Heute Morgen gegen 7.40 Uhr kam es an der Haltestelle “II. Schichtstraße” zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt ein 13-jähriger Junge seine Hand in die U-Bahn-Tür, als diese sich schloss, und wurde eingeklemmt. Anschließend fuhr die U-Bahn von der Haltestelle in Richtung Karlsplatz weiter, obwohl Fahrgäste die “Notbremse” betätigt haben sollen.

Die Bahn riss den 13-Jährigen über eine größere Strecke mit. Nachdem die Polizei einen Notruf zu dem Unfall erhielt, machten sich mehrere Streifenwagen auf den Weg zur II. Schichtstraße. Den Jungen fanden die Polizisten im Gleisbett des anschließenden Tunnels. Er wurde unverzüglich medizinisch behandelt und mit einem Hubschrauber in ein Essener Krankenhaus geflogen. Aktuell schwebt der Junge in Lebensgefahr. Die Polizei sperrte den Unfallbereich weiträumig ab. Dadurch kam es zeitweise zu Verkehrsstörungen. Die U-Bahn wurde sichergestellt, um mögliche Spuren sichern zu können. Mehrere Zeugen wurden bereits durch die Polizei vernommen. Seelsorger betreuten Personen vor Ort, die den tragischen Unfall miterlebt hatten. Viele Insassen der U-Bahn verließen den Unfallort vor Eintreffen der Rettungskräfte.

Daher wäre es wichtig, dass auch weitere Hinweise zu dem Unfallgeschehen an das zuständige Verkehrskommissariat 3 unter der Telefonnummer 0201/829-0 weitergegeben werden. Die Ermittlungen dauern an.

1 KOMMENTAR

  1. Sind jetzt alle durchgeknallt, ich weiß nicht an was es liegt, muß an den Eltern liegen.
    Meine Kinder hätten sowas gefährliches und dämliches nie gemacht.

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