Die Steuereinnahmen im Februar 2021

 Der Februar 2020 war der letzte Vor-Kóronamonat. Die Finazverwaltung war damals daran gewöhnt, daß die Steuern auch mit geringstem Wirtschaftswachtum ständig ergiebiger sprudelten. In besagtem Februar stiegen sie noch um 6,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Es war ja auch immer mehr zu bezahlen: gestiegene Tariflöhne der Beamten, höherer Sachaufwand in den Amtsstuben, wachsende Kosten für Zensoren, Mietprofessoren, Gutachter und Gegendemonstranten, Entschädigungen für stillgelegte Kraftwerke, nicht zuletzt ausufernde Asylkosten.

Ein Jahr ist vergangen. Im Februar 2021 sanken die Steuereinahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,2 %, ohne daß der Staatsaufwand geringer wurde. Ich möchte mich nur auf ein paar Hauptposten konzentrieren. Die Lohnsteuer sank trotz gestiegenen Tariflöhnen um 3,6 %. Langsam hinterlassen Kurzarbeit und gestiegene Arbeitslosigkeit doch Spuren. Die Umsatzsteuer sank um 18,8 %. dabei müssen wir bedenken, daß es wegen Dauerfristverlängerung überwiegend die Dezembersteuer mit den alten Steuersätzen ist. Schon im März dürfte sich das Umsatzsteueraufkommen hallewege normalisieren.

Der Soli hat sich auf die Hälfte reduziert, die Mindereinnahme im Februar betrug rund 500 Mio. €. Staatssekretär Wolfgang Schmidt, der den Monatsbericht herausgibt, hat vergessen die Einnahmen aus der neuen Luftsteuer zu erwähnen, oder wird sie nachschüssig erhoben? Wir werden das in den nächsten Monaten beobachten.

Zwei Steuern sind wegen Sondereinflüssen zu erwähnen: Es gab das ganze Jahr 2020 eine Kampagne aus der Erbschafts- und Schenkungssteuer mehr herauszuholen. Möglicherweise wurden da auch Rückstände aufgearbeitet. Das ganze Jahr und auch noch im Februar 2021 stieg die Erbschaftssteuer ganz außergewöhnlich. Das dürfte sich in 2021 nicht fortsetzen.

Auch die Abgeltungssteuer auf Börsengewinne und Zinsen ist 2020 außergewöhnlich gestiegen, was vor allem mit realisierten Kursgewinnen aus den letzten drei Jahren zu tun hatte. Auch das wird sich normalisieren.

PB rechnet damit, daß im März kein Minderertrag gegenüber dem Vorjahr entstehen wird, daß Olaf Scholz aber mit deutlich weniger Steuern als vor zwei Jahren zurechtkommen muß. Die Merkelsche Hygienediktatur wird auf Dauer über ihre Verhältnisse leben. Ein so langanghaltendes Defizit hat es bisher nur in den Weltkriegen gegeben.

Wenn im Herbst Koboldannalena Bundeskanzler werden wird, übernimmt sie von Dr. Merkel einen haushaltstechnischen Trümmerhaufen. Autoindustrie und Energieversorgung am Limit, Sozialkassen leer. Der SPD ist es 1918 auch so gegangen. Als sie nach Jahrzehnten endlich an die Hebel der Macht kam, konnte sie der Reichsmark nur noch den finalen Todesstoß versetzen, ruiniert hatte sie schon ein ganz breites und multikulturelles gesellschaftliches Bündnis. Die feuchten Träume von August Bebels Zukunftsstaat konnten die Genossen in der Pfeife rauchen. Den Rest erledigte ein migrantisches Goldstück.

Grüße an den Inlandsgeheimdienst. „Ich weiß nicht, womit sie heizen wollen. Atom wollen sie nicht, Gas wollen sie nicht. Wollen sie wieder mit Holz heizen?“ — Wladimir Wladimirowitsch


Quelle: Prabelsblog

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