Evangelisch-reformierte Kirche will mit Unterstützung für Flüchtlingsschiff politisches Zeichen setzen

Gerd Fahrenhorst / CC BY-SA

Die Evangelisch-reformierte Kirche sieht in der Unterstützung für das Flüchtlingsschiff der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auch ein politisches Signal. Mit Blick auf die Taufe des Schiffes an diesem Donnerstag sagte Kirchenpräsident Martin Heimbucher im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Diese Initiative ist nicht ohne Risiko. Sie ist auch ein Symbol, aber ein wichtiges und richtiges.“ Das Bündnis zur Rettung von Flüchtlingen werde auch von politisch Verantwortlichen aufmerksam wahrgenommen.

Heimbucher räumte ein, dass die EKD-Aktion zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer innerhalb seiner Kirche teils kritisch gesehen werde. „Es gibt auch Austritte deshalb, aber im minimalen Bereich. Die Zustimmung ist sehr viel größer.“ Er entgegne den Kritikern, dass die Entscheidung aus christlicher Verantwortung getroffen worden sei. Und weiter: „Ein EKD-Schiff wird die Flüchtlingsproblematik nicht lösen. Aber hier nichts zu tun ist eben auch nicht zu verantworten. Insofern mag es ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Aber die Hoffnung ist, dass es dabei nicht bleibt.“

Überdies engagiere sich die Evangelisch-reformierte Kirche Deutschlands mit ihren rund 171.000 Mitgliedern weiter stark in mehreren afrikanischen Ländern, um den Aufbau stabiler politischer und wirtschaftlicher Strukturen zu unterstützen. So solle verhindert werden, dass sich Menschen überhaupt auf den lebensgefährlichen Weg Richtung Europa begeben, betonte Heimbucher.

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ClaudiaCC
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ClaudiaCC

Beim Stichwort „Flüchtlingsschiff“ fällt mir immer der Hamburger „Bootsflüchtling“ und „Kirchenasylant“ Mourtala M., 34 ein, der zunächst seine kleine Tochter abschlachtete und dann seine Ex, ein weiteres Kleinkind der Frau durfte zusehen.
Leider kann ich aus der Kirche nicht mehr austreten, weil ich schon vor Jahren ausgetreten bin, als Bischöfe sich für Straffreiheit bei Beschneidung männliche Kinder einsetzten.
Dass den Kirchenleuten die Anbiederung an ISlamisten-Verbände wichtiger war und ist als der Schutz wehrloser Kinder vor dieser scheusslichen Quälerei, hat mir den Rest gegeben.
Sollte noch jemand aus Trägheit in dem Schlepperverein sein, auf zum Bürgeramt und raus aus der Kirche !

ASSISI
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ASSISI

Die Höllenfahrt der Poseidon ist ein Katastrophenfilm aus dem Jahre 1972. Mitte 2006 kam die 1. Neuverfilmung Poseidon mit Kurt Russell und Josh Lucas in die Kinos. * Da haben sich Deutschlands Evangelisten wohl gedacht, eine 2. Neuverfilmung des Themas könne nicht schaden? Die Handlung wäre – zeitgemäß angepasst – etwa wie folgt: Der eigentlich vor der Ausmusterung und Verschrottung stehende Passagierdampfer Poseidon ist auf seiner letzten Seerettungs-Fahrt, vor den Küsten Libyens und der Türkei kommend, auf der Rückfahrt. Nachdem finstere Regierung-Kräfte in Italien und Malta das Anlegen verweigerten, ist das Ziel der Poseidon nun Athen. EKD-Kapitän Bedford-Strohm erhält die… Weiterlesen »