EZB baut Casino-Betrieb für Italien weiter aus

Wenn man sich erst einmal für einen Weg entschieden hat, dann wird der für gewöhnlich auch konsequent zu Ende gegangen. Oftmals sogar dann, wenn zwischenzeitig klar erkennbar wird, dass es kein Weg, sondern die totale Sackgasse ist, in die man nunmehr „freiwillig“ geraten ist. Italien wird aus dieser Misere ohnehin nicht aus eigener Kraft entkommen können. Der Verlust des Referendums, zur kostenoptimierten Umgestaltung des Staatsapparates, ist da lediglich Makulatur und ein inzwischen recht stumpfes Placebo-Argument für die unzähligen EU-Jubelrufer.

So wie es anhand der aktuellen Zahlen aussieht, wird die gesamte Nation mittel und langfristig ein totales Zuschussgeschäft werden, jedenfalls solange es im Euro verbleibt. Gottlob haben die Italiener noch einen guten Kumpel bei der EZB. Siehe Bild, der Typ in Öl mit scharfem Euro-Durchblick. Der hat das Glücksspiel bereits bei „Goldman Sucks“ von der Pike auf gelernt und ist heute Oberbefehlshaber der EZB (Europäische Zocker Bude), kein geringerer als der draghi’sche Mario.

Und weil das Leben so schön ist, selbst an der Börse, kommt in Italien nunmehr eine grundsolide jetzt erst recht Stimmung auf. Der Landsmann Draghi wird es ihnen schon so richtig besorgen und die Kohle passend für die höheren Weihen der EU heranschaffen. Denn in diesem Punkt sind sich alle EU’ler völlig einig, nichts wäre schlimmer als der vorzeitige Zusammenbruch des Euro des Spielbetriebes. Aber riskieren wir zunächst einmal einen Blick auf die nackten Tatsachen.

Auf der linken Seite haben wir die Entwicklung des italienischen Bruttosozialproduktes (BIP) und auf der rechten Seite die der italienischen Staatsverschuldung. Damit es nicht ganz so draghi’sch ausschaut wurde das Bruttosozialprodukt vorsorglich in Dollar erfasst, sieht dann 1,1-fach besser aus und die Staatsschulden halt in Euro. Noch schöner wäre es gewesen, man hätte das BIP in der historischen Landeswährung Lira ausdrücken dürfen, dann wären da enorme Zahlenberge gestanden. Eine weitere italienische Meisterleisutng ist es, in Sachen Schulden sogar Deutschland bereits den Rang abgelaufen zu haben. Die Bevölkerung Italiens[Frag Tante Google] ist mal gerade 3/4 der deutschen Bevölkerung, aber in Summe und per Stichtag, bringen sie jetzt mehr als Deutschland mit knapp über 2.000 Milliarden Euro Schulden auf die Beine.

Die Auswertung geht jetzt ganz fix. Einige Ökonomen sagen der Staatsverschuldung nach, sofern diese erst einmal ein Wert irgendwo jenseits der 70 bis 90 Prozent des BIP erreicht hat, dass damit der sogenannten „Point of Return” überschritten ist. Dann folgt irgendwann der große Crash. Strecken kann man so etwas nur noch durch die sogenannte konsequente Nullzinspolitik[Wikipedia] (ugs. auch Liquiditätsfalle genannt), eines der EZB Instrumente. Ausnahmen von der Regel kann es nur geben, wenn man einen Kumpel an der Gelddruckmaschine hat. Für alle weiteren Beschwichtigungs- und Hinauszögerungsreden beschäftigen wir seit Jahrzehnten diverse VWL- und BWL-Prediger, die allen Wirtschaftssparten der beliebtesten Propagandablätter unablässig die Wohltaten und den Dauerbestand des Mammon lobpreisen.

Nur die massive Ausweitung der EZB-Glücksspielabteilung nebst Aufrechterhaltung der gewaltigen Geldströme in die Staatskassen der vordringlichsten Pleitekandidaten, wird das jähe Ende noch ein wenig hinauszögern. Während hunderttausende ahnungslose Italiener ohne Vorkenntnisse Ihr Glück bei Online Wetten und Online Casinos versuchen, reiben sich die Glückspielmogule die Hände. Deshalb vorab unser Tipp: informieren bevor man das Geld aus dem Fenster wirft. Wir sind auf casinojetzt.de.com gestossen wo wir hilfreiche Info’s über das Thema Online Casinos erhalten haben. Hier könnten sich die Italiener etwas abschauen.Weiters wird eines guten Tages der Tag der Generalabrechnung kommen und den gesamten „Bankfurter“ Spielbetrieb über den Main gehen lassen. Es können noch Wetten abgeschlossen werden, wann diesermerkelwürdige Tag uns erreichen wird.

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1 Kommentar

  1. Wie sagte mal ein deutscher Nazi-Richter ?
    Was gestern Recht war kann doch heute nicht Unrecht sein.

    Hallo Frau Merkel, aufgepasst:
    So schnell kann es gehen.

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