Flüchtlingsansturm überfordert Rheinland-Pfalz

Container Notlösung in Ingelheim

Die rheinland-pfälzischen Anlaufstellen für neu eintreffende Flüchtlinge in Trier und Ingelheim platzen derzeit aus allen Nähten.

Das meldet der Focus.

Vor einigen Wochen noch waren die Platzverhältnisse in der Ingelheimer Einrichtung überschaulich. Früher sah man nur wenige Personen auf dem Gelände, das hat sich schon im letzten Jahr geändert. Immer mehr Familien mit Kindern sind dort eingetroffen.

Probleme mit den Anwohnern, wie sie von anderen Standorten mit hoffnungslos überfüllten Lagern berichtet werden, gab es bisher nie.

Der Standort liegt inmitten des Gewerbegebiets nur wenige Minuten vom Stadtkern entfernt.

Jetzt wurden dort Container aufgestellt, direkt vor den Baracken, die bisher als Notunterkunft der Asylbewerber dienten.


Seit Anfang des Monats ist die Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung Trier nun eigenständig und soll bis 750 Menschen Platz bieten.

Auf dem Gelände befindet sich zudem immer noch die sogenannte Gewahrsamseinrichtung für abzuschiebende Ausreisepflichtige.

Derzeit sitzen dort 4 Personen, die ihrer Abschiebung entgegen sehen.

Die Eigenständigkeit der Einrichtung bringt mit sich, dass die Asylbewerber nicht mehr nur per Zuweisung in die Aufnahmestelle gelangen, sondern direkt vor Ort um Aufnahme ersuchen können. Damit wird das kleine Örtchen Ingelheim zur direkten Anlaufstelle, von der aus Asylbewerber auf die Kommunen verteilt werden.

Die Stadt sucht derzeit händeringend nach weiteren kostengünstigen Möglichkeiten zur Unterbringung.

Die Zahlen wurden noch zu Beginn des Jahres bei weitem unterschätzt, nun rechnet man mit 26.000 Flüchtlingen für Rheinland Pfalz womit die Kapazitätsgrenzen erreicht sein dürften. Täglich kommen durchschnittlich 200 Personen an.

Auch wenn die Politik es gerne anders darstellt, mit Überbelegungen an den Standorten ist wohl ziemlich sicher zu rechnen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob es bei den bisher unproblematischen Zuständen in Ingelheim bleibt.

Die Container direkt zur Straßenseite wirken nicht sehr einladend und Anwohner, die das Gelände kennen, sind nicht alle von dieser Lösung überzeugt.

Manch einer sieht mit Skepsis in die Zukunft, denn immer mehr Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern auf noch engerem Raum als zuvor, das bringt Probleme mit sich, die es vorher nicht gab.

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3 Kommentare

  1. Wir haben auch Container vor die Nase gekriegt. Warum soll es Euch besser gehen ? Genießt die kulturelle Vielfalt und paßt auf, wenn Ihr aus Euren Häusern kommt, der Weg zur Straße könnte vollg.e.s.c.h.i.s.e.n sein

  2. Wieso denn Probleme ? – Wir sind doch so ein Einwanderungsland wie Kananda, USA, Australien…nur das diese Länder im Schnitt 25mal mehr Landfläche haben.
    Wie ist eigentlich mit den USA- nehmen die auch Flüchtlinge aus den von Ihnen zerstörten Ländern oder zumindest die Folge ihrer Politik ?
    Wie sieht es aus mit den sog. „Bessergestellten“ (Millionären) mit viel Grundbesitz usw. – von denen hört man keine Signale von Aufnahmen usw.
    Ich weis z.B. das eine einzige Person ganz hier in der Nähe einen Bungalow
    mit 12 Zimmern bewohnt…Das es Leerstände anderer Art gibt…
    Immer nur wird das Volk angesprochen und abgemahnt Solidarität zu zeigen.
    Unserer Präsidentenclown Gauck, findet in diesem Sinne immer wieder die passenden Worte. Natürlich gehört z.B. des Islam zu uns – aber wir nicht zum Islam. Ein friedliches Nebeneinander ist wünschenswert und gelingt ja auch sehr oft…aber mehr ? Die Auswüchse der sog. Globalisierung sieht man schon in der EU, wo es vorne und hinten nicht stimmt ! Mahlzeit !

    Erich Richter

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