linken und hat ein mächtiges Problem mit einem möglichen Ministerpräsidenten Ramelow – so titelten gleich mehrere Blättchen am Vortag. Wenn aber nun doch dem Freiheitshüter der Republik so viel an freiheitlichen und demokratischen Werten gelegen ist, wie kann er dann aus seinem Amt heraus eine demokratisch zustande gekommene Entscheidung, getroffen von all den Wählern, die aus freien Stücken an der Wahl teilgenommen haben, so kritisieren?

Mit der “Freiheit, die ich meine” von Peter Maffay oder dem noch viel älteren Gedicht  gleichen Titels, das so beginnt:


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Freiheit, die ich meine,
Die mein Herz erfüllt,
Komm mit deinem Scheine…

hat das alles sehr wenig zu tun. Was ist das für eine Freiheit, die Herr Gauck meint?

Etwa die Freiheit der Kunst, wenn es darum geht sein Engagement in der Bürgerbewegung der ehemaligen DDR recht frei zu interpretieren? Denn so mancher Weggefährte weiss noch ziemlich genau, dass der Herr Präsident dort erst 1989 seinen Anschluss fand. (Tagesspiegel)

„Zu den Bürgerrechtlern, die sich gerade gemacht haben und bereit waren, dafür Repressionen in Kauf zu nehmen, gehörte Gauck nicht.“

Repressionen muss Herr Gauck auch heute ganz sicher nicht befürchten, wenn er ehemalige SED Kader in der Linken attackiert. Im Gegenteil, er ist voll auf Kurs. Die LINKE ist ganz GroKonform  Pfuih und deutsche Beteiligung an  Kriegen ist Huih. Aber das sind natürlich zweierlei Paar Schuhe.

Wenn es um Unterstützung militärischer Operationen der “Verbündeten” geht, dann lautet die Gaucksche Formel: Die Freiheit nehm ich mir! Denn von einer breiten Masse der Bevölkerung werden solche Einsätze nicht befürwortet. Von Volksabstimmungen hält der Herr Pfarrer aber eh nicht allzu viel. (DWN) Von demokratischen Wahlen schon ein bißchen mehr, zumindest müsse man die Ergebnisse respektieren. (Süddeutsche)

Ach, der Herr Gauck – das Wahlvolk wusste in Thüringen jedoch ganz genau, dass möglicherweise ein Kreuz zuviel auf der linken Seite, einen linken Ministerpräsidenten verursachen könnte. Auch der Name des Kandidaten Ramelow war bekannt. Von einer Direktwahl ist das Prozedere zwar weit entfernt, doch das Ergebnis am 5. Dezember wird ein Mehrheitsentscheid sein, den das Wahlvolk – wie nochmals bemerkt – wohl so gewollt hat.

Plötzlich Präsident – ohne dass ein Wähler an der Entscheidung noch mitwirken kann, so ein Märchen wird eben nur im Schloss Bellevue wahr.

Wen oder was der Bundespräsident überhaupt noch repräsentiert, das fragt man sich angestrengt, wenn er sich so vergallopiert. Ist ihm die Nelson Mandelalikeness, mit der ihn die deutsche Medienlandschaft so gerne ausstattet, zu sehr in den Kopf gestiegen?  Liegt es am Alter, wie er im Interview freilich in anderem Kontext anführt? Nicht jeder wird eben weise und mild…

Hier schon mal ein Vorgeschmack auf das heutige gebührenfinanzierte ARD Interview mit dem Bundespräsidenten – viel Spaß damit!


Bildquelle:

 

Photo by dirkvorderstrasse



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10 Kommentare

  1. Wenn man im Glashaus sitzt soll man nicht mit Steinen werfen sagt ein deutsches Sprichwort ! Mister Gauckelschlau hat sich wieder mal ins Fettnäpfchen gesetzt wie immer wenn er was von sich gibt , so was ist seines Amtes unwürdig ,doch er tritt gerne als Volksversteher auf ,ohne wahrhaftig die geringste Spur von Anstand zu besitzen ! Wann befreit Ihr das deutsche Volk von dieser Peinlichkeit -es ist doch wirklich genug -lasst Ihn mit seinen Wendehalsträumen doch endlich in den ” wohlerkämpften ” Ruhestand gehen !

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