Freiburger Wissenschaftler erforschen die Folgen des Kontakts mit einer außerirdischen Intelligenz

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Sind wir allein im Universum? Wie können wir uns außerirdische Zivilisationen vorstellen? Können wir mit ihnen kommunizieren? Und könnte das gefährlich für die Menschheit sein? Dazu forschen die Soziologen Prof. Dr. Michael Schetsche und Dr. Andreas Anton aus Freiburg schon seit vielen Jahren. Jetzt haben sie eine umfangreiche Analyse vorgelegt, was mit der Erde und ihren Bewohnern geschehen könnte, wenn tatsächlich einmal Kontakt zu außerirdischen Intelligenzen hergestellt würde.

Die Studie prognostiziert die Auswirkungen von drei unterschiedlichen Kontaktszenarien: ein Fernkontakt via Radiowellen, der Fund eines außerirdischen Objekts in der Nähe der Erde und die direkte Begegnung mit einer fremden Intelligenz (sei sie organischer oder technologischer Natur).

Das generelle Ergebnis der durchgeführten Szenarioanalyse ist beunruhigend: Ein solcher Kontakt könnte schwerwiegende Konsequenzen für die Menschheit haben: Neben unmittelbaren wissenschaftlichen und weltanschaulichen Konsequenzen muss mit vielfältigen politischen und ökonomischen Verwerfungen auf der Erde gerechnet werden. Die Folgen dürften nicht zuletzt deshalb so dramatisch ausfallen, weil die Menschheit auf den Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation denkbar schlecht vorbereitet ist. Untersucht wird deshalb auch, wie eine kulturelle Vorbereitung auf ein solches Kontaktereignis aussehen könnte. Nachzulesen sind alle Ergebnisse der Untersuchung im Buch „Die Gesellschaft der Außerirdischen. Einführung in die Exosoziologie“, das jetzt bei Springer VS erschienen ist.

3 KOMMENTARE

  1. Ich frage mich ob diese Freiburger (im Breisgau?) nichts besseres zu tun haben. Nicht, daß ich abstreiten will, daß es außerirdische Intelligenz gibt. Die Betonung liegt auf Intelligenz und ich kann mir nicht vorstellen, daß es eine Spezies als erstrebenswert hält diese Erde zu besuchen. Deshalb werden die Erdenbewohner noch auf lange Zeit vor einer Invasion mehr oder weniger intelligenter Wesen verschont bleiben.

  2. Seit März 2013 wohne ich im Koboldsheim am Koboldswald von Kobitzschwalde. Ein linksgefreiter Journalist aus Berlin bezeugte dies vor drei Jahren und verortete mich „Am Rand“. Das hat ihn zwei Tage seiner Lebenszeit gekostet, die er bei mir verbrachte.

    Seine Intelligenz begegnete mir ziemlich unterirdisch und hinterließ bei mir keine messbaren Folgen. Er steht Schlange für den Darwin-Award. Die außerhalb des Randes befindlichen Kobolde nahmen noch keinen Kontakt zu mir auf. Allerdings kann ich auf etliche Grenzerfahrungen zurückblicken, die durchaus Bücher füllen können. Doch ich schreibe lieber kurze Artikel und Kommentare.
    dzig.de/GEGENDARSTELLUNG-und-Die-heile-Welt-des-lieben-Lohnschreibers

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