Björn Höcke – foto: O24

In den MSM wurde gelegentlich verbreitet, daß der Flügel Mitgliedsnummern vergeben hätte. Ich halte das für Fakenews, denn ich hatte nie eine Mitgliedsnummer. Ich kenne mich in Flügelkreisen auch ein kleines bißchen aus.  Meine Freunde, die sich da zugehörig fühlten, hatten alle keine Nummern. Also entweder es sind fast alle Anhänger (von Mitgliedern zu sprechen ist bei der lockeren Struktur etwas hochtrabend) bei der Nummernvergabe vergessen worden, oder es gab keine Nummerierung. Ich halte letzteres für sehr wahrscheinlich.

Bei der Flügelausrufung bei einem Landesparteitag im März 2015 in Arnstadt war ich zufällig dabei. Ich gehörte damals wie die Mehrzahl der anwesenden Mitglieder zu den Unterzeichnern der Erfurter Resolution. Worum ging es?  Aktuell war damals das Verhältnis zu PEGIDA in der Partei umstritten. Der Flügel bekannte sich zu dieser Dresdner Bürgerbewegung und das fand ich gut. Thüringer und Sachsen müssen wie 89 eisern gegen den Sündenpfuhl Berlin zusammenhalten.

Der gesicherte Informationsgehalt von Nachrichten der Staatsmedien ist, wie die Mitgliedsnummernnachricht zeigt, gering. Früher wurde der Aktuellen Kamera zugetraut, wenigstens über das Wetter zutreffend zu berichten, aber nicht einmal das kommt derzeit unzensiert ohne Klimapropaganda vom Bildschirm.

Grüße an den V-Schutz. Also dann beobachtet mich mal immer!


Quelle und Erstveröffentlichung: Prabelsblog

1 KOMMENTAR

  1. Historische Ergänzung: Es ging weniger um den Streitpunkt Pegida als vielmehr um Luckes Weigerung, Götz Kubitschek und Ellen Kositza – die als einschlägige JF-Autoren sozusagen zu den Urgesteinen der Alternativ-Bewegung gehören – in die AfD-Mitgliedschaft aufzunehmen. Die Vorgänge hallen heute wider im (CD)U-Boot Joschka Meuthen, der sich mit Seinesgleichen zur Absicherung der Positionen mit Haldenwang verbündet hat. Er wird, wie Lucke, gehen müssen und – statt in der avisierten Koalitionskanzlerschaft zu erstrahlen – in der wohlverdienten Bedeutungslosigkeit verschwinden. Nichtmal als Bundespräsidenten wird man ihn haben wollen.

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