FPÖ vor der Spaltung – Parteiausschluss für Strache?

Screenshot Youtube

Es mutet schon seltsam an. Kaum hat das Ibiza-Video seine Sprengkraft erwiesen, gelten die Drahtzieher plötzlich nicht mehr als Helden, sondern wandern hinter Schloss und Riegel. Den Schaden haben nicht nur das Ehepaar Strache und Johann Gudenus davon getragen, sondern die gesamte FPÖ. In der Steiermark triumphierten die Grünen, die FPÖ enttäuschte, Hofer machte dafür die „Enthüllungen“ verantwortlich. Und es reiht sich Skandal an Skandal. Strache stritt mit der Partei um seine HC-Strache Fanseite, die Partei wiederum nahm sie vom Netz und kurz danach kündigte Strache seinen Rückzug vom Rückzug an, soll sich gar mit dem Milliardär Stronach getroffen haben, von dem er sich Rückendeckung erhoffte. Seine einstigen Weggefährten werden wohl bald mit einem Parteiausschluss gegen den suspendierten Strache vorgehen. Kommt dann die Liste HC?

Genüßlich zelebriert die Tagespresse die Schlammschlacht.

Strache ist wieder zurück bei Facebook und wehrt sich dort vehement gegen die Vorwürfe, er habe Kosten für Einkäufe, Schulgeld für eines seiner Kinder, Nachhilfestunden und sogar für die Reparatur eines Whirlpools mit seiner Partei verrechnet. Die Vorwürfe eines ehemaligen Bodyguards seien falsch:

1 KOMMENTAR

  1. Großer Fehler, sich nicht SOFORT (damals) von Strache zu verabschieden, insbesondere von Kickl. Man kann zu Strache stehen wie man will, den Bock hat der (Suffi) nun mal selber geschossen. Wenn’s einer von den „Anderen“ gewesen wäre, gäbe es auch keinen Grund für Relativierung und Schönfärberei.

    Wer die Welt retten will, sollte dazu nicht zu dämlich sein. Insbesondere nicht diejenigen, die sich das königlich bezahlen lassen.

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