Focus blamiert sich mit Falschmeldung zu Terrorverdächtigen in München

Zum Glück gibt es die räumliche Distanz

Focus

In der „EIL- Meldung“ ist von mehreren Arabern die Rede, die verdächtig in einer Hotelbar die Köpfe zusammengesteckt haben sollen.

Daraufhin verständigte die Rezeption die Polizei und nun seien die Verdächtigen auf der Flucht.

Die Polizei dementierte die Meldung schnell über Twitter, es bestünde kein Zusammenhang mit Terrorismus. Vielleicht waren die gefundenen Gasflaschen ja mit Lachgas gefüllt und alle haben zusammen einen kräftigen Zug davon genommen.

Polizei München

Wie viele vorschnelle Terrorwarnungen, Bombendrohungen, verdächtiges weißes Pulver in Salzstreuern werden wir heute serviert bekommen?

Aus Paris sollten wir gelernt haben – wenn es kracht, dann fließt nicht nur eine Menge Blut, sondern auch jede Menge Fehlinformationen. Solange es keine LIVE vor ORT Schaltung gibt, mit den üblichen, sich wiederholenden Bildern und Meeren von Blumen und Kerzen auf der Straße ist alles halb so schlimm.

Manchmal ist es ein Segen, dass es so etwas gibt, wie die räumliche Distanz.

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1 Kommentar

  1. Alle Idioten???
    Zimmermädchen? Hotelbesitzer? Polizei?
    Denn die Polizei hat das gemeldet, sonst niemand.
    Danach bekam die Polizei eine Rüge:
    „Das darf niemals in die Öffentlichkeit“
    So wird ein schuh draus.

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