Märchen aus 1001 FAZ – die gefährlichen Deko Waffen der Terroristen!

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Die FAZ war mal eine seriöse Zeitung – viel ist davon nicht mehr übrig, wenn man sich diesen Panikmache Artikel durchliest, zu angeblich gefährlichen Deko-Kalaschnikows, die man einfach so wieder zu einer gefährlichen Waffe umbauen könnte.

„Jeder in Deutschland kann kinderleicht an eine Schusswaffe herankommen, sogar an eine Maschinenpistole oder an ein Sturmgewehr. … Kriegswaffen also.

Und das in einer Zeit, in der unablässig über die innere Sicherheit diskutiert und vor Terroranschlägen gewarnt wird, in der sich alle fragen, wie Attentäter wie in Paris ihre Mordwaffen beschaffen. Ganz einfach: Wenn sie wollen, kaufen sie sogenannte Dekowaffen – so wie es schon die Attentäter getan haben, die vor einem Jahr die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ überfielen und zwölf Personen erschossen.

Dekowaffen sind Waffen, die früher scharf waren und dann unbrauchbar gemacht wurden. Eigentlich sollen sie reine Zier- und Sammlerobjekte sein, Deko eben.“ 

Diesen Bullshit schreibt der Redakteur Phillip Eppelsheim

Mehr von diesem Quatsch muss man wirklich nicht lesen – was sagen denn Experten dazu?

Die German Rifle Assoziation:

Die EU Kommission hat behauptet, dass bei dem Anschlagsversuch im Thalys Zug nach Paris eine zurückgebaute Deko Waffe verwendet wurde. Lasst euch bitte nicht von dieser Lüge blenden. Und glaubt mir – es ist eine Lüge, oder die Mitglieder der EU Kommission verstehen einfach nicht, wie illegaler Waffenhandel funktioniert.

Link zu einem Artikel, den ich bereits vor fast drei Jahren zu dem Thema geschrieben habe – heute ist es wieder aktuell:

Und hier als Video für Youtube Junkies – FAZ ab!

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1 Kommentar

  1. Also, was noch ergänzt werden sollte: Wir brauchen eine Diskussion um unser Waffenrecht. Restriktive Gesetze behindern nicht den illegalen, aber den legalen Waffenhandel und bitt, was soll das für einen Sinn haben?

    Wir brauchen eine Liberalisierung des Waffenrechts. Die Sehnsucht nach gewaltfreier Kommunikation ist groß und berechtigt – aber wie soll das möglich sein, wenn die eigene Regierung auf Gewalt setzt und ihre eigenen Bürger im Inneren gegen einander ausspielt. (Im übrigen tun das auch die Regierungen auf europäischer Ebene – Polen gegen Deutsche etc.)

    Inzwischen fackeln Antifa-Aktivisten Autos von protestierenden Bürgern in Dresden ab. Legen aufgebrachte Bürger Feuer in geplanten Asylheimen. Der Straßenkampf ist zurück in Deutschland – von einer gewaltfreien Diskussion ist schon lange keine Rede mehr. Die Kanzlerin hetzt gegen wütende Bürger und beschimpft sie, der Parteivize der SPD macht die Opposition verantwortlich für Brände von geplanten Asylunterkünften.

    Der Psychoanalytiker Joachim Maaz schreibt heute im Cicero: „Es wäre besser, wir lernten uns zu verändern, als dass wir mit Gewalt verändert werden“ – Gewalt provoziert Gegengewalt und genau in dieser Situation befinden wir uns. Ich empfehle jeden den Artikel von Joachim Maaz im Cicero zu lesen! (http://www.cicero.de/berliner-republik/stimmungsumschwung-fluechtlingsfrage-mutti-unter-druck/60396).

    So wünschenswert eine gewaltfreie Diskussion ist, wir sind meilenweit davon entfernt. Heute werden auf offener Straße Frauen attackiert und belästigen. Und der Kauf von Pfefferspray hilft vielleicht gegen wildgewordenen Hunde, aber nicht gegen eine bandenmäßig organisierte Horde von jungen, unzufriedenen Männern.

    Eine offenen Diskussion über die liberalisierung des Waffenrechts heißt nicht jeder bekommt eine Waffe, aber jeder Deutsche – mit einwandfreiem Führungszeugnis lernt sich zu verteidigen, auch mittels einer Waffe. Es muss klar sein wir sind nicht wehrlos und wir lassen uns in unserer Wehrhaftigkeit nicht einschränken.

    Die Gefährdungslage ist seit dem Spätsommer 2015 nicht geringer geworden und seitdem die griechische Grenze nicht mehr abgeriegelt wird, die Südgrenze der EU offen ist, und die illegale Einreise nach Europa zur Norm wird sind wir mit einer ganz neuen Gefährdungslage konfrontiert.

    Die Ereignisse der letzten Woche zeigen, wir können uns nur auf die Polizei verlassen, wenn hier deutlich und spürbar aufgerüstet wird, d.h. die Polizei personell aufgestockt wird. Es kann nicht sein, dass der gewöhnliche Bürger schutzlos ist, während sich die Politiker mehr und mehr mit bewaffneten Personenschützern umgeben.

    Es darf auch nicht sein, dass der bewaffnete Schutz zum Privileg weniger wird, während dagegen der gemeine Bürger darauf hoffen muss, dass die Polizei an Ort und Stelle ist. Die Verhältnisse sind unbequemer geworden – ich würde gerne auf Waffen verzichten, aber wie soll das gehen, wenn bandenmäßige Kriminalität zu nimmt und die Straßen nicht mehr sicher sind. Wer meint hier würde eine Hysterie geschürt, sollte sich bei Waffenhändlern umhören, was sie berichten und was für Kundenwünsche an sie heran getragen werden.

    Der Artikel in der FAZ ist der Versuch eine Diskussion im Keim zu ersticken, wo sie doch eigentlich eröffnet werden sollte, damit wir unsere Wehrhaftigkeit verbessern. Der individuelle Selbstschutz sollte als ein Grundrecht in der Verfassung verankert werden – Oder muss es erst soweit kommen, bis die Tochter eines VIP einer Gewalttat zum Opfer fällt, bis etwas getan wird, bis wir umdenken?

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