Geheimsache "Einlagensicherung": Großer Bankencrash vorrraus

Nur wenige Medien greifen das Thema überhaupt auf, dabei steht offenbar ein ganz konkretes Ereignis in der Finanzwelt an, weshalb die Bundesregierung öffentliche Information als staatswohlgefährdend eingestuft hat.

Das Handelsblatt schrieb am 08.06.2021 hinter der Bezahlschranke: 

Der Fünf-Milliarden-Schock: Sparkassen und Landesbanken müssen ihr Sicherungssystem umbauen

"Auf Druck der Finanzaufsicht müssen Sparkassen und Landesbanken ihre Institutssicherung umbauen. Das wird teuer – und lässt Konflikte aufbrechen."

Eine detaillierte Anfrage der FDP-Fraktion wurde seitens der Bundesregierung wie folgt beantwortet:

"Die Bundesregierung legt die Fragen 1 bis 7 so aus, dass nach dem gemeinsam durch die EZB und die BaFin (im Folgenden: Aufsichtsbehörden) durchgeführ- ten Prüfungsprozess hinsichtlich des Institutssicherungssystems der Sparkas- sen-Finanzgruppe (IPS) gefragt ist. Dieser Prozess wird im Rahmen des ein- heitlichen europäischen Aufsichtsmechanismus von den Aufsichtsbehörden gesteuert, die gemeinsam die Aufsicht über das IPS ausüben.

Die Aufsichtsbehörden haben gegenüber dem IPS zwischenzeitlich Reformbe- darf kommuniziert. Der Prüfprozess hält an. Derzeit befinden sich die Auf- sichtsbehörden und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV) in einem intensiven Austausch.

Nach sorgfältiger Abwägung ist die Bundesregierung zu der Auffassung ge- langt, dass eine weitere Beantwortung der Fragen 1-7 in offener Form nicht erfolgen kann.

[...]

Vorliegend steht das Staatswohl einer öffentlichen Beantwortung der Frage entgegen. Eine öffentliche Diskussion von Zwischeninformationen aus einem andauernden Reformprozess, bei dem die Beteiligten, der DSGV und die Aufsichtsbehörden miteinander in regelmäßigem Austausch stehen und erforderlichenfalls Reformbedarfe und Ziele konkretisieren oder anpassen, wäre nach Ansicht der Bundesregierung geeignet, den nicht abgeschlossenen Reformprozess zu beeinträchtigen."

Wohlgemerkt, hier geht es um Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen. Wenn solche Institute in Schieflage geraten, dann besteht sehr wohl ein öffentliches Interesse an Information. Offenbar fürchtet man konkret, dass Guthaben abgezogen werden und sich mancher Immobilienbesitzer vorzeitig um eine Anschlussfinanzierung bei einem "sicheren" Institut kümmert, wenn denn die Gefahrenlage bekannt wäre oder gar noch schnell verkauft. Ein Platzen der Immobilienblase wäre die Folge. 

Nach der "Finanzkrise 2008" und den erfolgten Maßnahmen der Merkel-Regierung braucht man sich keine Illusionen machen, dass Sparer mit der Einlagensicherung gerettet werden, eher steckt eine konkrete Gefahrenlage dahinter, die die hektischen Bemühungen ausgelöst hat, z. B. eine Großbank, die ins Trudeln geraten ist. Laut einem Insider muss jenes Institut größer als die skandalträchtige Deutsche Bank sein und irgendwo im Süden der EU liegen. Wieder einmal Griechenland? Vielleicht auch Spanien oder Italien, was ein deftiger Brocken wäre. Kein Wunder, dass sich die Bundesregierung in Schweigen hüllt, wenn Merkel sich ein letztes Mal daran macht, das Vermögen der Deutschen zur Bankenrettung aus dem Fenster zu werfen!