Zahlreiche Videos zeigen, was sich wirklich diese Nacht am Opernplatz abspielte. Die Ereignisse sind durchaus vergleichbar mit den Plünderungen vor einigen Wochen in Stuttgart. 39 „Personen“ wurden festgenommen, fünf Beamte verletzt. Beteiligt waren zwischen 500 – 800 „Personen“. Inzwischen wurde bekannt, dass alle festgenommen „Krawallmacher“ wieder auf freien Fuß gesetzt worden sind.

Quelle Twitter

Fünf Polizisten sollen verletzt worden sein. Die Polizei hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz weitere Informationen bekannt geben.

Update der Polizei

 Am Sonntag, 19.07.2020 kam es in den frühen Morgenstunden gegen 03.00 Uhr auf dem Opernplatz zu massiven Ausschreitungen gegen die Polizei. Der Platz musste in der Folge von der Polizei geräumt werden. Es kam zu 39 vorübergehenden Festnahmen. Den Festgenommenen wird u.a. schwerer Landfriedensbruch sowie gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

In den Abend- und Nachtstunden waren, wie an den vergangenen Wochenenden, rund 6.000 – 7.000 Menschen in der Stadt feiern. Sie trafen sich u.a. am Hafenpark, am Mainufer, im Günthersburgpark, in der Kalbächer Gasse (Fressgasse) sowie am Opernplatz.

Die Frankfurter Polizei war an den genannten Örtlichkeiten mit eigenen Beamtinnen und Beamten sowie mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei präsent. Mit Ausnahme des Opernplatzes blieb es an allen anderen Örtlichkeiten friedlich. In der Spitze waren am Opernplatz etwa 3.000 Menschen zum Feiern zusammengekommen. Zunächst geschah dies auch friedlich, gegen 01.00 Uhr begann die Stimmung zu kippen. Es blieb nicht friedlich und ausgelassen, sondern wurde unter den Feiernden zunehmend aggressiver, was sich in kleineren Schlägereien untereinander zeigte. Die Polizei war rund um den Opernplatz mit Einsatzkräften präsent.

Gegen 03.00 Uhr entwickelte sich am Brunnen des Opernplatzes eine größere Schlägerei mit ca. 25-30 Personen, zu diesem Zeitpunkt waren noch 500 bis 800 Personen auf dem Opernplatz. In der Folge stellten die Beamten ein blutendes Opfer der Schlägerei am Brunnen fest. In der Absicht, dem offenkundig verletzten Opfer zu helfen und den Streit zu schlichten, gingen etwa zehn Polizisten Richtung Brunnen. Hierbei wurden die zehn Polizisten unvermittelt und massiv mit Flaschen beworfen. Die umstehende Menge klatschte dazu Beifall und skandierte Beleidigungen gegen die Beamten, insbesondere „ACAB“-Rufe.

Aufgrund der hohen Aggressivität und der fortgesetzten massiven Flaschenwürfe wurden weitere Polizeikräfte von anderen Plätzen und von Revieren zusammengeführt. Dabei wurden alarmierte Kräfte bei der Anfahrt bereits mit Flaschen beworfen und deren Fahrzeuge durch die Würfe beschädigt. Die randalierende Menge von rund 500 bis 800 Personen wurden von mit Schildern und Helmen geschützten Beamten in Richtung der Fressgasse abgedrängt. Die Flaschenwürfe waren bei der Räumung so heftig, dass die Räumung mehrfach gestoppt werden musste. In der Fressgasse selbst konnten dann rund 400 Personen eingeschlossen werden. Aus der Gruppe der Störer konnte die Polizei gezielt 39 Personen festnehmen. Von diesen wurden 31 Personen nach der Identitätsfeststellung vor Ort wieder entlassen. Acht Personen wurden zur Identitätsfeststellung vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam genommen. Bei den insgesamt 39 Personen hat die überwiegende Mehrzahl einen Migrationshintergrund. Die Personen sind im Alter zwischen 17 – 23 Jahre alt. Bis auf eine Frau waren alle Festgenommenen männlich.

Durch die Angriffe mit Flaschenwürfen wurden mindestens fünf Polizisten verletzt. Sie erlitten Schürfwunden und Prellungen. Möglicherweise erhöht sich die Zahl noch, da noch nicht alle Personenschadensmeldungen eingegangen sind.

An mehreren Polizeifahrzeugen, auch von der Bundespolizei sowie an einer Bushaltestelle an der Alten Oper, entstand erheblicher Sachschaden. Die Höhe des Sachsachadens dürfte mehrere tausend Euro betragen.

In der heute Mittag um 12.00 Uhr durchgeführten Presskonferenz im Polizeipräsidium Frankfurt hat Herr Polizeipräsident Gerhard Bereswill sein Entsetzen über die ungehemmten Gewaltausbrüche zum Ausdruck gebracht. „Heute Nacht war der negative Höhepunkt einer schon seit einigen Wochen festzustellenden zunehmenden Respektlosigkeit und Aggressivität gegenüber der Polizei. Das Verhalten der Menschen in den späten Abendstunden hat sich in den letzten Wochen zu unserem Nachteil verändert, was auch mit den aufgeheizten und den undifferenzierten Vorwurfslagen uns gegenüber zu tun hat. Was dabei besonders schmerzlich ist, dass die gesamte Menschenmenge von 500 bis 800 Personen johlt und Beifall klatscht, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen von Flaschen getroffen werden. Vielen Dank den eingesetzten Beamtinnen und Beamten für ihr couragiertes Einschreiten gegen die Angreifer, mein Dank gilt auch den eingesetzten Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei, die uns sehr rasch zur Seite standen und uns unterstützt haben. Ich bin mir sicher, dass durch unser besonnenes und konsequentes Vorgehen weitere Ausschreitungen und größerer Schaden abgewendet werden konnte. Den verletzten Beamtinnen und Beamten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung“, so Bereswill im Statement.

Für Zeugen- und sonstige Hinweise hat die Frankfurter Polizei ein Hinweistelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Rufnummer des Kriminaldauerdienstes 069-755 53110 zu erreichen.

Die Frankfurter Polizei hat einen Hinweisserver für Bilder und Videos eingerichtet. Unter www.polizei-hinweise.de/opernplatz können Aufnahmen hochgeladen werden. Bitte machen Sie davon rege Gebrauch, jeder Hinweis kann dazu beitragen Tatbeteiligte der Ausschreitungen zu identifizieren.


Bislang hieß es: Wie den Medien bereits bekannt, kam es in der heutigen Nacht am Opernplatz zu Ausschreitungen gegenüber den dort eingesetzten Polizeikräften. Hierzu gab es schon einige Medienberichte, mit ungenauem Geschehensablauf. So hieß es beispielsweise, der Ausgangspunkt seien sogenannte „Coronakontrollen“ gewesen, was jedoch nicht der Fall war. 

16 KOMMENTARE

  1. Vor und beim Steine werfen und demolieren der Bushaltestelle wurde mal wieder laut „Allahu Akbar“ geschrieen.
    Das ist jetzt eben der neue ur-deutsche Party-Ruf …
    Und wehe, die Polizei wagt es, nach der Herkunft der Täter zu fragen, das wäre dann übelster „Rassismus“.

    Hat nämlich alles nix mit nix zu tun.
    Und ähnlich wie in Stuttgart wurde blitzschnell ganz früh morgens alles aufgeräumt und gesäubert, VOR Frankfurter Eingeborene oder Journalisten sich ein unschönes Bild machen konnten.

    Welche Stadt ist als nächstes dran für Massen-Radale mit Beschädigung und Zerstörung von Gemeinschaftseigentum und Verletzung von Polizisten ?

    Es könnte sein, dass bald mal wieder Köln an der Reihe ist.
    Wer hat andere Tips ?

    • Sie haben es bereits sehr gut auf den Punkt gebracht.

      Rechtsextreme türkische „Graue Wölfe“ von der Bundeswehr, „IS- Veteranen“ aus Nahost und sicherlich polizeibekannte Hooligans aus Frankfurts „Multikulti-Partyszene“…

      Der Opernplatz in Frankfurt war ja in den vergangenen Wochen bereits öfters Hotspot für Corona-Freiluft-Partys. Laut Systempresse feierten die Menschen aber selbstverständlich (meist unter Einhaltung von Maskenpflicht & Abstandsregeln – nach Henriette Reker: 1 Armlänge) friedlich.

      Und in der Nacht zum Sonntag haben halt maximal Hundert Feiernde selbstverständlich „NUR“ friedlich randaliert. Bis „Ad nauseam“!

      Was solls, wir devoten Deutschen gewöhnen uns bekanntlich ja sehr schnell an alles.

  2. Wer Steine auf Polizisten wirft, handelt mit Tötungsvorsatz.

    Wenn und solange die Polizei in einer derartigen Situation nicht von ihren Schusswaffen gebraucht macht
    (machen darf), kann sie auch zuhause bleiben.

    Wenn begreift das endlich der dümmste und an Feigheit nicht zu übertreffende „Deeskalationist-Opportunist“?

    • Ne, das kommt drauf an, WER mit Steinen wirft, mit dem Messer zusticht, brandstiftet, mit 170 durch die Innenstadt rast usw. !
      Tötungsvorsatz kann man nämlich nur bei Eingeborenen und Angehöriger der deutschen Köterrasse mit mutmasslich „rechter“ Einstellung annehmen, wenn so einer zum Beispiel Pollenböller vor einer Moscheetür krachen lässt. Dann ist die ganze Härte des Gesetzes fällig.

      Ists aber ein Platinstück*, dann gelten andere Spielregeln, die sind nämlich so „haftempfindlich“ **.

      * fürs Neusprech-Lexikon : „Goldstück“ darf man nicht mehr sagen, ist nämlich jetzt auch schon Hassrede und wird gelöscht und der SPD-Phoenix sagte ja auch :
      „Was die Flüchtlinge uns bringen ist wertvoll ER als Gold“

      ** diesen irren Ausdruck schrieb ein deutscher Richter in die Begründung, warum er ein x mal „polizeibekannt“ gewordenes Platinstück ein weiteres Mal laufen liess.

  3. Peter Scholl-Latour:
    „Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!“

    Wünsche und Ideen meiner unbeirrbar (naiven) Merkel-staatsgläubigen Vorkommentatoren befördern diese Entwicklung. Ich halte es für dümmlich, ausgerechnet die Verursacher mit der Problemlösung zu beauftragen und deren Machtinstrumente zu stärken (geht damit einher!).
    Genau so gut könnten sie fordern, dass an Weihnachten mehr Poller aufgestellt werden (erhöht die Sicherheit!).

    Es ist keine Frage von staatlicher Gewaltaufrüstung, sondern eine Frage des politischen Willens.

    Wer das nicht begreift, wird am Ende so was hier bekommen:

  4. Wer Grundgesetz, Demokratie, Rechtsstaat, Bundeswehr und Polizei schlecht redet und die Revolution herbeisehnt bekommt am Ende sowas :

  5. Wenigstens mal was los im bunten und toleranten Ffm.

    Ich finde das klasse. Werde mich – mutmaßlich – bei der nächsten Party auch integrieren, und mitfeiern.
    Viele schicke und hippe Neubürger kennenlernen, und aus nächster Nähe ihr wundervolles Temperamente bewundern.

    Was könnte mehr Freude bereiten?

  6. An allen anderen Plätzen der Stadt, an denen sich die 7000 Partygänger und EVENTMANAGER getroffen hatten, blieb es ruhig und friedlich (angeblich)

    Was hätten die denn gemacht, wenn es überall so zugegangen wäre, wie am Opernplatz?

    Hätten sie dann die US-Army um Hilfe gebeten ?

    • Nachdem unsere grosse Führerin es mit Trump, den Briten und auch mit Putin gründlich verschissen hat, nachdem die Bundeswehr ruiniert wurde und die trauriges Reste davon nach Afghanistan und Mali geschickt wurden, gibt es keine Armee mehr, die um Hilfe gebeten werden könnte.

      Aber EINE Armee ist schon da, die der von Merkel mit unseren Steuer-Milliarden gepäppelte Möchtegern-Kalif eines Grossosmanischen Reichs Erdogan so beschrieb :
      »… Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette,
      die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.«

      Und er sagte auch noch : „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind, dann steigen wir wieder ab.“

  7. Sogar die „Tagesschau“ hat doch tatsächlich gerade berichtet, dass die verhafteten Zerstörer „überwiegend Migrations-Hintergrund“ haben.

    Was ist denn jetzt los ?
    Gilt nicht mehr die Omerta, das Gesetz des Schweigens ?
    Sind die bei der Tagesschau jetzt auch schon alle Nazis ?

  8. Genau das wird passieren, wenn superschlaue feministinnen islamistische Brückenköpfe fördern, damit die (und ihre Großfamilien!!!) sich hier breit machen können und richtig wohl fühlen. Was weiße „Antiassisten“ für BLM sind, sind feministinnen für den Islam. Dummköpf_*Innen und nützliche Idiotinnen!

  9. Dass der ständige Stänkerer gegen Frauen „Hiob-Durchfall-Menstrualtasse“ mit seinen zahlreichen Troll-Klonen von ihm so etikettierten „Feministinnen“ die Schuld am Vormarsch und der Ausbreitung des ISlam zuschieben will, ist nichts Neues.
    Aber es ist immer noch bösartig und grundfalsch.

    Bereits vor Jahrzehnten und bis heute haben Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer und Elisabeth Badinter vor den Gefahren dieser gewalttätigen, die Menschen- und Frauen-Rechte verachtenden Ideologie gewarnt.
    Sie wurden auch dafür wahlweise ignoriert, verlacht, beleidigt, verleumdet, bedroht und/oder kriminalisiert, jedenfalls nicht ernst genommen.

    Falls jemand nicht nur gegen Frauen- und damit Menschenrechtlerinnen hetzen, sondern sich informieren möchte empfehle ich z. B. :

    https://www.aliceschwarzer.de/artikel/das-sind-die-folgen-der-falschen-toleranz-331143

  10. „…alle „Krawallmacher“ wieder frei..“
    *
    Was sonst?
    Man kann doch keine sakrosankten Ethnien wegen Körperverletzung von „rassistischen Polizisten“ nicht einfach so in U-Haft behalten!

    • Recht hast du, das wäre aber auch gegen die Menschenwürde undsoweiter, wenn diese besonders „haftempfindlichen“* Platinstücke ihrer Freiheit beraubt würden …
      Ich sehe dabei nur ein Problem : Die schei …. auf UNSERE Menschenwürde !

      *siehe meinen Kommentar oben

  11. „Kopftuchmädchen“ (Alice Weidel-Sprech) wollen nicht „befreit“ werden (ganz im Gegenteil!!!!!). Deutsche feminist_innen sind offensichtlich zu dumm, um so was einfaches/offensichtliches zu begreifen.

    Und selbst wenn sie wollten. Was geht das deutsches weibsvolk an?, Sollen die Heldinnen doch gerne mal in den Iran oder Saudiarabien reisen und dort ihren Gratismut beweisen, statt hier, warm und trocken, auf dicke Tastaturhose zu machen. Ab an die Front! Nicht labern, handeln!

  12. Tja,“Hiob-Durchfall-Menstrualtasse“ dann mach mal : „Ab an die Front! Nicht labern, handeln !“ !

    So wie es Alice Schwarzer gemacht hat, die persönlich zur Unterstützung dortiger Frauen- und Menschenrechtlerinnen im Iran und in anderen ISlamischen Ländern war und sich mit den Mullahs und sonstigen ISlamisten angelegt hat.

    Aber das ist nichts für Maulheld und Stänkerer „Hiob“, der macht sich schon beim blossen Gedanken daran ins Hemd …

    https://www.emma.de/artikel/iran-die-betrogenen-264297

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