Eine Umfrage von Immosolve unter Vermietern und Wohnungsunternehmen zeigt:
  •  12 Prozent der Mieter haben derzeit Zahlungsprobleme - bis zu 23 Prozent könnten es noch werden
  • Wohnungswirtschaft zeigt Kulanz: 80 Prozent der Unternehmen stunden Mietzahlungen
  • Vermieter wählen Interessenten gezielter aus, für drei Viertel ist persönliche Kontakt dafür unverzichtbar
Wer hätte das gedacht? Verschwörungstheoretiker?
Die deutsche Automobilbranche steht am Scheideweg. Zuerst die Dieselaffäre, dann die Elektrifizierung des Automobils und jetzt noch als Höhepunkt die komplette Stilllegung der Produktion durch die Corona Pandemie. Was das für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeutet, für unseren Wohlstand und den Arbeitsmarkt zeigt ihn heute Marc Friedrich im neuen Video.
In einem sensationellen Urteil verbietet das Bundesverfassungsgericht den Anleihen-Kauf durch die EZB bzw. die Bundesbank. Ist das nur eine Nebelkerze? Wie geht es weiter mit dem Euro? Michael Mross im Gespräch mit Christian Hiß und Sascha Opel.
Im Februar 2020 hat Marc Friedrich einen Vortrag in Berlin zum kommenden Crash gehalten. Kurz und bündig erklärt er verständlich die Ursachen für einen Crash, der auch ohne das Coronavirus gekommen wäre. Das Coronavirus hat den Crash lediglich beschleunigt ist aber nicht die Ursache, sondern lediglich Auslöser des Ganzen.
Wer hätte das gedacht? 2,2 Mio. kleine und mittlere Unternehmen betroffen und die Liquidätsreserven reichen bei jedem 2. Mittelständler bis Ende Mai.  Die Corona-Krise trifft den deutschen Mittelstand mit Wucht: Geschäftsschließungen, Reisebeschränkungen und Kontaktverbote führen zu Umsatzeinbrüchen, schmelzenden Liquiditätspolstern und unsicheren Geschäftsaussichten - und bedrohen die Existenz vieler kleiner und mittlerer Unternehmen, wie eine aktuelle, repräsentative Sonderbefragung von KfW Research auf Basis des KfW-Mittelstandspanels in der ersten Aprilwoche zeigt: Über 2,2 Mio. Mittelständler (58%) verzeichnen im März Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Eindämmungsmaßnahmen. Im Durchschnitt geht den Unternehmen etwa die Hälfte (53%) der üblicherweise im März zu erwartenden Umsätze verloren. Das entspricht etwa 39.000 EUR je Unternehmen. Insgesamt büßt der Mittelstand damit im März ca. 75 Mrd. EUR oder 2% seiner Jahresumsätze ein. Blieben die Umsatzeinbrüche weiterhin auf ähnlichem Niveau, dann reichen die eigenen Liquiditätsreserven bei der Hälfte der Unternehmen noch bis Ende Mai. "Die aktuelle schrittweise Rückführung der Corona-bedingten Eindämmungsmaßnahmen lässt auf eine Entspannung im Mittelstand hoffen. Viele Unternehmen können ihr Geschäft wieder aufnehmen. Doch eine Rückkehr zum Vor-Corona-Alltag wird für die meisten nicht reibungslos möglich sein, niedrigere Umsätze und Liquiditätsengpässe dürften die Mittelständler auch in den nächsten Wochen begleiten", sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW. "Staatliche Hilfsmaßnahmen und KfW-Liquiditätsmaßnahmen bleiben daher für die kleinen und mittleren Unternehmen weiter nötig und hilfreich: Sie federn die Folgen des Corona-bedingten Stillstands ab und ermöglichen es den Unternehmen, länger durchzuhalten." Im Detail zeigt die KfW-Analyse, dass kleinere Unternehmen etwas häufiger von Umsatzrückgängen im März betroffen sind (58 %) als größere Mittelständler mit mehr als 10 Beschäftigten. Unter den Wirtschaftszweigen beklagen die Dienstleister am häufigsten Umsatzrückgänge. Allerdings weisen 40% der Mittelständler etwa gleichbleibende Umsätze auf. Dies sind vor allem größere Mittelständler - und mit Blick auf die Branchen vor allem Unternehmen aus dem Handwerk sowie Unternehmen des Baugewerbes. Einige wenige Mittelständler (2%) können sogar Umsatzzugewinne verbuchen, zum Beispiel Mittelständler des FuE-intensiven Verarbeitenden Gewerbes und Mittelständler im Handel. Die Umsatzeinbrüche belasten die Liquidität der Firmen deutlich. 44% berichten von einer Reduktion ihrer Liquiditätsreserven aufgrund der Folgen der Corona-Krise. Für sämtliche Größenklassen und Branchen im Mittelstand zeigt sich: Sofern die gegenwärtige Situation anhält bzw. sich nicht verbessert (gerechnet ab 1. April 2020) verfügen ungefähr die Hälfte aller Unternehmen über Liquiditätsreserven, die bis maximal zwei Monate ausreichen. Danach droht die Einstellung bzw. Aufgabe der Geschäftstätigkeit. Bei 4% der Unternehmen reichen die liquiden Mittel nur 1-2 Wochen, bei weiteren 14% bis zu einem Monat. Neben Umsatzeinbußen und Liquiditätsengpässen hat der Corona-bedingte Stillstand weitere Auswirkungen, die Mittelständlern das unternehmerische Leben erschweren: Bei einem Viertel der Unternehmen kommt es zu Störungen im Geschäftsbetrieb, weil Mitarbeiter ausfallen. 18% beklagen ein verkleinertes Absatzgebiet, 17% haben Probleme aufgrund gestörter Lieferketten - und 14% der kleinen und mittleren Unternehmen haben den Geschäftsbetrieb sogar komplett eingestellt. Aller harten Einschnitte durch Corona zum Trotz: Die Widerstandsfähigkeit im Mittelstand gegenüber unerwarteten Ereignissen hat sich in der zurückliegenden Dekade enorm erhöht. "Der Mittelstand hat seine Hausaufgaben gemacht und in den vergangenen Jahren seine Eigenkapitalausstattung deutlich verbessert ", sagt Dr. Fritzi-Köhler-Geib. "Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Finanzpolster helfen in der aktuellen Krise, Verluste temporär zu verkraften und den Druck auf die Liquidität zu mindern." Im Durchschnitt ist die Eigenkapitalquote im deutschen Mittelstand zwischen 2002 und 2018 um 13 Prozentpunkte auf aktuell 31%% gestiegen. Die hohen Eigenkapitalquoten und die damit verbundene höhere Bonität dürfte den Unternehmen in der aktuellen Situation auch helfen, leichter an Fremdkapital zukommen, um etwaige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Da viele Mittelständler zu Beginn der Krise einen moderaten Schuldenstand aufweisen (durchschnittliche Fremdkapitalquote: 68,8%), ist die Gefahr, dass eine zunehmende Kreditaufnahme einen Großteil der Firmen in die Überschuldung treibt, auch überschaubar.
Der Bundestag prüft ob eine Vermögensabgabe wegen der Corona Pandemie gesetzlich konform ist. Nach Paragraph 106 im Grundgesetz ist eine einmalige Vermögensabgabe durchaus möglich. Im vergangenen Jahrhundert wurden die Bürger schon zweimal zu Kasse gebeten. Wen hat es getroffen, wie sieht es im Ausland aus und wie könnte es in Zukunft aussehen und am wichtigsten: wie kann ich mich davor schützen? Gutachten vom Bundestag: https://bit.ly/2xTIk3Z
[caption id="attachment_448053" align="alignnone" width="1920"]Finanzamt - Foto via pixabay Finanzamt - Foto via pixabay[/caption] Der Ökonom und langjährige "Wirtschaftsweise" Peter Bofinger hat eine zeitlich begrenzte Minderung der Mehrwertsteuer zur Entlastung von Unternehmen in der Corona-Krise befürwortet. "Ich begrüße den Vorschlag einer temporären Absenkung der Mehrwertsteuer", sagte Bofinger der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Mittwoch). "Die Bundesregierung sollte das jetzt rasch umsetzen, weil die Gastronomiebetriebe ein großes Opfer im Interesse der Allgemeinheit erbracht haben." Der Professor für Volkswirtschaft an der Uni Würzburg, der von 2004 bis 2019 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war, plädierte dafür, dass Restaurants, Cafés und Bars für zwei Jahre von einer Absenkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent profitieren sollten. Zudem sprach er sich für eine Ausweitung auf andere Betriebe aus. "Auch der stationäre Einzelhandel sollte mit einer Absenkung der Mehrwertsteuer unterstützt werden", sagte er. Im Wettbewerb mit Online-Handelsriesen hätten die Inhaber von Geschäften gerade jetzt das Nachsehen gehabt. "Für den Erhalt der Vielfalt in deutschen Innenstädten wäre eine geringere Mehrwertsteuer das richtige Mittel, befristet bis Jahresende", sagte Bofinger.
Das Unvorstellbare ist wahr geworden. Der Ölmarkt notierte erstmalig mit negativen Preisen. Wer Öl kaufte bekam noch Geld obendrauf. Wie geht es weiter am Ölmarkt, welche Auswirkungen hat die Situation auf die Benzinpreise? Michael Mross im Gespräch mit Sascha Opel.
[caption id="attachment_491003" align="alignnone" width="1024"] Unbekannter-Obdachloser - foto: O24[/caption] Die Blitzmerker von der KfW haben mal wieder etwas Bahnbrechendes herausgefunden. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben 90 % der Selbstständigen Umsatzrückgänge zu verkraften.
  • 90 % haben Umsatzrückgänge
  • 80 % planen staatliche Hilfsangebote zu nutzen, um Zahlungsfähigkeit zu verlängern
  • Nur 2 % der Gründungsinteressierten wollen Pläne abbrechen, aber 40 % verschieben die Gründung
Zu diesen Selbständigen zähle auch ich. Noch muss ich nicht hungern und der Betrieb von O24 ist wohl bis auf weiteres gesichert. Nicht mal im Traum würde ich daran denken, die "staatlichen Hilfsangebote" anzunehmen, um dann wieder in die Schuldenfalle zu tappen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Der Zahltag kommt so oder so. Wenn das mit den 80 Prozent stimmt, dann zeigt es, wie selbständig ein großer Teil der Selbständigen noch denken kann. https://opposition24.com/horrorszenario-zwangshypotheken-und-lastenausgleich/