Flüchtlingspropaganda: Beine ab? In Deutschland kein Problem, dafür gibt es eine Medaille bei den Paralympics

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Foto: Medienmagazin pro

Die EKD wirbt weiter aktiv um sogenannte „Geflüchtete“ und gibt wieder ein Sondermagazin  „chrismon spezial für Geflüchtete“ heraus. Das 24-seitige Heft trägt den Titel „Ankommen!“. Es erscheint zweisprachig in Arabisch/Deutsch und Persisch/Deutsch.

Wiederum wird Deutschland als Paradies und Land der unbegrenzten Möglichkeiten geschildert. Beine ab? In Deutschland kein Problem, dafür gibt es eine Medaille bei den Paralympics.

Geflüchtete Journalisten aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Ägypten haben die Artikel recherchiert und geschrieben. Sie fragen, was Heimat bedeutet, erzählen von betrügerischen Wohnungsmaklern, was man in einem Begegnungschor erleben kann, wie Kirchengemeinden Asylsuchende aufnehmen, wozu Sexualkunde gut ist, wie man Kriegstraumata erkennt, wie der Berufsstart aussehen kann und warum ein Afghane, der seine Beine durch eine Mine verlor, bald für Deutschland bei den Paralympics startet.

Wie kann man das bezeichnen? Schönfärberei? Zynisch? Menschenverachtend?

Nein, natürlich nicht, diese Geschichten sollen Mut machen, das noch mehr Menschen ihre Heimat verlassen und nach Deutschland kommen. Nicht umsonst nannte man Christus auch den Menschenfischer, aber war das wirklich so gemeint, wie die EKD das jetzt umsetzt?

„Die Evangelische Journalistenschule in Berlin hat Reporter aus dem arabischen und dem persischen Sprachraum gebeten, dieses Magazin zu gestalten. Reporter, die ihre Länder im Nahen und Mittleren Osten verlassen und hier ankommen mussten. Wir hoffen, dass sie den Leserinnen und Lesern mit ihren Geschichten Mut machen können.“

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm

Für die Propaganda wurden echte Profis angeheuert.

„Journalismus bedeutet: Fragen aus der Perspektive der Lesenden stellen und ihnen die entsprechenden Informationen und Antworten präsentieren. Das ist den Teams von ‚Ankommen‘ hervorragend gelungen, wie wir aus den ersten Rückmeldungen erfahren haben. Und dies macht allen Beteiligten Mut“, sagt Arnd Brummer, Chefredakteur von chrismon.

Und natürlich wurden auch keine Kosten gespart:

Das chrismon spezial für Flüchtlinge ist kostenlos. Viele in der Flüchtlingshilfe aktive Gemeinden erhalten 10-20 Hefte standardmäßig Mitte März zugesendet. Bei höherem Bedarf können weitere Exemplare angefordert werden: fluechtlingsheft@chrismon.de. Parallel zur gedruckten Ausgabe gibt es ein für Smartphones optimiertes, digitales Angebot. Unter www.chrismon-guter-start.de finden Flüchtlinge und Helfer alle Magazintexte und zusätzlich wertvolle Links und Informationsangebote für einen guten Einstieg in Deutschland.

Und die helfende Hand bei der Verteilung der 1,6 Millionen Exemplare von „chrismon“ ist die Mainstreampresse, wer sonst?

Das evangelische Magazin chrismon erscheint in seinen regulären Ausgaben mit einer Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren, die den großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen (u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Die Zeit) monatlich beiliegen. Verlegt wird chrismon vom Hansischen Druck- und Verlagshaus (HDV), einer 100-prozentigen Tochter des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP). Die zentrale Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) trägt unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), die Rundfunkarbeit der EKD und das Online Portal evangelisch.de.

Noch Fragen? Zum Beispiel, wie man aus der Kirche austritt?

kirchenaustritt.de

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