Die Grünen haben ihr neues Parteiprogramm vorgestellt. Um noch mehr Klimamärchen, Bevormundung und Regulierung zu finanzieren sind Steuererhöhungen geplant. U.a soll der Spitzensteuersatz erhöht, die pauschale Kapitalertragssteuer abgeschafft und eine Vermögenssteuer erhoben werden.

Die Beschlüsse des Corona-Gipfels vom 23. März mit einer erneuten Verlängerung und Verschärfung des Lockdown befeuern die Krise im Automobilhandel. "Der zentrale Vertriebskanal der volkswirtschaftlich bedeutenden Automobilbranche bleibt dicht, und das schon seit Mitte Dezember 2020", so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. "Nicht nur im Handel müssen wir uns auf ein desaströses Autojahr 2021 einstellen. Viele Existenzen im mittelständischen Kraftfahrzeuggewerbe stehen auf dem Spiel."

 Der Februar 2020 war der letzte Vor-Kóronamonat. Die Finazverwaltung war damals daran gewöhnt, daß die Steuern auch mit geringstem Wirtschaftswachtum ständig ergiebiger sprudelten. In besagtem Februar stiegen sie noch um 6,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Es war ja auch immer mehr zu bezahlen: gestiegene Tariflöhne der Beamten, höherer Sachaufwand in den Amtsstuben, wachsende Kosten für Zensoren, Mietprofessoren, Gutachter und Gegendemonstranten, Entschädigungen für stillgelegte Kraftwerke, nicht zuletzt ausufernde Asylkosten.
Der Dezember war ein retardierendes Moment vor einem erneuten Abschwung, das hatte ich vor einem Monat nach Vogelschau und Blick in die Glaskugel behauptet. Und ich lag damit noch richtiger als vermutet, man kann derzeit als Wahrsager nicht schwarz genug sehen:

Der Übergang Chinas zur aufstrebenden führenden Weltmacht ist von hoher Volatilität begleitet. Der Irrglauben durch passives Investment Management den Auswirkungen der daraus resultierenden Marktverwerfungen zu entkommen, bleibt schwierig. Bereits jetzt haben passiv orientierte Anleger verloren, da sich die Märkte im Blasenmodus befinden.

 

Die Finanzmärkte befinden sich dank der geldpolitischen Corona-Maßnahmen der Notenbanken im Zustand der "Everything Bubble": Fast überall kennen die Notierungen nur eine Richtung, nämlich nach oben. Die Aktienmärkte notieren auf Allzeithochs, obwohl die Realwirtschaften mit Ausnahme Chinas und anderer asiatischer Länder immer noch am Boden liegen.