Fridays for Pferdefleisch statt #Veggieday

2013 zogen die Grünen mit ihrem Vorschlag zum Veggieday noch jede Menge Spott und Hohn auf sich. Doch der hohe Fleischkonsum in den Industrieländern ist ein Problem für das Klima und nebenbei auch noch ungesund. Aber nicht jeder kann und mag einfach so auf vegetarische Ernährung umsteigen. Wenn es weniger fettreich sein soll, genügt schon der Umstieg auf Pferdefleisch, das unter anderem auch mehr Eisen und Mineralstoffe als Schweine oder Rindfleisch enthält.

Früher hatte Pferdefleisch ein schlechtes Image, da meist nur alte und klapprige Gäule zum Schlachten in den Pferdemetzgereien landeten. Ein traditionelles Gericht aus dieser Zeit ist der rheinische Sauerbraten, der tagelang eingelegt wurde, um das Fleisch zarter zu machen. Heute werden vor allem gut gepflegte Tiere, die sich beim Ausritt ein Bein gebrochen haben, geschlachtet. Ihr Fleisch ist besonders bekömmlich und umweltschonend. Wer überwiegend Pferd, statt Rind und Schwein auf dem Teller hat, soll laut neuesten Studien auch gesünder leben und bei besserer Kondition sein. Bei Männern habe man eine deutliche Zunahme nächtlicher Erektionen gemessen, während Frauen, die mehr Pferdefleisch essen auch weniger über Inkontinenzprobleme berichten würden.

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