Fahrgast zeigt Zivilcourage und wird von Migranten-Gang zusammengetreten

Berlin-Treptow/Köpenick: Heute Nacht wurde ein Mann selbst zum Opfer, als er Zivilcourage zeigte und eine Gruppe Jugendlicher in einer S-Bahn zur Ordnung ermahnte. Die Jugendlichen schlugen auf ihn und einen weiteren Reisenden ein, flüchteten am Ende jedoch unerkannt. Die Bundespolizei sucht nun nach den Tätern.

Photo by Secret Pilgrim
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Gegen 00:15 Uhr beobachtete das spätere Opfer in einer S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Sonnenallee und Treptower Park, wie drei Jugendliche in der Bahn rauchten und auf den Boden spuckten. Ein neben ihnen sitzender älterer Herr, fühlte sich durch das unangemessene Verhalten augenscheinlich unsicher. Als der couragierte Berliner die Jugendlichen aufforderte, ihre Handlungen zu unterlassen, schlugen sie gemeinsam auf den Mann ein. Weitere Jugendliche, die möglicherweise zu dem Trio gehörten, begaben sich in das Gemenge. Einer von ihnen sprang dem 30-Jährigen dabei von hinten in die Beine.

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Der Angegriffene fordert umstehende Reisende lautstark auf, ihm zu helfen. Ein Fahrgast versuchte daraufhin, schlichtend ins Geschehen einzugreifen. Der 35-jährige erlitt im weiteren Verlauf einen Nasenbeinbruch. Bei Ankunft des Zuges am Bahnhof Treptower Park flüchteten die Angreifer sowohl in eine gegenüberstehende S-Bahn, als auch ins öffentliche Straßenland.

Die Täter sollen zwischen 16 und 18 Jahre alt sein und ein arabischstämmiges Erscheinungsbild haben. Bei einem der Täter bemerkte der 30-Jährige eine auffällige Zahnlücke wegen eines fehlenden Schneidezahns. Einer von ihnen trug einen schwarzen Sportanzug mit Mütze, ein weiterer ein gepunktetes weißes Shirt und der Dritte war beige gekleidet.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt ein und sucht nun nach den Tätern. Es werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Angaben zur Identität der flüchtigen männlichen Personen machen können.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 297779 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

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