rebcenter-moscow / Pixabay

Davon können sich viele Erwachsene eine Scheibe abschneiden. Die Jugendorganisation #FridaysForSuicide zeigt auf, welchen Beitrag wirklich jeder für die bedrohte Umwelt leisten kann. Jeden Freitag begehen mittlerweile hunderte Mitglieder Selbstmord und senken damit ihren CO2-Ausstoß auf Null. Die kompromisslosen Aktionen sorgen im Netz für großes Aufsehen. “Es ist ein schwerer Schritt für den Menschen, aber eine Erleichterung für die ganze Welt”, sagt Initiatorin Luisa Nephilim. “Wir wollen Vorbild sein und nicht immer nur Opfer von anderen verlangen, die wir selber nicht bereit sind zu erbringen.”

Die 23-Jährige hat ihren Beitrag für den kommenden Freitag angekündigt. “Ich habe sehr viel Aufmerksamkeit in den Medien bekommen und konnte viele junge Leute für unsere Sache begeistern. Nun ist es an der Zeit für mich, voran zu gehen”, erklärte die Aktivistin auf der gestrigen Abschlusskundgebung in Berlin. Vor laufenden Kameras stürzten sich anschließend etwa 100 Jugendliche in die Spree. Bei der Bergung ihrer Leichname verzichteten die Einsatzkräfte auf schweres Gerät, um nicht unnötig das Klima zu belasten. Politiker würdigten den selbstlosen Einsatz der Jugendlichen für das Weltklima und appellierten an besorgte Eltern, ihre Kindern nicht die Teilnahme an den Veranstaltungen zu verbieten, sondern sie im Kampf für eine bessere Zukunft tatkräftig zu unterstützen.